Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Kristina Müller am 03. Mai 2013
6688 Leser · 90 Stimmen (-1 / +89) · 1 Kommentar

Politik und Verwaltung

Wohnen auf Zeit / Wohnen zum vorübergehenden Gebrauch

Sehr geehrter Herr Ude,

wie in Berlin nehmen die Wohnungsangebote "Wohnen auf Zeit" bzw. "Wohnen zum vorübergehenden Gebrauch" bzw. "möbliert", mit Wuchermieten von Euro 20-30 pro qm (!) und Umgehung der Mieterrechte massiv zu:

normale Wohnungen = 1.388
http://www.immobilienscout24.de/Suche/S-21T/Wohnung-Miete...
Wohnungen auf Zeit = 1.099
http://www.immobilienscout24.de/Suche/S-37T/WAZ/Bayern/Mu...

normale Wohnungen = 2.042
http://www.immowelt.de/immobilien/immoliste.aspx?geoid=10...
Wohnen auf Zeit = 683
http://www.immowelt.de/immobilien/immoliste.aspx?geoid=10...

Der Münchner Durchschnittsbürger kann sich diese Mieten nicht mehr leisten. Ganz zu schweigen vom geringen Wohnungsangebot.

Leere (Wahl-)Versprechungen oder Schuldzuweisungen an Dritte sind nicht von Nutzen. Schließlich sind Sie der Kapitän.

Deshalb meine Dringende Frage:

Welche Schritte werden von Ihnen bzw. der LHST München hier unternommen? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es und werden sich auch genutzt? Welche kurz- und langfristigen Veränderungen sind möglich um dies zu unterbinden?

Mit freundlichen Grüßen

+88

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 03. Mai 2013
    1.

    Das Thema Wohnen auf Zeit ist wieder ein gelungenes Beispiel, daß bei Politikern das gesprochene Wort mit der Realität nicht's zu tun hat! In Sonntagsreden beschwören alle Politiker, daß alles dafür getan werden muß, daß Wohnraum geschaffen wird! Werbewirksam wird verkündet, daß man gegen die bösen Vermieter vorgeht, die an dieser Wohnraummiesere sowieso permanent den schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Politisches Handel z. B. endlich mal, wie von unzähligen Stadtteil-BA's seit Jahren gefordert, Bebauungspläne für einzelne Stadtteile zu erstellen -Fehlanzeige! Auch bei uns in Laim, soll inmitten von grünflächiger Wohnbebauung ein Hotel Garni bzw. Boardinghouse entstehen, anstatt Wohnungen. Derzeitig bebaut mit einem Einfamilienhaus, findet hier eine verdeckte Umwandlung von Wohn- in Gewerberaum statt. Alle umliegenden Anlieger sind gegen diesen Plan der Gewerbenutzung zumal in einer Entfernung von ca.500m bereits ein Boardinghouse steht ; aber man hat letztendlich keine Chance, weil es keinen Bebauungsplan der Stadt München für diesen Bereich gibt. Ein Bebauungsplan, der besagt, daß in bestehenden Gebieten mit einer derzeitigen, mehr als 70%igen Wohnbebauung keine Gewerbeimmobilien entstehen dürfen, würde solchem Treiben einen Riegel vorschieben. Aber wie gesagt, reden ist einfacher, als handeln!

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