Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Christoph Ruhbach am 14. Dezember 2009
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Mobilität und Verkehr

Stau an der Kennedy Brücke

Sehr geehrter Herr Uhde,

seit einer Weile ist nun der Leuchtenbergtunnel geöffnet, was zu einer spürbaren Entlastung im Bereich A94 Einfall und dem Mittleren Ring im Bereich Leuchtenbergtunnel geführt hat.
Allerdings hat die Stadt nun jahrelang gebaut und Millionen Euro ausgegeben, nur um den Stau vom Leuchtenbergring 2 Kilometer in Richtung Westen an die Kennedybrücke zu verlagern.

Ich weiss, dass Sie noch nie ein Verfechter, mitunter sogar Gegner der Bauvorhaben am Mittleren Ring waren. Ich weiss auch, dass es nicht leicht sein wird, den naturgeschützten Bereich der Zufahrt aus dem Tucherpark mit einer verkehrsoptimierten Bebauung in Einklang zu bringen, aber die derzeitige Lösung hat den Münchner Bürgern nichts gebracht, ausser Millionen gekostet. Wir haben nur den Stau 2km weiter nach Westen verlegt. Ich halte es nicht für gerechtfertigt, diese Investitionen umsonst ausgegeben zu haben, nur weil es keine einfache Lösung "Abschaffung der Ampel" an der Kennedybrücke zu geben scheint, weil das Naturschutzgebiet der Stadt eine wunderbare Ausrede schafft, um eine nachhaltige Lösung des Verkehrsproblems nicht umzusetzen.
Die Stadt geht ansonsten auch nicht zimperlich mit Natur- und Grünflächen um, wie man gerade in der Cosimastrasse beobachten kann. Wie auch dort liessen sich sicher Ausgleichsregelungen für eine Einfädelspur an der Kenedybrücke finden.

Meine Bitte:
Lassen Sie die Münchener Bürger nicht länger leiden und sorgen Sie für eine bessere Lösung, die den Verkehrsfluss an der Kennedybrücke aufrecht erhält. Ihre Verkehrsplaner haben da sicher schon die geeigneten Ideen parat. So verschwenden Sie zu den bereits ausgegebenen Millionen weitere durch verlorengegangene Zeit und Stress durch den derzeitigen Stau. Von der Umweltbelastung möchte ich gar nicht reden.

Am LKP, wo die Bauarbeiten kürzlich begonnen haben sehe ich das nächste potentielle Stauverlagerungsproblem auf die Stadt zukommen. Auch hier sollte eine nachhaltige Lösung im Vordergrund stehen.

mfg

christoph ruhbach

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