Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Beantwortet
Autor Igor Gubenko am 20. Januar 2014
7875 Leser · 131 Stimmen (-12 / +119) · 1 Kommentar

Umwelt und Gesundheit

Schmuzigkeit auf die Strassen

Sehr geehrter Herr Ude,

ich würde Ihnen gern eine Frage stellen.

Letzte Zeit in München haben sich sehr viele Baustellen aufgetauscht. Und ich sehe nirgendwo wie früher eine Waschanlage für ausfahrende aus Baustelle LKWs. Sie verschmutzen die Strassen rund um die Betrieb und alle andere Autos verteilen das weiter.
Ich bin ein Taxifahrer. Noch 5 Jahre vor habe ich gewartet auf ein Regen, um den Staub damit von dem Auto abzuwäschen. Jetzt muss man nach dem Unwetter gleich zur Waschanlage.
Ich komme aus Russland und erste, was beim Heimatbesuch ärgert mich - ist Schmutzigkeit. Jetzt, leider, ärgere ich mich auch beim Rückkehr nach München.
Finden Sie es schwer, diese Probleme zu lösen?

Ich freue mich über Ihre Antwort und verbleibe mit

freundlichen Grüßen
Igor Gubenko und tausende Taxler hinter mir.

+107

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Antwort
von Christian Ude am 27. März 2014
Christian Ude

Sehr geehrter Herr Gubenko,


Münchens Straßen - zusammen etwa 2.300 Kilometer lang - gehören mit Recht zu den saubersten von ganz Europa: die Stadt achtet sehr auf die regelmäßige Reinigung.



Und Sie haben völlig Recht: nach wie vor wird in München viel gebaut, Wohnungen ebenso wie Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Bauten. Ganz gleich, ob ein privater oder städtischer Bauherr verantwortlich ist: Grundsätzlich müssen die Bauleiter eigenverantwortlich darauf achten, dass die ausfahrenden Baufahrzeuge die Straße nicht verschmutzen!



Wenn das dennoch passieren sollte, sind die Bauleiter eigenverantwortlich verpflichtet, umgehend für die Reinigung zu sorgen. Von städtischen Behörden werden Bauherren immer wieder auf diese Pflicht hingewiesen. Im Allgemeinen funktioniert das auch gut, obwohl nicht auf allen innerstädtischen Baufeldern eine Reifenwaschanlage installiert sein kann. Es besteht keine Pflicht eine solche Anlage zu installieren, sehr wohl aber die Pflicht, Schmutz im Ausfahrtsbereich einer Baustelle zu beseitigen. Die Bauherren wissen: wer gegen die städtischen Reinigungsvorschriften verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Die Behörden und die Polizei kontrollieren deshalb im Umfeld von Baustellen regelmäßig auch den Straßenzustand – aber sie können unmöglich überall präsent sein. Sollte Ihnen bei Ihren täglichen Fahrten im Stadtgebiet also eine besondere „Dreckspur“ auffallen, melden Sie diese am besten gleich direkt der Polizei oder dem Baureferat (Tel. 233-61201). Damit helfen Sie mit, Münchens Straßen weiter sauber zu halten und Sie müssen sich hoffentlich weniger ärgern. 


Mit freundlichen Grüßen


Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 20. Januar 2014
    1.

    Und es gibt noch so eine Dreck verursachende Unart der Baustellenfahrzeuge. Sie fahren immer öfters ihren Sand, Schutt und anderen Baustellendreck ohne eine Plane über der Ladefläche anzubringen. Teilweise ziehen die enorme Staubfahnen hinter sich her! Aber keiner kontrolliert es!

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