Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor E. Martin-Köppl am 09. Februar 2012
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Bildung und Kultur

So bitte nicht! KVR Schikane, Müchner Faschingszug 2012 der damischen Ritter

Schikane des KVR
Münchner Faschingszug 2012 der damischen Ritter endet am Odeonsplatz

Sehr geehrter Herr Ude,

wie ist so etwas möglich, dass der Faschingszug am Odeonsplatz endete?

Trotz, der seit Dezember 2011 bewiligten und selbst vorgeschlagenen Zugstrecke (Ende des Zuges Platzl, Hofbräuhaus!!!) durch die Daselbigen - das KVR, wurde ab Odeonsplatz der Faschingszug beendet!? Eine absolute Blamage für die geladenen Gäste, die Veranstalter, die Stadt München und leider auch für Sie Herr Bürgermeister!

Zur Sache:

Meiner Meinung nachreine Schikane!!! Das KVR hat diese Route, Aufstellung Brienner Straße - Stigelmeierplatz und Ende des Faschingzuges Plazl Hofbräuhaus selber vorgeschlagen und man höre und staune auch bewilligt!!! Und zwar nachdem, die eigentlich beantragte Route der damischen Ritter "im August des Vorjahres", ein längerer Zugweg, durch die Innenstadt, dann "doch schon" im Dezember des gleichen Jahres" abgelehnt wurde!!!

Der vom KVR vorgeschlagene und bewilligte Zugweg, ursprüngliche Route bis zum Hofbräuhaus, vom Dezember letzten Jahres, wurde dann nun am Donnerstag, den 02. Februar 2012 geändert. Absolut keine Chance für den Veranstalter, sprich die Damischen Ritter, einen Einspruch, oder gar rechtliche Schritte gegen diese "schikanöse Maßnahme einleiten zu können, wie z. B., durch eine Einstweilige Verfügung. Wie kann das sein, nachdem der Zugweg dem KVR ja bestens bekannt war, ja dieser Weg von den Selbigen vorgeschlagen und bewilligt wurde, nun drei Tage vorher, geändert wurde? Eine Dreistigkeit ist das, zudem meines Erachtens schikanös und mutwillig!

Thema Sicherheit; keine Frage, das ist das A und O einer Veranstaltung. Aber, dass es ab Odeonsplatz enger wird, das wusste man/frau vom KVR doch sicherlich bereits vorher! Oder wurde zwischenzeitlich dort gebaut??? Mir ist dergleichen jedenfalls unbekannt.

Folglich endete durch die "Allmacht" des KVR dann leider der Münchner Faschingszug "völlig überaschend" am Odensplatz. Man kann sich nur wünschen, dass das für das KVR hoffentlich Konsequenzen hat und zwar nicht nur rechtliche!!!

Trotz alledem, gratuliere ich den Damischen Rittern zu dem grandiosen gelungenen wunderschönen Faschingszug! A´ rießen Gaudi wars und Spaß hat´s g´macht!

Die damischen Ritter sind ein Teil der Münchner Kultur, das muss erhalten, gepflegt und unterstützt werden, eine Aufgabe, geradezu ein Muss für das Oberhaupt der Stadt München dieses Brauchtum zu pflegen und zu erhalten,

in diesem Sinne,

und mit großer Hoffnung auf Einmischung sowie ein Machtwort Ihrerseits - nicht nur an das KVR!!!

mit bestem Gruß

Ernestine Martin-Köppl, 52 Jahre
Teilnehmerin des Münchner Faschingszugs der Damischen Ritter

PS: Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

+56

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Korbinian Beischl
    am 10. Februar 2012
    1.

    Hallo,

    ich als gebürtiger Münchner brauche weder irgendwelche "damische Ritter" oder sonstige Faschingsmumpitze, um auf Kommando lustig zu sein!!! Ich habe meinen Spaß - aber ohne "Anweisung" von außen !
    Zieht doch um die Ruderanlage in Oberschleißheim - toll geteerter Weg und niemand wird Euch stören - und wenn Ihr da drei Tage marschiert... Die dortigen Gremien erlauben das zu 100 % !!! Probleme gibt es da sicher nicht !

  2. Autor Ernestine Martin-Köppl
    Kommentar zu Kommentar 1 am 16. Februar 2012
    2.

    Hallo Herr Beischl,

    die Resonanz freut mich!

    Mir scheint allerdings, ich bin etwas missverstanden worden!

    Sicherlich, zum "Lustig sein" braucht man keinen Faschingszug, auch nicht Damischen Ritter! Aber, lustiger ist´s auf alle Fälle!

    Es geht hier um Brauchtum das es zu erhalten gilt. Die Damischen Ritter gibt es seit 1928. Sie haben in den 50iger Jahren den Münchner Fasching ins Leben gerufen, die Ballnacht der Damischen Ritter (Löwenbräukeller) ist legendär, heuer am Freitag am 17. 02., mit Bühnenstück, dem Herzoglichen Moosröschenballett, zentnerschwere Männer im rosa Tütü. Ein "modernes" Stück" gibt´s auch: Tanz der "WAMP-BIERE"!

    Zurück zum Thema: Gruppen aus Peru, Australien weitere Gäste waren heuer am Zug beteiligt, ca. 1.800 Leute. Die Vorbereitungszeit dauert Monate, diese wird von den Damischen Rittern ehrenamtlich übernommen. Auch finanzieren sie den Faschingszug Teil selber, von der Stadt gibts einen Zuschuss, Höhe 15.000 €, Kosten tatsächlich ca. 25.000€. Und, das KVR, macht dann alles kaputt indem ein Großteil der Wegstrecke, die ursprünglich bis zum Hofbräuhaus ging, einfach gekappt, erschwerend kommt hinzu: vom KVR selber vorgeschlagen, bewilligt! Das kann man sich nicht gefallen lassen Wir sind die Bürger!!! Unter anderem entstand dadurch, da niemand Bescheid wusste, eine äußerst gefährliche Situation.

    Der Veranstalter kann froh sein, dass nichts passiert ist und Niemand zu Schaden kam! Resümee: Brauchtum ist auch für die Stadt München, der Weltstadt mit Herz wichtig. Der Fasching gehört dazu und ist ein Teil davon.

    Wenn sich manche dafür schon den Arsch aufreißen, sollte man das Honorieren und nicht durch Willkür eines KVR boykottieren.

    In diesem Sinne, nix für Unguad
    herzlichst Ernestine Martin-Köppl

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