Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor A. Schönberger am 04. April 2012
6662 Leser · 198 Stimmen (-26 / +172) · 1 Kommentar

Mobilität und Verkehr

Siedlerstraße wird als 50er Durchfahrtsstraße genutzt (Abkürzung)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude,
ich bin voller Vorfreude in die Anton-Will-Straße 17 gezogen, zwei Straßen weiter von meinem Geburtshaus. Die Anton-Will-Straße ist eine Siedlungstraße bei der 30 km/h erlaubt sind, jedoch nutzen PKW- und LKW-Fahrer diese Strecke als Abkürzung und fahren mit 50-60 km/h durch die Siedlungsstraße. Versuche mit parken auf beiden Seiten der Straße haben die Verkehrsgeschwindigkeit zwar gesenkt, jedoch keine Beruhigung der Verkehrslage gebracht, da die Autofahrer diese Hindernisse nicht akzeptieren und lautstark, selbst nachts, hupen. Da wir und unsere Nachbarn nicht mehr schlafen können, durch das laute Hupen, haben wir die mobilen Hindernisse wieder entfernt.
Jedoch erzeugt der starke Verkehr auf der Siedlerstraße großen Ärger unter den Nachbarn.
Darum wollte ich Sie bitten feste Hindernisse auf der Straße zu positionieren, damit die Fahrer sich mit den Hindernissen abfinden müssen und nicht mehr hupen werden.
Ich und meine Nachbarn würden Ihnen es sehr danken, wenn Sie unsere Siedlung hier unterstützen könnten. Ein kleiner Anreiz, Hindernisse zu platzieren, könnte Ihnen auch die Schule die an dieser "eigentlich" verkehrsberuhigten Straße liegt, bieten.

Mit der Bitte um Aufstellung von festen Hindernissen auf der Anton-Will-Straße.

Vielen Dank und freundliche Grüße
Andreas Schönberger

+146

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  1. Autor Vera Gebhardt
    am 31. Mai 2012
    1.

    Lieber Herr Ude, lieber Herr Schönberger und Anreiner,

    ich verstehe die Bitte sehr gut, die Anton-Will-Straße auf ihre Anliegerfreundlichkeit zu überprüfen und zu verbessern. Jedoch melde ich, ohne kritisieren zu wollen, hohe Zweifel an, ob dies mit der „Aufstellung von festen Hindernissen“ erreicht wird.

    Die Anton-Will-Straße/Rockefellerstraße ist einerseits eine Verbindung zwischen der Neuherbergstraße als auch der vielbefahrenen Ingoldstädterstraße und dementsprechend rege benutzt. Andererseits bildet sie den optimalen „Schleichweg“ für BMW-Mitarbeiter, die von der Autobahn kommend zur Arbeit fahren und zurück. Zusätzlich ist es eine Straße, die nah an der Autobahn und breit genug ist, um kostenlosen Parkplatz für LKWs zu bieten und trotzdem passierbar bleibt.

    Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine Dreißigerzone, die durch reines Wohngebiet läuft und eine Schule an sie angrenzt. Klar ist aber, dass die Straße als Zone50 benutzt wird und man als Fußgänger und Fahrradfahrer bei den parkenden Autos und LKWs schnell übersehen wird.

    Dementsprechend steht die Straße seit Jahren verkehrspolitisch im Gespräch: mal werden Sperren eingebaut, dann wieder abgebaut, mal wird vermehrt die Geschwindigkeit des Verkehrs kontrolliert, dann hofft man auf Lösungen aus der Bevölkerung – alles ohne Erfolg.

    In den letzten Monaten hat sich die Situation dahingehend verschlechtert, als nun unterschiedliche Akteure vermehrt und zeitgleich aufeinandertreffen und somit den Verkehr als auch die Anwohner gefährden.

    Hauptsächlich liegt das daran, dass sich die Viertel rund um das Gebiet Anton-Will-Straße/Rockefellerstraße in den letzten Jahren sehr verändert haben (komplette Neubebauung BMW Areal, Neubebauung Panzerwiese). Es ist es nun dringend an der Zeit, sich auch über ein neues Verkehrskonzept des Gebiets Gedanken zu machen, um die Situation in der Anton-Will-Straße nachhaltig zu verbessern.

    Es ist offensichtlich, dass in diesem Bezirk Handlungsbedarf besteht und ich hoffe es wird nicht so lange gewartet bis von einem überfahrenem Kind in dem Medien zu lesen ist.

    Beste Grüße, Vera Gebhardt

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