Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Thomas Rohloff am 09. Juli 2012
5507 Leser · 94 Stimmen (-3 / +91) · 5 Kommentare

Freizeit und Sport

Was ist am Flaucher los?

Sehr geehrter Herr Ude,
seit ca. 3 Jahren gehe ich regelmässig mit meinem Hund an der Isar gassi. Bis heute gab es hier auch keinerlei Probleme, doch heute kam der "Chef" der Securitys auf mich zu und sprach unter anderem folgende Sätze aus:
"Das nächste mal nehme ich einen Stein, schlage ihn auf seinen (des Hundes) Kopf und schmeisse ihn in die Isar."
"Ich bin wichtig, was bist du?"
"auf jemanden wie dich warte ich doch nur, tu mir den Gefallen und greif' mich an..."
Natürlich lies ich mir diesen Tonfall nicht gefallen, im Gegenteil, ich zückte mein Handy um nach der Polizei zu rufen.

Zu meinem Bedauern hörten mir die Beamten nicht wirklich zu (im Gegenteil: Als ich ihnen entgegen kam wollten sie mich weg schicken da sie mit dem Chef der Security reden wollten. Erst als ich ihnen klarmachte das ich es war der sie gerufen hatte begannen sie mir zuzuhören).

Da ich keine 10 Minuten Fussweg vom Flaucher entfernt wohne und sich dieser (für mich wie auch für sehr viele andere Bürger) als Hundepark anbietet (was auch die dort zur Verfügung gestellten Kot-Tüten nahe legen) muss ich leider sagen das ich mir ernsthafte Sorgen um das Wohlergehen meines Hundes mache. Anscheinend hat die Security dort unten ja freie Hand.

+88

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.

Kommentare (5)Schließen

  1. Autor Björn Drubel
    am 13. Juli 2012
    1.

    Also ich finde diese Security-Menschen auch etwas befremdlich und muss sagen: die bringen nichts, laufen rum, schreiten bei Lärm gar nicht ein, sondern kosten nur der Stadt also uns!! Diese Aufgabe gehört in staatliche Hände- also Polizei oder städtischer Ordnungsdienst! Die Isar ist in den letzten 2-3 Jahren wirklich zu einer ganz billigen Massenveranstaltung verkommen. Ich meide die Isar schon werktags ab 16 Uhr oder die Sommerwochenenden.

  2. Autor Thomas Rohloff
    Kommentar zu Kommentar 1 am 14. Juli 2012
    2.

    Es scheint als wolle die Security ihre eigenen Gesetze verwirklichen. Erst vor wenigen Tagen sah ich mit an wie sie eine Gruppe von Leuten von der Isar vertrieben. Auf meine Frage wieso sie das taten antworteten sie diese Gruppe hätte eine (selbstgebaute) Musikanlage mit sich. Auf meinen Einwurf das diese Anlage überhaupt keine Musik produzierte (sie war nicht einmal eingeschalten und wurde soweit ich das mitbekam nur als Tisch und Müllbehälter verwendet) aber keine 10 Meter weiter eine andere Gruppe den halben Flaucher mit ihrem "Ghettoblaster" beschallen antwortete man mir es ginge nicht um die Lautstärke sondern darum das sich in der Anlage eine Autobatterie befand. Welche rechtliche Grundlage eine Autobatterie verbietet und wieso sie dann mit ihren sperrigen Fahrzeugen durch das Landschaftsschutzgebiet fahren dürfen konnten/wollten sie mir genausowenig erklären wie die Frage wieso sie laute Musik tolerieren obwohl diese eindeutig verboten ist (siehe http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat... ). Meiner Meinung nach ging es der Security einzig und allein um das optische Erscheinungsbild: Die Gruppe mit der Anlage war eher alternativ gekleidet.
    Ich stimme ihnen 100%ig zu das die Security abgeschafft werden sollte und man ihre Aufgabe in städtische Hände legen sollte.

  3. Autor Sabine Kiermaier
    am 14. Juli 2012
    3.

    Private Sicherheitsdienste sind selten vertrauenswürdig, die Polizei ist auch oft keine Hilfe. Zwar sieht man sie ständig durch die Stadt fahren, aber wenn man sie braucht, hat sie leider oft keine Zeit, insbesondere die Belange von Hundehaltern und von Radfahrern werden nicht beachtet! Die Isar ist kein gutes Naherholungsgebiet mehr für normale Bürger, Glasscherben stören Hunde und Menschen, auf eine solche Security könnte man verzichten, es braucht eine wirksame Kontrolle.

