Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Ralf Pauli am 15. April 2009
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Planen und Bauen

Straßenreinigungsbezirksstandort Angererstr. 8/10

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
schon etliche Jahre werden die Bewohner des GWG-Mietshauses Angererstr. 10 vertröstet mit dem Versprechen, der Straßenreinigungsbezirksstandort Angererstraße 10 werde mit anderen Standorten des Stadtbezirks Schwabing/West zusammengelegt. In den letzten Jahren verwies die Verwaltung auf eindeutige Stadtratsbeschlüsse, die einen Neubau in der Belgradstraße zum Ziel hätten. Mit dem Argument der baldigen Verlagerung wurde gleichzeitig jede Modernisierung des Straßenreinigungsbezirks in der Angererstraße unterlassen (Lärmschutzdämmung). Bei der teilweisen Modernisierung der Mietwohnungen im Jahr 2001 unterließ die GWG den Einbau von Schallschutzfenstern mit dem Hinweis, die Belästigung werde bald entfallen. Herr Oberbürgermeister, auch Sie haben mir in einer der letzten Bürgerversammlungen versichert, die Verlagerung werde kommen. Als Mieter, der direkt über der Garageneinfahrt und dem Depot wohnt, der angesichts mangelnder Mietalternativen den Lärm werk- und feiertags und im Winter ab 3 Uhr früh erduldet, der auf die Versprechen der Stadtverwaltung vertraut hat, fühle ich mich getäuscht und hingehalten. Nach Auskunft des Leiters des Straßenreinigungstandorts ist die Verlagerung des Depots abgesagt, weil in der Belgradstraße ausschließlich das neue Sozialbürgerhaus errichtet werden soll. Eine Verlagerung des Straßenreinigungsstandorts dorthin werde es nicht geben.
Mir ist bewusst, dass eine Handvoll Mieter keine Lobby darstellt. Doch über die Änderung der Planungen, bzw. die völlige Aufgabe der Verlagerung (St. Nimmerleinstag), sollte das Baureferat die unmittelbar Betroffenen, die einer Verbesserung ihrer Wohnsituation entgegensehen, besser informieren. Mir ist schleierhaft, weshalb eine neue Straßenreigungszentrale für den Stadtbezirk 4 nicht in Neubauarealen (Rümannstraße, Ackermannbogen) realisiert werden kann.
Ich erwarte, dass die Stadt, wenn die Verlagerung für die nächsten Jahre tatsächlich vom Tisch sein sollte, die Lärmschutzbedingungen in der Angererstraße verbessert.
Ich würde mich freuen, wenn Sie bzw. Ihr Büro beim Baureferat den nötigen Anstoss geben könnten.
Freundliche Grüße
Ralf Pauli

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