Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Eugen Fuchs am 17. Mai 2013
5248 Leser · 196 Stimmen (-97 / +99) · 1 Kommentar

Bildung und Kultur

Umgestürtzter Buddha

Sehr geehrter Herr Oberbürger Meister Ude;
Vielleicht ist ihnen ja zu Ohren gekommen dass nicht alle neuen Kunst Skulpturen Begeisterung hervorrufen.
Die Aufstellung eines umgestürzten Buddha ist ein solcher Kultur Skandal. Stellen sie sich bitte mal den umgekehrten Fall vor. Da wird mitten in München am Viktualien Markt ein umgestürzter Jesus Christus aufgestellt, und die Touristen und andere Besucher setzten sich auf diese Skulptur. Sie verehrter Herr Oberbürgermeister Ude hätten ganz schnell eine Dicke Beschwerde von dem Erzbischhöflichen Amt, am Hals, weil das religiöse Gefühl der Christen und der kath. Kirche sich sehr verletzt sehen in der Würde und Respekt vor dem Gründer der kath. Kirche. Jesus Christus. In derselben Weise fühlen sich ALLE wirklich ALLE Buddhisten in München und Bayern in Ihrer Würde und Respekt vor dem Gründer des Buddhismus Gautamo Buddha. Es ist eine Kultur Schande oberster Klasse, Bitte sorgen Sie dafür dass man wenigsten den Buddha wieder vernünftig aufstellt wird. Nur weil es keine christliche Person ist, hat niemand das recht eine heilige Person aus einer andern Kultur und Religion so zu verunglimpfen und so in seiner Würde zu beleidigen.
Kein Künstler würde es wagen eine Skulptur dieser Größe in der Person eines amtierenden Papstes so öffentlich der Respektlosigkeit preiszugeben.
Als noch amtierender Oberbürgermeister müssen sie dieser Respektlosigkeit und Kultur Schande ein Ende bereiten.
Ich hoffe auf ein kurzes Statement von Ihnen bzw. Vertretung
als Mail zu bekommen

Mit herzlichen Grüssen
Eugen Fuchs

+2

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Igo Kirchlechner
    am 01. Juli 2013
    1.

    Es ist traurig, dass Künstler Symbole pazifistischer Religionen - (so auch der Kunst-Schlachter Nitsch mit dem Christentum) dazu benutzen, sich über einen provozierten Skandal einen Namen zu machen. Täten sie das in Verbindung mit einem Symbol des Islam, wäre es zumindest mutig, aber wohl auch tödlich.

    Aber auch schlechte Presse ist für Pseudokünstler immer noch besser als gar keine. Sollte diese "Buddha-Aktion" wirklich vom Kulturreferat befürwortet und ggf. sogar mit finanziert worden sein, so zweifle ich nicht nur an der geistigen Zurechnungsfähigkeit des Kunst-Aktionisten, sondern auch an der mentalen und moralischen Kompetenz der städtisch Beteiligten.

    Buddha-Statuen - ob sitzend, stehend oder liegend - passen nicht auf Europas Marktplätze und sind auch kein Gartenzwerg-Ersatz. Letztlich sind sie Meditationshilfen und gehören - wenn überhaupt - nur an Orte, an denen man sich geistig sammeln kann. So z.B. die Buddha-Figur in der Thai-Sala des Westparks. Sie ist auf der Insel geschützt und wurde 1994 bei ihrer Installation von einem hohen Thai-Mönch begutachtet und dann auch von ihm geweiht. Herr Ude versprach Ende Januar 2013 an dieser Stelle, sich der Restaurierung der 19 Jahre alten Skulptur anzunehmen. Und gerade jetzt wurde der Auftrag hierfür fest erteilt. - Ab Mitte Juli wird der Buddha wieder in Bestzustand gebracht.

    Schaut mal und sorgt dafür, dass die Buddha-Figur vom Marktplatz verschwindet und einem Europäischen Buddhisten-Kloster oder einer Buddhistischen Vereinigung geschenkt wird. Dort wüsste man - im Gegensatz zu Stadt und Kunstaktionist - was man (damit) tut.
    Igo Kirchlechner, Vorsitzender ShopArt e.V., München, www.shopart.com

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