  4. Autor Alexandra Cochran
    am 07. August 2012
    4.

    Am Sonntag 05.08. gegen 12.15 Uhr, also mittags, wurde ich von 3 Securities bedroht und zwar so, dass ich wirklich Angst hatte, dass ich gleich geschlagen werde.
    Die Vorgeschichte: Ich fuhr im Schritttempo über die Brücke am Flaucher und wurde da schon von den entgegenkommenden (3 Mann) Securities angebrüllt, dass ich absteigen soll, ich bin noch ein kleines Stück weiter gefahren und hab dazu bemerkt, dass sie sich doch lieber mal um die ganzen Vandalen kümmern sollen, die die ganzen Flaschen zerdeppern. Da hat wohl dem Anführer der 3 nicht gepasst. Ich wurde, während ich mein Rad abschloss, von den dreien umstellt und der Anführer hat mich angebrüllt und bedroht. Ich hatte große Angst, dass er mir gleich eine reinhaut. War danach echt fertig und am überlegen, ob ich eine Anzeige mache. Übrigens war der komplette Flaucher-Strand mit Scherben übersät, da scheinen diese Herren ja nicht besonders darauf zu achten, wahrscheinlich haben sie Angst vor den Jugendlichen, die ja in Horden da auftreten. Eine einzelne Frau bedrohen und anbrüllen, am Sonntag Mittag, ist ja auch einfacher.
    Ich frage mich auch für was man am Sonntag Mittag, wo es an der Isar ja immer schon sehr friedlich war, Security braucht. Vorallem verdienen diese Leute nicht den Namen Security, wenn sie da die Leute bedrohen. Ich war da übrigens nicht die Einzige. Als ich später wieder Heim fuhr, konnte ich noch beobachten wie die "Security-Gang" Familien und Rentner beschimpft hat. Ja da fühlt man sich dann wirklich sicher da an der Isar! Und das Ganze wird dann vermutlich noch von unseren Steuergeldern bezahlt, dass da ein paar Leute, die ihre Macht missbrauchen und sich wichtig vorkommen, Leute bedrohen und beschimpfen können.

  5. Autor Keijo Schmidtke
    am 20. Juni 2013
    5.

    ähnliches ist mir am gestrigen abend wiederfahren. ich bin wirklich entsetzt und schockiert was da los ist!
    ich war an der isar unterwegs und traf ein paar freunde und einige andere die ich selbst nicht kannte. irgendwann kamen die selbsternannten isarcowboys und fingen prompt an uns auf ziemlich aggressive art und weise zu beschimpfen, bedrohen und zu maßregeln.
    irgendjemand der anweseneden hatte ein kleines feuer gemacht und deshalb kamen die isarsheriffs zu uns. ich stellte ein paar fragen bezüglich der regelung zu lagerfeuer an der isar und ob es in ordnung wäre wenn man es im grill macht, woraufhin einer dieser jungs mich herrauspickte und meinte das ich jetzt "fällig" sei. er würde mich wegen dem feuer (das ich nicht gemacht habe) anzeigen wegen u.a: "haus- und landfriedensbruch" ich solle mich schon mal auf den staatsanwalt einstellen, es wird teuer, etc.....
    ich war ziemlich perplex wie da gerade mit mir umgegangen wir und habe mir das natürlich nicht gefallen lassen, woraufhin sich diese muskelbepackten typen um mich herum aufbauten mich herumschubsten und mir drohten. dies alles rechtfertigten sie unter dem deckmantel des eigenschutzes. einer riss mir mein bier aus der hand und schleuderte es hinter sich so dass es zerbrach - um die scherben kümmerte sich niemand von ihnen und es war ihnen anscheinend auch egal, dass dort täglich kinder spielen und hunde spazieren.
    im großen und ganzen kann man sich nur wundern wie die stadt einer handvoll aggressiver und intelligenzbefreiter schlägertypen die vollmacht ausschreibt sich an der isar aufzuführen wie sie wollen!, unbescholtene leute herum schupfen, anpöblen, körperlich bedrohen und meinen sie sind damit im recht!
    hier muss wirklich was passieren! so ein verhalten kann nicht tolleriert und unterstützt werden!

  6. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.