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Autor Toni Lüdi am 01. September 2011
4485 Leser · 79 Stimmen (-7 / +72) · 3 Kommentare

Planen und Bauen

Steuerkästen verschandeln das Stadtbild

Sehr geehrter Herr Ude,

wer ist für die Sicherheitspoller und die dazu gehörigen Steuerkästen verantwortlich?
Die an der Theresienwiese neu installierten Sicherheitspoller sehen so aus, als hätte man versucht noch möglichst ein paar Euro mehr heraus zu pressen.
1. Stehen die Poller zu eng. 2. Sind sie bis in die Gebüsche hinein gebaut. Unnötig weit. 3. sind die Steuerkästen unansehnlich, zu groß und man bekommt den Eindruck, dass sich niemand mehr um die Ästhetik der "Strassenmöbel" kümmert.
Hier hat sich ein Kastenchaos entwickelt, das unbedingt aufgeräumt werden sollte. Vielleicht könnte man Funktionen zusammenfassen?

http://www.flickr.com/photos/67025304@N03/6102294615/
http://www.flickr.com/photos/67025304@N03/6102841758/
http://www.flickr.com/photos/67025304@N03/6102841682/

Wer kümmert sind in solchen Angelegenheiten der Strassenmöblierung um die Ästhetik?

Mit freundlichen Grüßen
Toni Lüdi

+65

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Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Erich Kirchmayer
    am 05. Oktober 2011
    1.

    Die Poller stehen nicht zu eng. Wären sie weiter gestellt, wäre deren Sinn (Schutz gegen Fahrzeuge) nicht mehr gegeben. Bis in die Grünfläche/Büsche müssen sie reichen, denn sonst könnte sich dort ein Fahrzeug "durchmogeln". Dabei geht es nicht nur um Schutz vor Terroristen, sondern auch um Schutz vor unerlaubten Befahren des Geländes durch "Hobbyrennfahrer" oder sonstige Leute die meinen, man müsse auf der Theresienwiese mit dem Auto herumfahren oder dort parken.

    Die (neuen) Kästen beherbergen die Steuerung und Stromversorgung der Poller, die anderen (alten) Kästen sind für Ampelsteuerung, Telekom, Strassenbeleuchtung usw. Es gibt entspr. Vorschriften z.B. in der VDE usw., dass "Starkstrom" und "Schwachstrom" (also z.B. Strassenbeleuchtung und Telekom) nicht in einem Verteilerkasten zusammen untergebracht werden dürfen. Dass die Kästen nicht platzsparend in einer Reihe stehen, hat ähnliche Gründe - die unterirdische Einspeisung erfolgt über ebenfalls getrennte Kabeltrassen denn auch dort dürfen z.B. Ampelsteuerung und Hochspannungsleitung nicht nebeneinander in einem Rohr/Kanal verlegt werden.

    Schön sind die vielen Kästen nicht, da gebe ich Ihnen Recht.

  2. Autor Toni Lüdi
    am 06. Oktober 2011
    2.

    Das erscheint mir so, wie die Argumentation früher: die alten Siemenstelefone konnte man halt nicht kleiner bauen. Ich bin sicher das ginge im Format eines Aktenkoffers auch!

  3. Autor Erich Kirchmayer
    am 13. Oktober 2011
    3.

    Nein, ein "Format Aktenkoffer" geht nicht. Sie haben wohl noch nie gesehen, was in derartigen Kästen drin ist? Schon ein normaler "Telekom-Kasten" hat bis zu 500-1000 Kabeladern, die ankommen und eine Mehrzahl davon, die wieder abgehen. Die zu- bzw. abführenden Kabel sind mindestens finger- gerne auch mal armdick. Sowas passt nicht in einen "Aktenkoffer".

    Auch "Schaltkästen" haben systembedingt eine bestimmte Grösse an Bauteilen intus. Dort werden "Volt&Ampere" geschalten und das lässt sich rein physikalisch nicht beliebig verkleinern. Schonmal das Kabel zum Wohnungs- bzw. Haus-Sicherungskasten gesehen? Warum ist das wohl so dick und starr, wo doch das Ladegerät vom Handy nur ein ganz flexibles und dünnes Kabel hat?

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