Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Jutta Sebek am 12. April 2012
6534 Leser · 67 Stimmen (-0 / +67) · 1 Kommentar

Gesellschaft und Soziales

Wohnungssuche mit P+K Schein

Sehr geehrter Herr Ude,

heute möchte ich ihnen eine Frage stellen, die sicher mehrere Bürger interessiert.

Durch Umzug nach München bin ich obdachlos und auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung. In diesem Zusammenhang erhielt ich einen P+K Schein mit dem ich mir auf dem freien Wohnungsmarkt eine Bleibe suchen darf.

Leider gibt es so gut wie keine Vermieter die unter diesen Umständen vermieten, fast täglich Wohnunsbesichtigungen und nur Absagen. Ich bin krank (COPD), muss operiert werden, lebe im Moment bei meiner Mutter und werde durch diese Situation allmählich depressiv und weiss nicht mehr weiter.

Was bringt ein Dokument, dass keiner haben will? Was kann man in diesem Fall tun? Es gibt das Gesetz zur "Vermeidung von Obdachlosigkeit"....wann greift dieses? Ich bin aus München, lebte allerdings die letzten fünf Jahre nicht hier, d. h. ich habe auch keinen Anspruch auf eine Sozialwohnung. Welche Möglichkeiten habe ich?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Sebek

+67

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Kristina Müller
    am 07. Juni 2012
    1.

    Diese Erfahrung mußten leider auch bereits viele andere in Notunterkünften, Frauenhäusern, usw. machen.

    Der K+P-Schein ist nur eine Alibi-Aktion der Stadt München, welche aber meist nutzlos ist. Denn auf Kaution und Provision hat man z.B. im SGB II-Bezug in München auch ohne diesen Schein einen Anspruch.

    Auch gibt es die von der LHST München geschaffene "Mietfähigkeitsbescheinigung" in keinem Gesetz und ist unrechtmäßig. Das Recht auf Wohnen ist bereits im Grundgesetz verankert und wird in München massiv verletzt.

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