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Autor Claudia Nerger am 16. Dezember 2011
5028 Leser · 92 Stimmen (-0 / +92) · 1 Kommentar

Umwelt und Gesundheit

Wertstofftonnen für den grünen Punkt

Sehr geehrter Herr Ude,

ich kenne den Umgang mit der Entsorgung von Müll mit dem grünen Punkt aus verschiedenen Städten Deutschlands. Manche Städte haben gelbe Tonnen etabliert, manche gelbe Säcke, die von der städtischen Müllabfuhr mit abgeholt werden. In manchen Kommunen muss ich gelbe Säcke käuflich erwerben, die dann aber zu festen Zeitpunkten abgeholt werden.

Meiner Ansicht hat nach München einen eher unkomfortablen Weg für die Bürger gewählt: die Wertstofftonnen. Der Fakt, dass ich meinen Müll selbst wegbringen muss, ist dabei nicht das Entscheidende. Ich kann ihn aber nicht einfach sammeln und dann eine volle Mülltüte entsorgen. Eine volle Tüte passt nämlich nicht durch die kleinen Öffnungen. Ich muss die Mülltüten wieder öffnen und den Müll einzeln herausnehmen und in die Tonne werfen. Hinzu kommt, dass ich auch noch zwischen Plastik und Metall unterscheiden muss und deshalb noch mehr Trennung in meinem Haushalt vornehmen muss, als es eigentlich vom grünen Punkt beabsichtigt war. Diese Hindernisse erhöhen m.E. nicht gerade die Bereitschaft zur Mülltrennung und Wiederverwertung des grünen Punktes.

Meine konkrete Frage ist daher: Wenn sich die Stadt München schon nicht für die komfortablen gelben Säcke entscheiden will, könnten Sie bitte wenigstens Wertstofftonnen mit größerer Öffnung einsetzen, damit ganze Mülltüten entsorgt werden können?

Ich freue mich über eine Antwort und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Claudia Nerger

+92

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Rudolf Steinmetz
    am 01. Februar 2013
    1.

    Macht endlich Schluss mit dieser grünen Ideologie! Das verursacht nur zusätzliche Kosten und Transporte. Viel besser ist Müllvermeidung bei Verpackungen etc. Aber selbst in Biomärkten ist 1/5 heute zwangsweise Plastik, der die gesamte Welt verseucht (Weichmacher machen unfruchtbar, Plastikteppiche auf den Meeren töten Tiere!)

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