Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Herbert K. am 21. Juli 2009
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Mobilität und Verkehr

S-Bahn-Störung S8 Dienstag, 21.7.

Sehr geehrter Herr Ude,

als Vorstandsmitglied bei MVV bitte ich Sie folgenden Vorfall zur Kenntnis zu nehmen und meine Frage wäre, was unternommen wird um Wiederholungen eines solchen Informationschaos zu vermeiden:

Da ich ein anständiger Mensch bin, fehlen mir jetzt eigentlich ohnehin die Worte, um meinen Ärger an der S-Bahnstation Johanneskirchen um 6Uhr40 und danach sachgerecht auszudrücken. Aber -
so kann man meiner Meinung nach mit S-Bahn Fahrgästen nicht umspringen:

Am Montag abend war überall noch die Information, dass am Dienstag zu Betriebsbeginn wieder normaler 20Min Takt wäre. Weder im Internet noch am Bahnhof gab es gegenteilige Informationen.
Um so größer die - unangenehme - Überraschung, als am Bahnhof lapidar zu lesen war, der Zug um 6Uhr43 fiele aus. Überall verunsicherte Fahrgäste.

Also versuchte ich es mit dem Bus zum Arabella, der aber erst um 6.55 fahren sollte - sah ich natürlich erst an der Haltestelle. Also besser zurück zur für 7Uhr03 erwarteten S-Bahn.
War dann auch als pünktlich angekündigt - na ja, geht ja.
Kam aber nicht - war fast 10 Minuten lange mit Abfahrt in 0 Minuten angekündigt!!! Wäre ich doch beim Bus geblieben - aber - zu spät, jetzt hilft's auch nichts mehr.
Endlich um 7Uhr15 kommt sie - um dann am Ostbahnhof nochmal über 5 Minuten zu stehen.

Auf diese Art fühlt man sich als Fahrgast richtig schön an der Nase herumgeführt - ein äußerst unangenehmes Gefühl!

Eigentlich sollte man die Bahn den durch die vertrödelte Zeit angerichteten Schaden bezahlen lassen.

Und das alles noch als Ergänzung dazu, dass man uns am Freitag früh am Bahnhof Johanneskirchen schon um halb 5 Uhr aus dem Schlaf gerissen hat, um neben dem Bahngleis mit Motorsäge und Motorsense die Wiese zu roden - Arbeit bis 6 Uhr - dann Ruhe, den ganzen Tag - nichts rührt sich mehr.

Mein vegetatives Nervensystem bedankt sich!

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Kellner

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