Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Claudia Steiner am 30. April 2013
10368 Leser · 493 Stimmen (-159 / +334) · 21 Kommentare

Mobilität und Verkehr

Sandstr.

Sehr geehrter Herr Ude,

die Verkehrssituation in der Sandstr./Maxvorstadt ist für die Anwohner eine Zumutung. Schwere Laster, Lieferwägen etc. blockieren häufig die Straße, so dass es immer wieder zu langen Staus und Hupkonzerten kommt. Viele genervte Autofahrer weichen dann einfach auf den Bürgersteig aus und fahren dort oft mehrere hundert Meter, um den Stau auf der Straße zu umgehen. Für Fußgänger, Kinder, die in die nahe gelegene Schule und Kindergärten gehen und Radfahrer ist dies nicht ungefährlich.

Könnte man die Zufahrt zu der doch recht kleinen Sandstr. nicht begrenzen (z.B. Laster - ausgenommen von Lieferfahrzeugen - verbieten) oder könnte man vielleicht über eine Einbahnstraßenregelung nachdenken, um die Verkehrssituation zu entspannen?

Mit besten Grüßen

Claudia Steiner

+175

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Kommentare (21)Schließen

  1. Autor Thomas Müller
    am 08. Mai 2013
    1.

    Hallo Frau Steiner,

    ich kann Ihren Beitrag voll und ganz unterschreiben. Ich wohne mit Frau und zwei Kindern seit 11 Jahren hier in der Sandstraße 35 (nicht in den Nymphenburger Höfen!) und verfolge seither, wie sich die verkehrliche Situation immer weiter verschlimmert.

    Schon 2008 habe ich mich an das KVR gewandt, mit der Bitte, diese Situation zu überdenken bzw. zu überplanen - die Antwort lautete (auf 3 Seiten): Kann man leider nichts machen - der Verkehr muss fließen.

    Ich für meinen Teil bin nicht mehr bereit, dies weiter hinzunehmen. Es muss hier was unternommen werden, um den Verkehr wirksam zu begrenzen, da die Sandstraße (zw. Nymphenburger und Dachauer Stzraße) inzwischen ein reines Wohnviertel ist und eben nicht mehr aus einer Kuvertfabrik (jetzt Meisterhöfe) bzw. einer (zuletzt 15 Jahre leerstehenden) Brauerei besteht. Sondern aus einem sehr lebendigen, bewohnten und belebten Viertel mit vielen Kindern.

    Was es braucht:
    1)Der Durchgangsverkehr (Richtung Dachauer Straße) muss begrenzt werden - am besten mit einer Einbahnstraßen-Regelung. So wie alle Nord-Süd-Straßen im Benno-Viertel (zw. Stiglmaierplatz und Landshuter Allee).

    2) eine Ampelanlage in der Mitte der Sandstraße (zw. (Nymphenburger und Dachauer Straße) um die fußläufige Verbindung zw. Bennoviertel und Nymphenburger Höfen (Einkaufsmöglichkeiten!) endlich herzustellen. Ein Überqueren der Straße ist lebensgefährlich!

    3) Tempo 30: Gerade außerhalb der Berufsverkehrszeiten rasen die Leute hier teilweise durch, dass einem schlecht werden könnte. Radarmessungen habe ich hier noch nie gesehen. Muss erst was ganz Schlimmes passieren?

    4) Eine Optimierung der Ampelphasen am Josef-Ruederer-Platz. Da hier mittlerweile 3 beschleunigte Trambahnen fahren, staut sich der Verkehr immer öfter und immer länger Richtung Gabelsbergerstraße. Die Leidtragenden sind die Anwohner. Eine Einbahnstraßenregelung würde vieles verbessern.

    Ich bleibe dran - wer noch?
    Thomas Müller

  2. Autor A. Steiner
    am 11. Mai 2013
    2.

    Sehr geehrter Herr Ude,

    ich kann Frau Steiner und Herrn Müller nur zustimmen. Die Autos rasen durch die kleine Sandstr., gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, muss man unglaublich aufpassen. Es ist laut, es stinkt nach Abgasen, es ist gefährlich für Fußgänger, Radfahrer und ganz besonders für Kinder. Es gibt in der Straße einen Kindergarten, in der Nähe weitere Kitas und eine Grundschule .... Das war einmal ein industriell geprägtes Gebiet, heute ist es ein Wohngebiet... Der Verkehr muss dringend an diesen Umstand angepasst werden.

