Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Michael Reimann am 19. Mai 2011
6207 Leser · 92 Stimmen (-4 / +88) · 1 Kommentar

Mobilität und Verkehr

Ringausbau/Autobahnausbau/Mobile Infrastruktur

Sehr geehrter Herr Ude,

bitte erläutern Sie doch mal, wie Sie sich die weitere Mobilität in München vorstellen. Sicherlich vermag die Klimaerwärmung vielleicht zu einer Verringerung der Regentage in München beitragen - jedoch kann es doch nicht sein, dass sich sämtliche Planungen in Richtung Fahrrad und Fusswege hin bewegen. Es ist keine Frage, dass bis zu einer gewissen Strecke das Fahrrad eine echte Alternative darstellt, aber für den realen und zuverlässigen Einsatz über größere Distanzen kann diese Art der Mobilität in unseren Breiten nicht mithalten. Der produktive Gesellschaftspart ist nun mal meistens an das Auto bzw. den LKW als Transportmittel gebunden. Und dies wird auch in Zukunft so sein - wenn auch vielleicht in Zukunft mit einem höheren Anteil an Elektromobilität.

Nun zu meinen konkreten Fragen:

1.) Warum werden Ringtunnel nur 2 Spuriog realisiert, owohl es vom Platzbedarf machbar wäre, weitere Fahrspuren zu relaisieren? Die aktuelle Situation im Petueltunnel zur Rushhour sollte eigentlich eine Warnung für weitere Projekte sein

2.) Warum ist das Thema A99 Südring so schwierig. Gehen Sie ernsthaft davon aus, dass der LKP-Tunnel die Kapazitäten einer Autobahn zusätzlich aufnehmen kann?

3.) Wann wird das Stauproblem B2R am englischen Garten in Angriff genommen (Ifflandstrasse)? Bitte um konkrete Jahreszahlangabe.

4.) Wann werden die Ampelphasen optmiert bzw. weitere Abbiegespuren realisiert? Bitte um konkrete Jahreszahlangabe.

5.) Warum werden Wartungsarbeiten wie "Heckschneiden", oder "Randsteinsäuberungen" z.B. auf der Verdistr. während der Rushhourzeiten ausgeführt?

6.) Welche weiteren Optimierungsmaßnahmen (Kreuzungsunter-/Überführungen auf der B2R im Bereich Ost) sind geplant? Bitte um konkrete Jahreszahlangabe.

7.) Welche Maßnahmen sind konkret für die Ortsdurchführung Lochhausen geplant (Umgehungsstrasse?, Gemeinschaftsprojekte mit der angrenzenden Gemeinde Gröbenzell?) Bitte um konkrete Jahreszahlangabe.

Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen.

Bitte verstehen Sie, dass ich finanzielle Argumente nicht gelten lassen kann, da sowohl die Münchner Bürger als auch die Gastverkehrsteilnehmer bereits alle genug von Ihrem Lohn an den Staat abgeben und es in unserer Region kaum Einschnitte bzgl. der Wirtschaftskriese gab.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Reimann

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Erich Kirchmayer
    am 14. Juli 2011
    1.

    Ich bin zwar nicht Herr Ude, aber manche Fragestellungen lassen sich leicht auflösen:

    1.) drei Spuren im Tunnel machen keinen Sinn, wenn es davor und danach nur 2-spurig weitergeht. Abbiege- und Einfädelspuren ausgenommen besteht der Grossteil des Rings nur aus je zwei Spuren pro Fahrtrichtung.

    2.) der A99-Südring ist im Zuständigkeitsbereich des Bundes, selbst wenn dies nicht so wäre, könnte die Stadt München den betroffenen Landkreisgemeinden nicht in ihre Planungen und Präferenzen reinreden oder gar etwas über deren Köpfe bestimmen. Klar ist auch, dass Jeder schnell von A nach B kommen möchte, die dazu nötige Autobahn sollte aber keinesfalls an seinem Haus vorbeilaufen....

    3.) hierzu gibt es seit gestern eine Machbarkeitsstudie (Tunnel) eines Architektenbüros. Ein Tunnel an dieser Stelle wäre sehr reizvoll.

    4.) was meinen Sie genau?

    5.) Arbeiten im Strassenverlauf sind nunmal notwendig und haben auch eine bestimmte Dauer. So trifft es auch mal den Morgen- oder Abendverkehr. Würden solche Arbeiten nachts oder am z.B. Sonntag durchgeführt, gäbe es zu Recht Beschwerden der Anwohner (Lärm etc.). Zudem wären nachts/Wochenende die Kosten höher ("Überstunden"), ebenso, wenn ein Arbeitstrupp mehrmals kommen muss, um verkehrsarme (aber eben kurze) Zeiten tagsüber zu nutzen.

    6.) Bereich Unterführung an der Schwanseestrasse? Hier ist nicht (nur) die Stadt, sondern vorallem die DB gefragt. In deren Zuständigkeit liegen Bauarbeiten an Bahnunterführungen. (und die DB muss ja gerade Milliarden in Stuttgart ausgeben)

    7.) da bin ich zu weit weg, um das zu beurteilen ;-)

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