Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor S. Heimbecher am 09. Mai 2012
4974 Leser · 110 Stimmen (-5 / +105) · 2 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Scherbenhauptstadt München

Sehr geehrter Herr Ude,

vielleicht mag sich die selbsternannte Radlhauptstadt München auch einmal darum kümmern, dass das Radlnetz nicht nur ausgebaut, sondern auch gepflegt wird. Und dazu gehört für mich nicht nur, dass Schlaglöcher oder sonstige Schäden beseitigt, sondern auch, dass Radwege regelmäßig (!) gereinigt werden.

Insbesondere im Sommer gleichen die Radwege in München einem Trainingsgelände für Fakire - Scherben überall. Ich habe Verständnis dafür, dass nicht immer unmittelbar jemand mit dem Besen daneben stehen kann, aber wenn auf Hauptradlrouten über Tage Scherben an der gleichen Stelle liegen, dann ist das skandalös für eine Stadt, die sich für den Nabel der Radwelt hält.

Ich habe in den letzten zwei Wochen nicht weniger als dreimal einen Platten an meinem Fahrrad gehabt und die Scherbensaison fängt gerade erst an. Statt Millionen in Ihre Radl-Kampagne zu stecken, wäre das Geld u.a. bei der Stadtreinigung vermutlich besser angelegt.

Wann folgen all den Versprechungen in Bezug auf den Radverkehr endlich Taten? Und warum dauert es Tage, bis Hauptradlrouten von Scherben gereinigt werden?

Mit freundlichen Grüssen,
Stephan Heimbecher

+100

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Thomas Goebel
    am 05. Juni 2012
    1.

    In der Tat gibt es bzgl. Instandhaltung und Ausbau der Radwege in München noch Einiges zu verbessern. Nur eine gute Radwegeinfrastruktur wir mehr Menschen dazu bewegen, auf's Fahrrad umzusteigen, was die Lebensqualität aller Menschen im Innenstadtbereich, nicht zuletzt durch Feinstaub- und Lärmreduzierung, signifikant erhöhen könnte.

  2. Autor Björn Drubel
    am 13. Juli 2012
    2.

    Oh ja, ich bin vor kurzem mal nach Dachau geradelt! ein Horror von Radweg! Also Moosach ist eine Katastrophe von Radweg! Also da fahre ich dann auch auf der Strasse, und sollte mir ein netter Herr dafür ein Ticket geben, dann gehe ich sogar den unbequemeren Weg. Und Pilgersheimer Strasse:Flickenteppich von Radweg,Kanten und ständig wird man von abbiegenden Autos übersehen... Ein Elend, und es ist ebenso sicherer auf der von Auto befahrenen Strasse mit dem Rad zu fahren! Diese Kanten, die Radweg und Fussweg trennen sind hochgefährlich und schlichtweg eine Sauerei. Einmal unachtsam im falschen Winkel ran, und schon liegt man. Ich brauche keinen Helm, sondern gscheide und sichere Radwege. Bisher muss ich aus Erfahrung sagen : "Die Radlhauptstadt" München liegt diesbezüglich noch weit hinter der "Ostfriesenmetropole Emden". Da ist man bedeutend weiter und hat längst solche gefährlichen Radwege,wo sich Rad und Fussganger den Weg teilen, zurückgebaut!Das Rad gehört innerorts auf die Strasse (ausser am Mittleren Ring oder andere grosse Ausfallstrassen!)
    Man muss sichs nur von den Ostfriesen und Niederländern abschauen...ganz einfach eigentlich! Ich geb gerne weitere Tips an die Stadtverwaltung, kann auch gerne beim Übersetzen ins Plattdeutsche oder Niederländische behilflich sein.

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