Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Archiviert
Autor J. Butzmann 2.Vorsitz v. Freunde für Ferien in Bayern e.V. am 11. Januar 2013
5077 Leser · 83 Stimmen (-10 / +73) · 2 Kommentare

Wirtschaft und Finanzen

Zweitwohnungssteuer

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Christian Ude,
wir haben den Versuch unternommen mit unserem Schreiben vom 9.11.2012 an Sie in Punkto Zweitwohnungssteuer einige Fragen zu stellen.
Vielleicht gelingt es Ihnen in absehbarer Zeit dazu uns eine Stellungnahme zu übermitteln.
Inzwischen erheben Kommunen im CSU- Land Hessen und auch im SPD- NRW eine Pferdesteuer pro Pferd und Jahr € 750.--.
Was halten Sie davon? Das Halten eines Pferdes ist mindestens so kostenintensiv wie das Halten einer Ferienwohnung. Wenn nun alle privaten - in der Regel private Aufwendungen besteuert würden, könnte man doch von einer wirkliche Gleichbehandlung der Bürger ausgehen.
Die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer alleine bedeutet doch ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz?

Wo sind hier Ihre Empfindungen ?

Für eine Antwort würde sich die Vorstandschaft vom Verein Freunde für Bayern ganz herzlichst bedanken.

Von der CSU- Fraktion und vom Finanzminister Dr. Söder werden unsere Anfragen und Bitten um Stellungnahme seit Jahren ignoriert-bedeutet dies Arroganz oder
Überheblichkeit ?

mit freundlichen Grüßen

gez. Butzmann -stellvertr. Vorsitzender

+63

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  1. Autor M. N.
    am 11. Februar 2013
    1.

    Sehr gehrter Herr Butzmann,

    meiner Meinung nach kann man ein Pferd NICHT mit einer Ferienwohnung vergleichen.

    Bevor jemand von Ihnen abstimmt wäre es sehr nett, wenn Sie folgendes lesen:

    Pferdebesitz ist kein Selbstzweck, sondern dient der Ausübung von Sport. Sport ist förderungswürdig und wird von der öffentlichen Hand gefördert. Es wäre daher unsinnig, wenn die öffentliche Hand auf der einen Seite den Sport fördert und ihn gleichzeitig auf der anderen Seite besteuert. Mit einer Pferdesteuer würde erstmals eine Sportart besteuert!
    Die Steuer richtet sich gegen die sinnvolle Freizeitgestaltung der Jugendlichen, da 50 % der organisierten Reiter und 75 % der Aktiven unter 21 Jahre sind.
    Der Pferdesport holt die Jugendlichen vom Fernseher weg, sie treiben Sport, lernen Verantwortung für ein ihnen anvertrautes Tier zu übernehmen und betätigen sich sinnvoll;
    86% der in Deutschland gehaltenen Pferde werden als FREIZEITPFERDE gehalten. Das Gros hat einen Wert, der nur bei einigen hundert Euro liegt. Es ist widersinnig, eine jährliche Steuer zu erheben, die den Wert der Sache übersteigt.

    Außerdem würde dies eine doppelte Bestrafung für Reitvereine bedeuten; die umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Pensionspferdehaltung (Aufzucht und Halten von Vieh) wurde von 7 auf 16% angehoben. Die pferdehaltenden Betreibe bzw. Vereine haben nicht die Möglichkeit, diese höhere Steuerlast durch Kostenreduzierung aufzufangen. Das „GROß“ der Pferdeleute rekrutiert sich eben nicht aus den „BESSERVERDIENERN“; viele Pferdebesitzer werden evtl. schon auf dieser Grundlage Schwierigkeiten haben und kaum noch in der Lage sein, ihr Pferd weiterhin zu halten. Eine Pferdesteuer bringt das Fass endgültig zum überlaufen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Napierala M.

  2. Autor Olaf Klintzsch
    am 23. Februar 2013
    2.

    Sehr geehrter Herr Ude,
    Sie bewerben sich bei der Landtagswahl 2013 am 15.09. für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten. Sind Sie "für" oder "gegen" diese Steuer? Was gedenken Sie, vor und nach ihrer Wahl hinsichtlich dieser Steuer zu tun?
    Für eine Gegenäußerung wären viele Zweitwohnssteuerzahler in Bayern ihnen verbunden.
    Hochachtungsvoll

    O.Klintzsch

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