Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Heiner Koch am 21. November 2013
3096 Leser · 37 Stimmen (-5 / +32) · 2 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Sirenenhorror in München

Sehr geehrter Herr Ude,
leider ist es für viele Menschen ein gesundheitliches Risiko innerstädtisch zu flanieren, da alle mit Sirenen ausgestatteten Fahrzeuge mit einer für Mitbürger ungesunden Lautstärke unterwegs sind.
Die Lautstärke dieser Notfahrzeuge ist viel zu hoch eingestellt, die Menschen halten sich mit schmerzverzerrten Gesichtern ihre Ohren zu.
Es ist unerträglich.
In anderen Großstädten dieser Welt ist es kein stechender Schmerz für das menschliche Ohr, der den Rettungsdiensten freie Fahrt ermöglicht: es ist eine - oftmals - wohlklingende Komposition von Tönen.

Mit freundlichen Grüßen

Heiner Koch

+27

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Henriette Brandner
    am 28. November 2013
    1.

    ich dachte, die lautstärke wäre erst vor kurzem herabgesetzt worden?

  2. Autor Christian Gartmayr
    am 23. Januar 2014
    2.

    Herr Koch, ich möchte Sie ebenso höflich wie nachdrücklich als ein langjähriger Verursacher dieses "Sirenenhorrors" in die Schranken weisen:
    - Mitnichten nutzen alle, mit Sirenen ausgestatteten Fahrzeuge diese auch ständig. Das ist eine bösartige Unterstellung!
    - Die wenigen Vertreiber von Sondersignalanlagen würden für ihre optischen und akustischen Warnanlagen KEINE Genehmigung erhalten, würden diese ein Gesundheitsrisiko darstellen. Ihre Aussage, diese Anlagen, die hauptsächlich von der Firma Hella stammen, seien ein Gesundheitsrisiko, sollten Sie an den Hersteller richten.
    - Leider ist es zumeist vonnöten, in München nicht nur (schonend) mit optischen, sondern eben leider auch mit akustischen Signalen auf Einsatzfahrten unterwegs zu sein. Dies ist übrigens gesetzlich so geregelt, sicherlich haben Sie sich vor Ihrer Anfrage kundig gemacht (§38 StVO). Darüber hinaus ist es angesichts des Fahrverhaltens der Münchner Autofahrer zumeist unmöglich, auf akustische Signale zu verzichten. Bitte hinterfragen Sie einfach Ihr eigenes Verhalten!
    - Wie Sie auf die Idee kommen, dass akustische Warnanlagen in anderen Großstädten eine "wohlklingende Komposition von Tönen" darstellen, bleibt unklar. Im Rahmen meiner Karriere war ich oft genug in Einsatzfahrzeugen in Europa und Nord-Amerika unterwegs und glücklicherweise ist es dort nicht so, wie Sie es beschreiben. Denn angesichts "wohlklingender Kompositionen" würden die Verkehrsteilnehmer wohl eher einschlafen, als einem Einsatzfahrzeug freie Bahn zu schaffen.

    Insgesamt ist Ihr Anliegen für jeden, der "Blaulichtfahrer" ist, das altbekannte und seit Jahrzehnten Gehörte: Bitte seid leise, stört mich nicht und fallt nicht auf. Außer ICH brauche euch einmal, dann kann ich nämlich nicht warten.

    Aus Sicht der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Polizei ist es leider immer wieder ärgerlich, sich mit diesen sogenannten Argumenten zu beschäftigen! Lassen Sie es einfach!

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