Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Erich Kirchmayer am 14. Oktober 2011
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Mobilität und Verkehr

Straßenbau und Parkplätze im Bereich Müllerstrasse

Sehr geehrter Herr Ude,

in http://www.direktzu.muenchen.de/ude/messages/baustellen-k... haben Sie bzw. Ihre Mitarbeiter geantwortet, dass durchaus darauf geachtet wird, Parkplätze für Anwohner bei Bauarbeiten zu ermöglichen bzw. zu erhalten.

Derzeit werden (bis Anfang November) im Bereich Müllerstrasse umfangreiche Gleisbauarbetien durchgeführt. Die Müllerstrasse ist zwischen Sendlinger Tor Platz und Fraunhoferstrasse nur einspurig befahrbar, zusätzlich gilt ein komplettes Halteverbot. Zusätzlich werden Parkplatzflächen für Baumaschinen etc. z.B. in der Holzstrasse genutzt und abgesperrt.

Die trotz Parklizenzbereich eh stets schwierige Parkplatzsituation im Viertel ist nun gänzlich eine Katastrophe. Für Anwohner wird während der Zeit der notwendigen Bauarbeiten kein Ersatzparkraum zur Verfügung gestellt, noch nicht einmal die Kontrollen und "Knöllchen" durch die städt. Parkraumüberwachung werden intensiviert um anwohner-fremde Falschparker gezielt und wirkungsvoll fernzuhalten.

Dabei wäre es recht einfach. Rund um den Bereich Müllerstrasse gibt es viele "Mischparkzonen", in denen tagsüber und vorallem am Abend auch Parken mit Parkschein für Jedermann erlaubt ist. Warum kann man diese Bereiche nicht während der Baumassnahmen für Anwohner freihalten wie das z.B. in Teilen der Holzstrasse im "Normalfall" üblich ist (Parken nur für Anwohner mit Ausweis von 18:00-09:00 Uhr) . Entlang der Blumenstrasse ist sogar für Anwohner weiterhin das Parken nur mit Parkschein erlaubt (bis 09:00-19:00 Uhr). Gerade dieser Bereich scheint eine willkommene Geldquelle zu sein, denn dort wird nachwievor häufig kontrolliert und "aufgeschrieben"

Ich bin durchaus der Ansicht, dass Bauarbeiten notwendig und unvermeidbar sind, aber man muss dabei auch Rücksicht auf die Anwohner nehmen, die eh schon durch Baulärm, Dreck und Strassensperrungen usw. stark beeinträchtigt sind.

Ich bitte Sie, darauf hinzuwirken, dass bei Baumassnahmen und den damit unvermeidbar vernichteten Parkplätzen für Anwohner eine Lösung erarbeitet wird, die es zumindest den Anwohnern ermöglicht, ihre PKW in Wohnortnähe "straffrei" abzustellen. Dies kann durch eine vorrübergehende Änderung der Parkbereiche ("Mischparken" wird "Anwohnerparken" usw.) erfolgen oder auch durch Freigabe benachbarter Parklizenzbereiche für Anwohner aus dem durch Bauarbeiten betroffenem Gebiet.

Selbst wenn ich mehr mit dem Rad oder MVV fahren würde - ein Auto habe ich trotzdem und das braucht (Park-)Platz. Dafür zahle ich Steuern und auch jedes Jahr eine Gebühr für den "Anwohnerparkausweis".

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