Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Karolina Wimmer am 13. Februar 2012
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Gesellschaft und Soziales

Wohnungsfürsorgestelle

Sehr geehrter Herr Ude,

Ich hätte zwei Fragen an Sie und würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.
Mein Mann und ich sind bereits seit über einem Jahr auf Wohnungssuche, da unsere derzeitige Wohnung zu klein ist. Im Mai letzten Jahres habe ich mich an die Wohnungsfürsorgestelle gewandt. Im August habe ich ein Angebot für eine Wohnung in Unterföhring bekommen. Obwohl ich schon bei Antragsstellung darauf aufmerksam gemacht habe, dass es für uns sehr wichtig ist in der Stadt zu wohnen, da mein Mann als freiberuflicher Kameramann für die Nachrichten arbeitet und folglich sehr schnell vor Ort sein muss, wurde dies ignoriert. Demzufolge mussten wir die erste Wohnung ablehnen. In der Zwischenzeit hat sich in unserer derzeitigen Wohnung wie immer zum Winter wieder massiv der Schimmel ausgebreitet,ich rief also in der Wohnungsfürsorgestelle an und fragte, ob dies ein Grund sei schneller an ein Wohnung zu kommen. Ich musste dann ein Attest schicken und bekam kurz darauf ein Wohnungsangebot, die sehr teuer war. Teurer sogar als Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt. Da stellt sich meine erste Frage, warum bietet die Wohnungsfürsorgestelle so teure Wohnungen an?
Da diese Wohnung bei Weitem zu teuer war musste ich auch diese Wohnung ablehen. In der Zwischenzeit tratten bei mir aufgrund des massiven Schimmelbefalls asthmatische Beschwerden auf. Also schickte ich wieder ein Attest zur Wfs, auf einmal hieß es nun ich würde wohl gar keine Wohnung bekommen, da sich mein Dienstort geändert hätte (6 km außerhalb) und ich nur noch für Wohnungen außerhalb der Stadt in Frage käme. Aber da es keine Wohnungen außerhalb gäbe, könnten Sie mir eh nicht weiterhelfen. Mein Dienstort hatte sich schon im August geändert zu dem Zeitpunkt hat es niemanden interessiert. Die Arbeitsort meines Mannes würde sie eh nicht interessieren. Aus unserer Not gingen wir dann zum Leiter der Wfs, der versprach uns weiterzuhelfen. Kurz darauf bekammen wir ein Angebot für eine 100 qm Wohnung (wir sind zu zweit), die natürlich aufgrund der Größe wieder zu teuer war. Natürlich mussten wir diese Wohnung wieder ablehnen, was dem Leiter der Wfs schon vorher klar war. Letzendlich wurde unser Antrag nun runtergestuft, d.h. wir bekommen nun wahrscheinlich gar keine Wohnung mehr. Wir haben das Gefühl, dieses unrealistische letzte Angebot nur bekommen zu haben, damit wir es ablehnen und dann zurückgestuft werden können und die Wfs uns los wird.

Zwei Fragen hätten wir nun an Sie: Warum bietet die Wohnungsfürsorgestelle so teure Wohnungen an? Warum hilft die Wfs uns nicht mit einer angemessenen Wohnung (Preis, Lage)?

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

K.Wimmer

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