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Autor Michaela Nordhoff am 14. März 2012
4627 Leser · 73 Stimmen (-9 / +64) · 2 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Taubenplage

Mich stört es gewaltig, daß gegen die enorme Taubenflut in München (speziell am und um den Harras, an der Elsenheimer Str. aber auch am mittl. Ring - um nur einige Orte in meiner näheren Umgebung zu benennen) nichts Wirksames unternommen wird. Schließlich dürfte es doch mittlerweile auch bei der Stadt hinreichend bekannt sein, wie aggressiv und gesundheitsgefährdend der Taubekot ist.
Warum werden die Vögel nicht durch gezielten Abschuß von Jägern getötet oder wirksam vergiftet? Bitte nehmen Sie nicht den "Tierschutz" als Vorwand, bei der Rattenbekämpfung werden auch extrem wirksame "Hilfsmittel" zum Töten eingesetzt! Tauben sind im Prinzip nichts anderes als "fliegende" Ratten und übertragen genauso Krankheiten.
Es ist für Hausbesitzer oder Betreiber von Wohn- und/oder Bürogebäuden immens kostenträchtig, ganze Gebäude-Komplexe "hinter Gittern" zu verdrahten.
Ich bin überzeugt, daß auch viele Mieter/Wohnungsbesitzer oder auch Verwalter einen finanziellen Beitrag an die Stadt München leisten würden um diese Plage (oder sollte ich lieber "Geisel der Menschheit" sagen??) damit endlich von ihren Balkonen verbannen zu können und vom Dreck, den diese Tiere hinterlassen, endllich verschont zu werden.
Ich hoffe Sie können mir eine für mich befriedigende Antwort geben und bedanke mich im Voraus für die Bearbeitung meiner Frage.

Mit freundlichem Gruß

+55

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  1. Autor Lothar Volz
    am 14. März 2012
    1.

    Hallo Frau Nordhoff,
    -
    diese Tauben verhalten sich genauso wie wir Menschen. Sie lassen sich dort nieder, wo sie sich wohl fühlen. Und schuld daran sind die Menschen, die in der Stadt wohnen!
    -
    Die Städter werfen viel zu viele Lebensmittel einfach in den Parks, an den Bushaltestellen in den Eingangsbereichen vieler Gebäude wie Schulen, Rathäuser oder S-Bahnhöfen usw einfach weg. Die Tauben und die Ratten freuen sich über diesen tollen Speisenplan! Die Tauben wären doch dumm, wenn sie sich auf dem Land niederlassen, wo doch in der Stadt jeden Tag ein Buffet direkt vor den Füßen liegt.

    Auf dem Land gibt es keine Tauben- und auch keine Rattenplage! Woran wird das wohl liegen?

  2. Autor Markus Bielmeier
    am 01. April 2012
    2.

    Tauben in Stadtgegenden sind keine Wildtiere, die wiederverwilderte Felsentaube bekommt am meisten Zuwachs durch :

    a) Wildtauben und Brieftauben die sich verirrt haben und dann einem Stadttaubenschwarm anschließen.

    b) durch m.e. durchgeknallte sog. "tierliebe" Münchner die für explosionsartige Vermehrung der Tioere innerhalb von weniger als 2 Jahre in meiner Gegend sorgten.

    Weshalb kann man diese Taubenfütterer nicht zu sozialer Arbeit verdonnern? Sollen die sich doch um die guten Stadttauben selbst kümmern müssen, dann sehen sie schon wie sich der Kot einer Hungertaube im Gegensatz zum Kot einer gesunden Taube verhält.

    Ich selbst wohne im Süden Großhaderns, wo es eigentlich ständig kuru-kuru macht unter dem Dach im vierten Stock. Die Viecher picken den Müll auf, kacken alles voll und das Flattern von kranken Tieren verbreitet Milben und mehr.

    Schon mal am Balkon gesessen, und von oben bekommen Sie einen Geschmackszusatz in den Kaffee oder in die Haare? Da vergeht Ihnen die Tierliebe.

    Als unwirksam auf Dauer haben sich visuelle gleichbleibende Reize wie: Attrappen, Sounds, Infrarot, Ultraschall u.ä. gegenauso wie Spikes etc.. erwiesen.

    Das wirksamste sollen Falkner mit angesiedelten Wildvögeln gelten. Im Raum zwischen Grosshadern, Neuried, Fürstenried-West, Grafelfing und Martinsried liegt der Forstenrieder Wald. Der Platz wäre ideal.

    Taubenvergiften ist ja leider verboten. Ich verweise allerdings auf erfolgreiche Konzepte der Stadt Bern, Versuche der Stadt Köln u.ä. um dem Problem ENDLICH Herr zu werden.

    Tut endlich was dagegen und nicht dafür.

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