Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Ralph Wonnemann am 29. April 2013
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Mobilität und Verkehr

Unlauteres Verhalten der Contipark Group rund um den Hbf München

Sehr geehrter Herr Ude,

ich möchte Sie auf folgendes Verhalten aufmerksam machen und um Ihr Engagement kümmern.

Die ohnehin knappen Parkflächen rund um den Hbf sind aktuell als Baustelle etc. blockiert. Gleichzeitig nutzt die Verwalterin "Contipark Parkplatzgaragenges. mbH, Berlin" die Situation als Business Modell zum Abkassieren, das ich wie folgt an meinem Beispiel erläutern möchte:

Am 20.03.13 habe ich meine Eltern um 11:45 am Hbf abgeholt. Die beiden sind Jahrgang 1934 und 1929 und benötigen einen Rollator. Selbstverständlich können sie sich am Bahnhof mit Gepäck eintreffend nicht gut bewegen; daher erfolgte die Abholung durch mich mit meinem Kfz.

Zufällig konnte ich einen Parkplatz direkt am Bahnhof ergattern und wollte ein Ticket ziehen, musste jedoch feststellen, dass der Ticket-Automat Geldkarte und Bargeld verweigerte.
Wissend, dass meine Eltern in diesem Moment eintreffen, bin ich zum Gleis gelaufen und habe sie abgeholt. Nach ca. 5 Minuten sind wir wieder an meinem Kfz eingetroffen, an dem ein junger Mann in diesem Moment eine Zahlungsaufforderung befestigte.

Ich habe den Herren angesprochen und auf die Fehlfunktion des Automaten hingewiesen, für welches er keine Verantwortung übernehmen wollte. Gleichzeitig habe ich ihn darauf angesprochen, dass ich ihn schon bei meinem Eintreffen ca. 50 Meter entfernt beobachtend wahrgenommen hatte, was von ihm bestätigt wurde. Er bestätigte, dass es seine Aufgabe ist, auf dieser Seite die Parkplätze zu überwachen. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich diese Situation (kaum Parkplätze, Fehlfunktion der Automaten und systematische Zahlungsaufforderungen) für unredlich halte, ihn persönlich dafür nicht verantwortlich mache, aber die Rechnung nicht honorieren werde.
Nach meiner Wahrnehmung ist die einzige Beschäftigung des jungen Herren die Überwachung von ca. 10 Parkplätzen und das Abkassieren von ca. 44 Euro für 10 Minuten parken; ein tolles Geschäftsmodell der Parkplatzgesellschaft.

Jetzt erhalte ich keinen Bußgeldbescheid -wie sonst in München üblich und m.E. auch in Ordnung- sondern die Mahnung der o.g. Gesellschaft mit zusätzlichen 30% Gebühren und Androhung eines Inkasso-Verfahrens.

Für mich ist es unverständlich, dass die Stadt München eine solche Wegelagerei eines privaten Unternehmens auf öffentlichen Parkplätzen/Strassen zulassen kann.

Nolens volens werde ich diese Rechnung bezahlen, bitte Sie jedoch den Sachverhalt zu prüfen und die DB sowie die Parkhausgesellschaft zu einem redlichen Verhalten aufzufordern.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Wonnemann

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