Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Ernst Sohn am 07. Februar 2012
4473 Leser · 60 Stimmen (-2 / +58) · 2 Kommentare

Planen und Bauen

Stattsstrasse 2063neu

Als langjähriger Einwohner der Heitmeiersiedlung fällt sicherlich nicht nur mir auf, dass das immer wieder hervorgezauberte Bauvorhaben der Staatsstraße 2063neu ein Prestigeprojekt neu-gewählter Bürgermeister der Gemeinde Graäfelfing zu sein scheint.
Da werden dann schon mal geschönte Studien vorgeführt und natürlich auch vegessen, dass die Straße schon einmal aus den staatlichen Planungsvorgaben strichen wurde.
Höchstwahrscheinlich doch deshalb, weil man schon zu dieser Zeit erkannt hatte, dass der eigentliche Sinn, nämlich der Anschluss zur A95, und trotz der schon vorsorglich an der A96 ausgeführten Unterführungen nicht mehr ins Gesamtkonzept der Planungen passte. Ignoriert wurden wohl auch von den betreffenden Akteuren, dass nicht nur Gräfelfing und speziell die Heitmeiersiedlung davon betroffen sind, sondern auch der Durchgangsverkehr ( Schleichweg ) von der A96 zur A8, die Planeggerstraße in Pasing.
Wer fühlt sich nun behördlicherseits zuständig, um gegen das Projekt zu argumentieren?

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  1. Autor Frank Roedel
    am 07. Februar 2012
    1.

    Sehr geehrter Hr. Sohn,

    zu diesem Thema wurde bereits am 23.Januar ein Beitrag geschrieben. Bitte schauen Sie unter "Staatsstrasse2063neu: Ein katastrophaler Rückschlag für die Pasinger".
    Wir haben dazu auch eine Initiative gegründet, die unter der e-mail Adresse: keine2063neu@gmx.de zu erreichen ist.
    Die an Gräfelfing angrenzenden Gemeinden wie Martinsried, Planegg und eben auch der Bezirksauschuß Pasing werden bei dem Vorhaben des Bürgermeister Göbel leider gänzlich übergangen. Diese sind allesamt gegen die vorliegende Planung, wie auch große Teile des Gemeinderats in Gräfelfing selbst.
    Für die Heitmeiersiedlung selbst ist die vorliegende Planung wirklich schlimm, da die Siedlung bei einer Verwirklichung wie eine Verkehrsinsel zwischen Autobahn, neuer und alter Staatsstraße liegen würde.
    Natürlich bekommen Sie auch von mir eine Stimme für Ihr Schreiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Roedel

  2. Autor Otto Rodel
    am 05. März 2012
    2.

    Meine Herren,

    bekanntlich ist Gräfelfing, aber auch der weitere Westen, ein aufstrebender Landesteil. Die Durchführung des Baues würde ohnehin wenigstens 10 Jh in Anspruch nehmen. Wenn wir nicht dann ständig im Stau stehen wollen und die Industrie, unsere notwendigen Arbeitgeber und Steuerzahler, abwandern sollen, kann man doch nicht allen Ernstes gegen den besseren Ausbau sein. Ich erinnere nur an die alten Proteste gegen die Eschenrieder Spange, da gab es auch etliche ewig Gestrige, und heute zeigt sich, dass sogar diese wieder zu knapp kalkuliert wurde.

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