    Mit besten Grüßen

    A. Steiner

  3. Autor M. Smith
    am 16. Mai 2013
    3.

    Sehr geehrter Herr Ude,

    wir sind vor kurzem in die Sandstr. gezogen. Meine Tochter wird hier bald in die Schule gehen und ich kann mir nicht vorstellen, sie alleine auf den Weg zu schicken, es ist schlicht zu gefährlich für Kinder. Unser Sohn ist eigentlich alt genug, um auch mal alleine einkaufen zu gehen oder zwei Straßen weiter zu einem Freund zu gehen, aber ich kann ihn nicht guten Gewissens alleine über die Sandstr. gehen lassen. Entweder parken die Autos in der zweiten Reihe, so dass Kinder nicht einsehen können, ob die Straße frei ist, oder die Autos rasen mit 60 km/h durch die Straße.

    Hier muss etwas passieren...

    Vielen Dank

    Smith

  4. Autor Ben Brümmerhoff
    am 17. Mai 2013
    4.

    Sehr geehrter Herr Ude,
    ich kann mich ebenfalls meinen Vorrednern nur anschliessen. Natürlich ist die Sandstrasse für viele Autofahrer eine bequeme Abkürzung und für viele eine Gewöhnheit diesen Weg zu fahren, aber durch die veränderte Wohnsituation nach Fertigstellung der Nymphenburger Höfe, hat sich das Viertel gewandelt. Natürlich müssen Anwohner Ihre Häuser und Garagen erreichen und selbstverständlich muss der Lieferverkehr für die Geschäfte, Supermärkte und Anwohner (DHL etc) möglich sein, aber genau dieser Lieferverkehr in einer sehr engen vielbefahrenden Strasse führt oft zu Stau, Hobkonzerten und unüberlegten Überholaktionen.
    Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie sich Eltern fühlen, die Ihre Kinder alleien zur Schule laufen lassen, während in dieser Strasse teilweise Geschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h sicher erreicht werden - natürlich nur wenn gerade mal kein Stau ist.
    Das die Stadt als eine der ersten Massnahmen Parkscheinautomaten aufgestellt hat, statt die Strasse zu begrünen und für etwas Sicherheit zu sorgen ist okay, aber nun ist es an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Sie sind herzlich eingeladen sich das Treiben auf den Strasse einmal morgens zwischen 8 und 10 Uhr live anzuschauen, aber auch der abendliche Feierabendverkehr ist es wert gesehen worden zu sein. Vielen Dank für Ihren Einsatz im Voraus
    MfG Ben Brümmerhoff

  5. Autor Ben Brümmerhoff
    Kommentar zu Kommentar 1 am 17. Mai 2013
    5.

    Ich bin gerne dabei Herr Müller

  6. Autor Thomas Müller
    Kommentar zu Kommentar 5 am 17. Mai 2013
    6.

    Hallo Herr Brümmerhoff,

    schön, wenn man Mitstreiter findet.

    Meine Mail-Adresse:
    tumuc@gmx.de

    Vielleicht können wir uns ja mal zusammenrufen oder treffen - nach den Ferien vielleicht?

    Viele Grüße

    Thomas Müller

  7. Autor B. Mauer
    am 18. Mai 2013
    7.

    Ich bin etwas über die "stimme nicht zu"-Stimmen erstaunt.... es geht nicht darum, den Verkehr komplett zu verbieten. Wir sind in einer Stadt, hier gibt es Verkehr, aber müssen Lastwagen, Baufahrzeuge und Reisebusse die kleine Sandstr. als Durchfahrtsstraße nutzen? Müssen Autofahrer mit 60 oder 70 km/h durch die Straße preschen? Es geht schlicht um mehr Sicherheit vor allem für Kinder, Radfahrer und Fußgänger!

    Danke an alle "stimme zu"-Nachbarn!

    B. Maurer

  8. Autor Sven Silkenstedt
    Kommentar zu Kommentar 1 am 18. Mai 2013
    8.

    Hallo Thomas,

    wir auch, hast Du das bereits an andere in der EG weitergeleitet?

    LG
    Sven

  9. Autor Alexandra Steiner
    am 19. Mai 2013
    9.

    Sehr geehrter Herr Ude,

    auch für Radfahrer ist es nicht ganz ungefährlich in der Sandstraße. Oft sind die Radwege zugeparkt, sodass man auf die Straße ausweichen muss. Oder man ist auf dem Radweg unterwegs und wird von Autofahrern vom Radweg 'gescheucht', weil diese aufgrund der wieder mal verstopften Straße schnell auf den Bürgersteig ausweichen. Hier muss dringend etwas passieren.

