Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Dagmar Keil am 21. Juni 2012
4991 Leser · 107 Stimmen (-18 / +89) · 0 Kommentare

Bildung und Kultur

Unklare Zuordnung für Rand-Münchener in der Hortbetreuung

Sehr geehrter Herr Ude,
ich wende mich heute an sie, da ich keinen anderen Rat mehr weis:
wir sind eine kleine Familie am Stadtrand von München in Feldmoching. Meine älteste Tochter wird im September in die Schule kommen. Da wir Schulsprengel Karlsfeld sind, wird sie nicht in ihrem gewohnten Umfeld in Feldmoching, wo sie fast 6 Jahre in Kinderbetreuung war, sondern nach Karlsfeld in die Verbandsgrundschule gehen. Das ist ja auch kein Beinbruch, wir haben uns die Schule angeschaut sowie auch den Hort (Kinderhaus St. Josef) der gleich über den Schulhof ist. Sie freut sich auf die vielen neuen Freunde. Leider haben wir trotz fristgerechter Bewerbung keinen Hortplatz bekommen mit der Begründung: wir sind Münchner und Karlsfelder Kinder werden bevorzugt behandelt. Ich bin berufstätig (30h die Woche) und mein Mann natürlich auch, deshalb sind wir auf einen Hortplatz angewiesen. Ich habe mich auch um einen Gastantrag in Feldmoching bemüht, aber leider ohne Chance auf einen Hortplatz, da hier natürlich die Sprengelkinder bevorzugt werden. Hier geht es bei der Vergabe der Plätze wenigstens nach der Dringlichkeit; d.h. Alleinerziehende zuerst und dann entscheidet die Arbeitszeit. Dieses Prinzip kennt man leider nicht in Karlsfeld. Dazu kommt noch, dass die Horteinrichtung in Karlsfeld durch einen katholischen Träger geführt wird, der weder eine Satzung noch schriftliche Aufzeichnungen zu einem Vergabeverfahren hat.
Ich erbitte Hilfe von ihnen:
wie kann es sein, das wir einem Sprengel zugeordnet werden indem wir keinen Anspruch auf einen Hortplatz haben, zudem der Hortplatz für Münchner Kinder fast doppelt so teuer ist wie für Karlsfelder Kinder. Da wir wirklich sehr nahe zu Karlsfeld wohnen, hatte ich mich bereits bei der Kinderkrippen- und Kindergartenplatzsuche in Karlsfeld umgeschaut, allerdings wäre hier meine Tochter wieder ein Gastkind gewesen und hatte somit keine Chance auf einen Platz. Es fehlt also auch noch die örtliche Durchgängigkeit in der Kinderbetreuung. Die Geschichte könnte man weiter fortsetzen, wenn es um eine Schulauswahl in Richtung Montessori geht. Auch hier haben wir uns für einen Platz in der Dachauer Montessori Schule beworben, aber natürlich werden hier erst einmal Dachauer Kinder + das Umland bevorzugt genommen. Übrigens geht der Sprengel für die Montessori Schule im Olympiagelände nicht bis zur Karlsfelder Straße in Feldmoching, in der wir wohnen.
Ich hoffe sie können mich unterstützen und bringen Klarheit in die Zuordnung unserer Kinder zu den entsprechenden Betreuungseinrichtungen / Schulen!

Mit den besten Grüßen
Dagmar Keil

+71

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.