Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Beantwortet
Autor Petra Schwanke am 07. November 2013
5919 Leser · 172 Stimmen (-1 / +171) · 2 Kommentare

Bildung und Kultur

St. Martin abschaffen?

Sehr geehrter Herr Ude!

Finden Sie es richtig, dass in Kindertagesstätten mit städtischer Trägerschaft das St. Martinsfest abgeschafft oder nicht mehr gefeiert werden soll? Die Tagesstätte Rose Pichler Weg, in die unsere beiden 3 jährigen Enkel gehen, hat aus Rücksichtnahme auf den hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund das diesjährige St Martinsfest abgesagt. Unsere Enkel hatten sich seit langem darauf gefreut. Voran gegangen war ein Geburtstagsfest an dem der Kuchen einer Mutter zurückgewiesen wurde, da er mit Gummibärchen dekoriert war. Zum Oktoberfest wurden Weißwürstl aus ähnlichen Gründen zurückgewiesen. Rücksichtnahme auf Minderheiten sind eine Selbstverständlichkeit, es kann jedoch nicht angehen, dass Jahrhunderte alte Traditionen einfach fallen gelassen werden, um niemanden auf den Schlips zu treten. Ich denke, dass jeder, der sich dafür entscheidet in unserem Land zu leben, auch versuchen sollte, dessen Kultur, Traditionen und Bräuche zu verstehen und zu respektieren. So schafft man kein Miteinander!

Mit freundlichen Grüßen

Petra Schwanke

+170

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Antwort
von Christian Ude am 23. Januar 2014
Christian Ude

Sehr geehrte Frau Schwanke,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Leitung der städtischen Kindertageseinrichtung Rose-Pichler-Weg 48 versicherte, dass wie jedes Jahr das St. Martinsfest am 11. November 2013 gemeinsam mit Eltern und Kindern gefeiert wurde. Die Einrichtung legt besonders großen Wert auf die heimischen Feste, die regelmäßig gefeiert werden, um traditionelles Kulturgut zu vermitteln.

Die Vermittlung von Brauchtum, christlichen Werten, eingehen auf andere kulturelle Festlichkeiten, Bräuche und Traditionen werden in der pädagogischen Arbeit von allen städtischen Kindertageseinrichtungen berücksichtigt.

Im Dialog zwischen Kita-Leitung, pädagogischen Personal und Elternbeirat wird entschieden, in welcher Art und Weise die Feste gestaltet werden. Dies kann von Jahr zu Jahr variieren aufgrund von pädagogischen Konzepten sowie anderen Rahmenbedingungen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen


Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Martin Zeitler
    am 08. November 2013
    1.

    Ich finde das auch etwas unmöglich, wenn sich Immigranten nicht an die lokalen Gepflogenheiten anpassen möchten - aber deswegen diese Gepflogenheiten zu unterlassen, ist absoluter Schmarrn'
    So schafft man keine Integration und verliert dabei sogar auch noch die eigene Kultur. Die brauchen ja nicht gleich konvertieren - man kann das Ganze ja auch als eine Nachtwanderung ansehen. Ich persönlich sehe das als tatkräftige Unterstützung des Yihads - wenn man sich so andere Beträge durchliest (Thema: Marienplatz) befindet sich München bereits auf der zweiten der drei Stufen.

  2. Autor Regina Kirschner
    am 30. November 2013
    2.

    ich verstehe auch langsam nichts mehr :( in berlin haben sie sogar die christkindl/weichnachtsmärkte umbenannt in wintermarkt und es dürfen keinerlei kirchliche bzw christliche symbole irgendwo sein :( verstehe echt nicht warum wir uns das gefallen lassen :( sind wir jetz schlechter weil wir christen sind? unsere feiertage nehmen sie auch gerne her um frei zu haben aber an unseren festen meckern sie rum :( ich bin gerne darfür alle feste hinter verschlossenen türen zu feiern das ich niemand störe aber dann sollen bitte auch die anderen mich mit ihrem glauben draussen nicht stören und auch nicht meine feiertage daheim auf der couch verbringen (klingt jetz bisschen fies aber frei wollen sie aber feiern dürfen wir nicht :()

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