    Besten Gruß, Alexandra Steiner

  10. Autor Priscilla Bucher
    am 20. Mai 2013
    10.

    Sehr geehrter Herr Ude,
    ich kann mich den vorigen Kommentaren nur anschliessen. Eigentlich ist die Sandstrasse schmal und kurz, aber unglaublich befahren und laut. Nicht nur die Lastwägen, die immerzu Morgens die Strasse blockieren auch die Autos, die durchrasen als fuhren sie auf dem Ring. Eine zusätzliche Ampelanlage und eine 30er Zone würde unseren Kindern auf ihrem Schulweg entgegen kommen.
    Mit freundlichen Grüssen
    Familie Bucher

  11. Autor m k
    am 21. Mai 2013
    11.

    Guten Tag Frau Steiner,
    wir können uns hier nur anschließen: Der Schulweg unseres Kindes (3. Klasse) durch die Sandstr. zur Grundschule (Dachauerstr.) ist eine tägliche und reale Gefahr. Auch durch die vielen (verkehrspolitisch zu Recht erwünschten) Radfahrer, die leider z.T.mit Irrsinnstempo die Sandstraße von der Dachauer Str. zur Nymphenburger rasen - und wegen Lieferfahrzeugen, Einfahrt-Parkern etc. vom Radweg auf den gleich danebenliegenden Gehweg ausweichen.Der Gehweg ist aber durch abgestellte Mopeds, zahlreiche Fahrräder, Lieferpaletten und ungewöhnlich viele Verkehrsschilder ohnehin viel, viel zu eng. Lieferfahrzeuge rangieren rückwärts ohne Einweiser auf Gehwege und rechnen damit, dass man aus dem Weg geht. Das mag bei den meisten Erwachsenen klappen - ist aber bei Kindern und Alten durchaus ambitioniert. Gegen die PKW-Raserei hilft nur Tempo 30km/h - dann fahren die Autos hoffentlich nur 50 km/h. Es braucht dringend (s.o.) auch eine Einbahnregelung und die Verlegung der Radwege weg vom Fußweg. Aber solange es täglich nur "Beinahe"Unfälle gibt, kümmert das keinen. Vielleicht kommt in das seit Jahren bekannte Thema durch die Errichtung der Wohnanlage "Nymphenburger Höfe" neue Bewegung. Dann hätte sich der jahrelange Baulärm wenigstens etwas gelohnt

    MfG
    S.Hipp

  12. Autor Sonia Schautzer
    am 21. Mai 2013
    12.

    Sehr geehrter Herr Ude,
    ich lebe gerne in der Stadt und mag urbanes Leben. Was ich trotzdem an der Sandstrasse nicht hinnehmen kann: rasende, hupende Autos, die die Sandstrasse täglich als Abkürzung nutzen, in der zweiten Reihe parkende Laster, damit verbundener Lärm und Gefahr für meine Familie und mich. Ich schließe mich in meinen Punkten den Vorrednern voll und ganz an.

    Weil auch Ihnen die Sicherheit aller Anwohner/-innen der Sandstrasse, insbesondere der Kinder (und es sind mittlerweile viele, die hier ihren Schulweg haben) wichtig ist, wünsche ich mir von Ihnen jetzt konkrete Vorschläge und Maßnahmen zur Verbesserung der angespannten Verkehrssituation. Setzen Sie sich für uns ein!
    Sonia Schautzer

  13. Autor Stefan Mesner
    am 23. Mai 2013
    13.

    Sehr geehrter Herr Ude,

    wer A sagt, muss auch B sagen. In den sog. Nymphenburger Höfen wurden hunderte Wohnungen - geförderte und nicht geförderte - geschaffen. Der Verkehr in der Sandstr. ist aber weiter völlig ungeregelt, als ob er noch immer an einer Produktionsanlage von Löwenbräu und nicht an einem Wohngebiet mit sehr vielen Kindern und an einem Kindergarten vorbeführen würde. Es gibt keine Übergangsmöglichkeiten, noch nicht einmal Randsteine sind abgesenkt. Mit Kindern oder einem Kinderwagen die Straße zu überqueren ist ein echtes 'Abenteuer' auf das man gerne verzichten würde. Ganz abgesehen davon ist die Sandstraße jeden Morgen und jeden Abend offenbar von höchst erregten und teilweise aggressiven Teilnehmern an der Berufsrallye bevölkert. So kann es nicht weitergehen.
    Herzlicher Gruß
    Stean Mesner

  14. Autor Ben Brümmerhoff
    am 25. Mai 2013
    14.

    Sehr geehrter Herr Ude, geehrte Nachbarn,

    damit wir direkt nach der Abstimmung in die Umsetzung gehen können, habe ich die Vorschläge hier in folgende Karte eingearbeitet - https://www.dropbox.com/s/a9q203kxblrjvjg/Sandtsr.pdf.
    Die Sandstrasse von der Nyphenburgerstr. als Einbahnstrasse zu kennzeichnen ist sicher ebenso eine Option.

