Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Sören Meyer am 01. März 2012
5237 Leser · 87 Stimmen (-6 / +81) · 4 Kommentare

Sonstige

Verbesserung Verwaltung ganz einfach

Sehr geehrter Herr Ude,

ich bin ein 24 jähriger Student und kümmere mich gerade wieder um ein Praktikum bei Siemens.

Im Moment wünscht Siemens sich unter anderem meine aktuelle Lohnsteuerkarte.
Diese bekomme ich - so vermute ich es - von meinem Kreisverwaltungsreferat.

Bevor ich jedoch jetzt zum Amt fahre, wollte ich gerne dort anrufen und überprüfen ob ich überhaupt dorthin muss, um mein Anliegen zu erledigen. (welches auch längere Wartezeiten für andere bedeuten würde)
Leider habe ich keine Telefonnummer auf einer der komplizierten Seiten gefunden.

Nun habe ich eine Idee für Sie:
Als Bürgermeister haben Sie ja einen gewissen Einfluss auf die Bevölkerung, die diese manchmal mittelbar aber auch unmittelbar spührt.
Gibt es also eine Möglichkeit die Serviceleistungen der Kreisverwaltungsämter zu erhöhen, durch
a) mehr Einstellungen (welches auch zu attraktiveren Öffnungszeiten für Personen führt; häufig muss man sich für das Warten einen Tag Urlaub sogar nehmen...)
b) eine Infohotline, die erste Informationen gibt (eine rein informierende Tätigkeit, die die Anrufern mitteilt zu welcher Behörde sie gehen müssen [Warteersparnis anderer Mitbürger, Effektivitätssteigerung, etc.]
==> Diese Leitung muss stark umworben werden!!!

Sicher stellen dies Kosten dar, jedoch würden die Bürger ALLE eine unmittelbare Verbesserung erkennen können, durch weniger warten etc.
=> Ihre Wiederwahl wird mit den richtigen Werbemethoden also auch wahrscheinlicher.

Auf der anderen Seite werden die einzelnen Ämter auch nicht mit Arbeit zugeschüttet, die bei diesen eigentlich nciht anfällt.
==> es handelt sich um eine WIN-WIN-Situation

Über eine kurze Rückmeldung zu meiner Idee würde ich mich sehr freuen.

Hochachtungsvoll,
Sören Meyer

+75

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  1. Autor Korbinian Beischl
    am 01. März 2012
    1.

    Als Student setzte ich bei Ihnen eine gewisse Bildung voraus. Daher sollten Sie wissen, dass die klassische Lohnsteuerkarte abgeschafft wurde! Nun gilt Ihre, lebenslang gültige, steuerliche Idendtifikationsnummer, die Sie per Brief erhalten haben - wenn nicht, dann einfach anfordern!
    Die Idee mit einer zetralen "München-Hotline" ist nicht schlecht - aber die gibt es schon - unter 233-0 sind kompetente Telefonistinen/Telefonisten 24 h erreichbar, die Ihnen sagen wo es was gibt !

  2. Autor Sören Meyer
    am 02. März 2012
    2.

    Sehr geehrter Herr Beischl,

    leider sind Ihnen nicht alle (meine privaten) Informationen zugänglich. Daher ist eine Beurteilung bezüglich der Steueridentifikationsnummer in diesen Fall kritisch.

    In meinem Fall ist es so, dass ich berteits erwerbstätig war und daher auch eine Lohnsteuerkarte noch vor und auch von 2010 bekommen hatte.
    In diesem Fall ist es also so, dass wenn ich jetzt ein neues Beschäftigungsverhältnis - auch nach Einführung der Steuerindentifiationsnummer - annehmen möchte, eine Lohnsteuerkarte vorlegen muss (das wäre dann die Lohnsteuerkarte von 2010, die weiterhin Ihre Gültigkeit besitzt). Ersatzweise kann man nach dem Ausfüllen eines Formulares vom Finanzamt (in Bayern) eine Ersatzbescheinigung als Substitut für die Lohnsteuerkarte beim Arbeitgeben vorlegen.
    ==> Daher nützt mir die Identifikationsnummer alleine leider nicht viel.

    Bezüglich der "München Hotline" bin ich froh zu hören, dass es diese in einer Art und Weise gibt. Leider habe ich noch nie von dieser gehört, womit ich wieder bei meinem Vorschlag für mehr Umwerbung ankomme.
    z.B. direkt als Infobutton im oberen Bereich auf www.muenchen.de oder auf www.muenchen.de/Rathaus/kvr/index.html

    Meine Meinung habe ich also damit komplett dargestellt und bin froh, dass dieser Vorschlag auch gelesen und disskutiert wird.

  3. Autor Luise Treiber
    am 17. April 2012
    3.

    Unser Leben ist so kompliziert geworden, dass es mir fast schlecht wird, wenn ich das alles lese. Ich kämpfe auch jeden Tag mit dem Papier und der Bürokratie, teuren Servicenummern, bei denen man dann in der Warteschleife hängt.

    Mein Vorschlag wäre, auf der Internetseite einen aktuellen, klaren und verständlichen Führer durch den Münchner Behördendschungel einzurichten:
    Was will ich tun? Was brauche ich?
    Welche Behörde/Einrichtung ist zuständig?
    Wo ist sie?
    Wann ist sie geöffnet, wie telefonisch erreichbar?
    Welche Unterlagen muss ich mitbringen?
    Welche gesetzlichen Bestimmungen muss ich berücksichtigen?
    Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
    Was hat sich geändert?
    Wann ist mit langen Wartezeiten zu rechnen, wann nicht?

    .... Die Liste ist bestimmt noch erweiterbar ... erspart lange Sucherei im Telefonbuch, hängen in Warteschlangen, unnötige oder sinnlose Wartezeiten usw., um an die richtigen Informationen an der richtigen Stelle zu kommen. Wenn dann der Text auch noch so verfasst ist, dass man es als Laie nicht fünfmal lesen muss und dann immer noch nicht so richtig kapiert hat, was gemeint ist, (Begrifflichkeiten müssen erklärt werden) dann profitieren 1,3 Mio. Menschen davon.

  4. Autor G. Spielberger
    am 29. August 2012
    4.

    tja! wir leben in Bayern :) da war es schon immer kompliziert :)
    in anderen Bundesländer geht es anders, die schreiben das Wort Service gross! und haben es kapiert, das es nichts nützt den Bürgern vor dem Kopf zu stossen oder ihre Rechte von vornherein ab zu erkennen...

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