Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor W. Heinlein am 18. März 2011
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Gesellschaft und Soziales

Verlust von Tradition und Persönlichkeitsempfinden

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude,

seit dreißig Jahren bin ich Kunde in einem Fruchthaus in Laim. Damals gab es noch erstklassige Ware zu kaufen. Mit qualifiziertem Personal, der deutschen Sprache mächtig, freundlich und zuvorkommend. Vor einiger Zeit wurde ich vom heutigen nicht einheimischen Personal aufs übelste beschimpft, als ich mir aus einer Kiste mit nicht mehr all zu frischem Angebot den besseren Rest aussuchte. Heute musste ich feststellen, dass dieses Privileg den ausländischen Kunden zugestanden wird, die sich auch nicht scheuen, während der Öffnungszeiten dem Personal, das der deutschen Sprache nicht so mächtig ist, Anlegergeschäfte an zu bieten. Eben diese Kunden zerpflücken die kompakt angeboten Waren auf ihre Bedürfnisse. Als wir heute, zwei deutsche Hausfrauen, einen dieser Kunden daraufhin freundlich ansprachen, wurden wir unter zustimmendem Achselzucken des Filialleiters aufs übelste beschimpft, von „du schmutzige Frau“, bis „unverschämte, unbefriedigte Weiber“ die zu Hause lieber putzen und kochen sollten, war alles geboten. Es ist traurig, dass in einem alteingesessenen Laimer Geschäft kein Niveau und Traditionsbewusstsein mehr zu finden ist. Gott sei Dank gibt es an einer der beiden Kassen noch einen Lichtblick:
eine nette ältere Dame, aus einer längst vergangen Zeit.

Wie soll man, unter diesen Umständen, die leider keine Einzelfälle sind, noch für eine Integration unserer Ausländischen Mitbürger sein? Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, verstehen Sie das bitte nicht falsch,
doch lässt sich keiner gern beschimpfen und sich deren Lebensweise aufzwängen, ohne unsere Werte zu achten.

Ist es Ihnen auf Grund Ihres Amtes nicht möglich, zumindest in München, eingesessenen bayerischen Unternehmen ein Bestehen zu ermöglichen, nicht auf Grund zu hoher Pachten/Mieten etc. zu schließen und von sogenannten Zuwanderern abhängig sein zu müssen ?

Mit freundlichen Grüßen
Waltraud Heinlein

+66

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  1. Autor Harald Schmitt
    am 21. April 2011
    1.

    Habe dagegen gestimmt.
    Ist mir entschieden zu viel Ausländerfeindlichkeit in diesem Beitrag.

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