    Zusätzlich schlage ich vor, einige "Vergehen" und Situation, die wir hier täglich erleben mittels Foto zu dokumentieren.

    Herzliche Grüße
    Ben Brümmerhoff

  15. Autor Hucky Fin
    Kommentar zu Kommentar 7 am 27. Mai 2013
    15.

    Sehr geehrter Herr B. Mauer,

    Sie wundern sich über die "Nicht zustimmen" Stimmen. Das will ich Ihnen gerne beantworten.
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    Wie im richtigen Leben muss man bei sich selbst anfangen, denn das ist das Schwierigste. Wenn Sie weniger Verkehr wünschen, ist es hilfreich SELBST VORBILD zu sein. Ich habe nicht den Eindruck gewonnen das hier viele in ihrer näheren Umgebung sind, die mit Elektro- oder Hybridautos IHREN EIGENEN BEITRAG leisten um verkehrsberuhigend zu wirken.
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    Ferner weiß man auch, das wenn man in die hochfrequentierte Innenstadt zieht UND DIESE STADT REGELRECHT GESTÜRMT wird von Mitläufern (berühmter süddeutscher Fussballverein) und vielen ausländischen, kapitalkräfrigen Touristen, hier zwangsläufig ein immer höherer Zuzug stattfinden wird, damit verbunden ein immer höheres Verkehrsaufkommen, mit satanischer Explosionsenergie und der Dummheit des Verbrennens fossiler Rohstoffe.
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    Gerne können Sie sich gemeinschaftlich engagieren um für eine autofreie Innenstadt zu sorgen. Glauben Sie mir das geht, es ist lediglich eine FREIE WILLENSENTSCHEIDUNG, äquivalent zu der freien Willensentscheidung in die Innenstadt zu ziehen.

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    Das Ihnen das vielleicht nicht paßt ist mir schon klar. Mir paßt auch vieles nicht und trotzdem muss ich mich immer wieder den zum Teil bitteren Realitäten anpassen. Damit Sie nicht meinen das ich hier nur herumnörgeln will hier meine 2 Lösungsvorschläge:

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    1. Die Sandstraße in eine Spielstraße umwandeln
    2. Die Sandstraße in eine Fahrradstraße umwandeln von denen es einige in München gibt, z.B. in der Nähe des Dantebades. Da ist München schon vorne, im Gegensatz zu Augsburg, wo es meines Wissens überhaupt keine Fahrradstraßen gibt.
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    Glück auf für Ihr gemeinschafltiches Vorhaben wünscht

    Hucky

  16. Autor Sven Silkenstedt
    Kommentar zu Kommentar 15 am 27. Mai 2013
    16.

    Hallo Hucky,

    Mir fehlt noch Deine Alternative 3: http://direktzu.de/kanzlerin/messages/nationales-rosenkra...

    Vielleicht hilft ja das.

    Gruß nach Augsburg
    Sven

  17. Autor Claudia Steiner
    am 31. Mai 2013
    17.

    Liebe Nachbarn,

    ich freue mich über den Zuspruch und die vielen Kommentare, und nehme mal an, dass die Nein-Stimmen von denen kommen, die die Straße gerne zur Durchfahrt nutzen...

    Ich habe in den letzten Tagen wieder zwei Beinahe-Unfälle gesehen... außerhalb der Stauzeiten wird die Sandstr. als Rennstrecke genutzt.
    Vorschlag an alle Eltern: Könnten Sie vielleicht in ihren Kindergärten, Krippen und Schulklassen für das Thema und um Zustimmung werben? Danke!

    Ich hoffe sehr, dass sich die Stadt trotz der vielen "stimme nicht zu"-Stimmen mit dem Thema befasst.

    VG, Claudia Steiner

  18. Autor Michael Kohlhaas
    am 03. Juni 2013
    18.

    Dagegen Stimmen kommen für die Dummheit in die Innenstadt zu ziehen.

    Den Kopf in den Sand zu stecken hilft da nicht weiter, noch weniger ist es hilfreich, sehr geehrte Frau Steiner, die "nicht zustimmen" Voter zu beschimpfen oder diese zu klassifizieren.

