Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Peter Mittermeier am 31. Mai 2010
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Sonstige

Schwarzfahren

Sehr geehrter Herr Ude, ich würde gerne ihre Meinung zu folgendem Fall hören. Meine Tochter studiert seit dem Oktober 2009 an der Uni in München und ist in München auch mit dem Hauptwohnsitz gemeldet. An den freien Wochenenden fährt sie in der Regel nach Niederbayern (Elternhaus). Für die Fahrten in München benützt sie in erster Linie die U-Bahnen. Deshalb kauft sie sich regelmäßig Wochenkarten des MVV. Da sie aber letzte Woche (Pfingstwoche) nur an einem Tag an die Uni musste, und zwar am Mittwoch, 26.05.10, hatte sie sich für diese Woche keine Wochenkarte gekauft. Wir fuhren also am 26.05.10 gemeinsam mit dem Pkw nach München und unsere Tochter zur Uni. Als sie später zu ihrer Wohnung kam, war sie ganz entsetzt, da sie in der U-Bahn kontrolliert und beanstandet worden war. Sie hatte noch eine "alte" Wertkarte im Wert von 11,00 Euro und ihre Fahrt auch ordnungsgemäß entwertet. Sie wurde aber trotzdem beanstandet und mit 40,00 Euro bestraft, da in der Zwischenzeit die Gebühren beim MVV erhöht wurden und die Wertkarte jetzt 11,50 Euro kostet. Da sie ja regelmäßig mit Wochenkarten fährt, hat sie diese Preiserhöhung nicht mitbekommen. Und es kann doch nicht sein, dass man vor jeder Fahrt sich erst mal erkundigen muss, ob nicht zwischenzeitlich eine Preiserhöhung stattgefunden hat. Außerdem ist sie subjektiv nicht "schwarzgefahren", da sie ja für diese Fahrt ihre Wertkarte ordnungsgemäß gestempelt hat. Eine persönliche Vorsprache im Büro des MVV blieb ebenfalls wirkungslos. Sie bestehen weiterhin auf die Bezahlung der 40,00 Euro. Dieses Verhalten ist mit gesundem Menschenverstand nicht zu verstehen und auch keine Werbung für München, der angeblichen Weltstadt mit Herz.

Frage:
Gibt es eine rechtliche Möglichkeit (Klage vor Gericht) um gegen die Zahlung dieser 40,00 Euro Einspruch zu erheben?

Mit freundlichen Grüßen

Peter Mittermeier

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