Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Harald Schläger am 24. Mai 2011
6789 Leser · 74 Stimmen (-7 / +67) · 4 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Verkehrsüberlastung für alle Pendlerstrecken aus Starnberg

Sehr geehrter Herr Ude,

angesichts der immerzu andauernden Dauerstaus, die ja der Normalfall sind; aber die seit einigen Monaten völlig inakzeptablen Zustände in Form von Behinderungen / Sperrungen durch Baustellen schreibe ich Ihnen meine Meinung /Fragen dazu:

Ich fahre von Starnberg aus mit dem Auto täglich in die Innenstadt.
Inzwischen IST JEDE DER ÜBLICHEN STRECKEN so völlig überlastet,
1. durch die jahrelange Baustelle „Kisselbachtunnel“
sowieso
2. ZUSÄTZLICH (beginnend schon in der Albert-Roßhaupter
und allen kreisförmig darauf zulaufenden Straßen)
der „HARRAS“ über mehrere Monate wenn nicht Jahre
3. seit Monaten - damit man ja nicht einigermaßen vernünftig
ausweichen kann, wird ZUSÄTZLICH und GLEICHZEITIG
die Wolfratshauser Straße (Höhe Boschetsrieder an der
Überquerung zum „Greinerberg“, so das dieser gesperrt ist)
bebaut
4. Die Lindwurmstraße ist sowieso morgens und abends
durch rechts parkende Fahrzeuge jeder Art (auch viele
rücksichtsvolle Bürger, die mal eben Brötchen holen gehen)
immer verstopft; dazu kommen in Abständen Einschrän-
kungen/Sperrungen wegen Baustellen dazu

Jetzt die interessante Frage: WER plant so etwas in einem solchen zeitlichen Zusammenhang? ALLES gleichzeitig; über einen solch langen Zeitraum?
Können Sie uns, den Bürgern /Steuerzahlern, das wirklich vernünftig erklären?

Ich bitte um eine Antwort, damit ich diese Maßnahmen vielleicht vestehe

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schläger

+60

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  1. Autor Martin Wunderlich
    am 24. Mai 2011
    1.

    Ich kann verstehen, dass die Situation fuer Auto-Pender vielleicht nicht ideal ist, aber niemand ist gezwungen, mit dem Auto von Starnberg nach Muenchen zu pendeln. Es gibt die S-Bahn, die BOB und darueberhinaus die Moeglichkeit in die Naehe des Arbeitsplatzes zu ziehen bzw. (falls die Taetigkeit es erlaubt) home office zu machen.

  2. Autor Michael Reimann
    am 04. Juli 2011
    2.

    Vorab - ich spare mir einen Komentar zur Aussage von Herr Wunderlich - Stichwort: Realistätsfremd

    Ich schließe mich der Aussage von Herrn Schlager an. Selbiges kann man nahezu auf alle Richtungen von München projezieren. Dass Fatale dabei: die meisten Baumaßnahmen sind nahezu keine Optimierungen bzw. lediglich zur Erhaltung des Bestands. Herr Ude, wann geben Sie diesen Bereich endlich an eine eigene Taskforce ab. Begreifen Sie endlich, dass Ihre Angestellten mit der Verkehrsplanung und dem Management restlos überfordert sind. Scheinbar hat man sich während der "ruhigen" Jahre eine etwas unproduktive Arbeitsweise angeeignet, die jetzt der Bürger zu spüren bekommen.

    Mit freundlichen Grüßen
    MR

  3. Autor Ingrid Maier
    am 11. Juli 2011
    3.

    S-Bahn: das Thema habe ich bereits gepostet.
    Nicht nur die Nutzung der S 4 kann man vergessen - auch bei der S 6 gibt es ständig Ausfälle und Verspätungen. Daher kann ich verstehen, dass man dann mit dem Auto fahren muss.
    Man hat generell das Gefühl, dass die Verkehrsplanungen in München alles andere als zeitgemäß sind.
    Es kommen immer weniger Menschen in München ohne Stress zu ihrem Arbeitsplatz. Wer wohnt schon neben seiner Arbeitsstelle? In der Innenstadt sind außerdem die Mietpreise Wuchermieten und für einen Normalverdiener nicht bezahlbar. Sobald man außerhalb wohnt, ist man auf die Nutzung der S-Bahn oder eben das Auto angewiesen. Leider ist das immer noch billiger (wenn auch sehr nervenaufreibend), als in der Innenstadt von München zu wohnen.
    Übrigens: die Verkehrsplanung ist außerhalb manchmal noch schlimmer als in München - zb. werden sämtliche Strassen zur selben Zeit gesperrt, dass man gar nicht mehr weiß, wie man von A nach B kommt.

  4. Autor Micaela Loehr
    am 14. Juli 2011
    4.

    Liebe Frau Maier,

    die Mieten in der Innenstadt sind für Normalverdiener unbestritten unbezahlbar.

    Aber es gibt auch eine andere Alternative als nach jwd zu ziehen. Viele Menschen - wie ich zum Beispiel - wohnen am Stadtrand von München. Dort sind die Mieten bezahlbar und man ist mit S- und U-Bahn in 20-30 Minuten direkt am Marienplatz. Mit dem Auto würde man zur Rush-Hour vermutlich doppelt so lange brauchen.

    Und stressig ist in den Öffis auch nicht - man kann Musik hören, lesen oder einfach nur nachdenken. Probieren Sie's mal aus. Sie werden viel entspannter im Büro ankommen.

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