    Ich habe gegen ihren Beitrag gestimmt, weil ich mich sehr darüber wundere, das Sie in Massen in die hochfrequentierte Innenstadt ziehen, in der Hoffnung das wird schon gut gehen.

    Unterschreiben Sie einen Arbeitsvertrag und überlegen sich dann nachher ob das wohl die richtige Entscheidung oder der richtige Arbeitgeber war ?

    Von mir bekommen Sie deshalb die Gegenstimme, weil ich überhaupt kein Auto habe und mich über den Krach des Autoverkehrs ärgere. Per Pedes oder mit dem Fahrrad ist es ein wunderbares Fahrvergnügen.

    Sie können auch nicht vor der Hölle sitzen und wollen dann nachher nicht darein. Das ist ein krasser Vergleich aber es ist so. Natürlich wird Ihnen das nicht passen, jedoch das ist die bittere Realität.

    Hochachtungsvoll

    Michael Kohlhaas

  19. Autor Thomas Müller
    Kommentar zu Kommentar 18 am 04. Juni 2013
    19.

    Hallo Herr "Kohlhaas",

    "für die Dummheit, in die Innenstadt zu ziehen" - so, so ist das also.

    Für die "Innenstadt" - Sie meinen wohl die Maxvorstadt, haben wir uns bewusst entschieden. Kurze Wege, gute Anbindung mit Öffentlichen, etc. - wohlwissend, dass wir morgens nicht mit Vogelgezwitscher aufwachen werden.

    Was sich in den vergangenen elf Jahren hier allerdings zum Negativen verändert hat hat in puncto Verkehrsaufkommen, Radler-Dichte, Raserei, Staus und Rücksichtslosigkeit vieler Verkehrsteilnehmer, das ist der Grund, warum sich hier so viele beschweren. Und die Dinge so, wie sie nun mal sind, einfach nicht länger hinnehmen wollen.

    So einfach ist das.
    Und ebenso legitim.

    Viele Grüße
    Thomas Müller

  20. Autor Sven Silkenstedt
    Kommentar zu Kommentar 18 am 05. Juni 2013
    20.

    Hallo,

    Schade, dass ein etwas unfreundlicher Ton hier einzieht. Vorallem, da es sich zunächst doch nur um eine Bitte an die Stadt um Stellungnahme handelt und nicht um einen Volksentscheid zur Einführung eines allgemeinen Tempolimits oder gar Autoverbots.

    Zudem würde die Verwendung des wirklichen Namens in diesem Forum möglicherweise zur Mäßigung und ausgewogeneren Würdigung der Argumente beitragen.

    Die Menschen in der Stadt sind meist wohl ganz bewusst dort hingezogen. Damit sind viele Begleitumstände, positive (zB kurze Wege) wie negative (Lärm), mit einkalkuliert. Aber wir leben nicht in einer statischen Welt, die Dinge und auch die Stadt ändern sich (eben noch Löwenbrauerei, jetzt ein neues Wohnviertel), da kann es nötig sein, Veränderungen anzustoßen. Alle Interessen sind hierbei zunächst legitim und gleichrangig.

    Ich kann mich nur den anderen Kommentatoren anschließen und hoffen, dass die Stadt trotzdem eine Antwort veröffentlicht, immerhin sind es bisher über 1800 Leser und fast 370 Stimmen, die, wenn auch kontrovers, eine Stellungnahme wünschenswert machen.

    By the way...

    Stärker werden Argumente nicht durch die Heftigkeit des Vortrags, sondern durch ihre Logik, Nachvollziehbarkeit und natürlich der Glaubwürdigkeit und Reputation des Vortragenden. Die Verwendung des wahren Namens sollte dafür wohl Vorraussetzung sein.
    Und bitte doch einfach mal zB bei Wikipedia nachlesen, was zB Ernst Bloch über Michael Kohlhaas sagte...

    Beste Grüße
    Sven Silkenstedt

  21. Autor Claudia Steiner
    am 09. Juni 2013
    21.

    Hallo,
    ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie Sie zu dem Schluss kommen, ich hätte die "Nein-Voter" beschimpft.
    Ich selbst habe übrigens auch kein Auto - aber das muss jeder für sich selbst entscheiden und ich will hier auch gar keine Grabenkämpfe ausfechten.
    Und ansonsten möchte ich gar nicht auf Ihren Kommentar eingehen - ihr Ton ist einfach unangemessen.
    Beste Grüße
    Claudia Steiner

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