Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Anna Haszprunar am 23. April 2013
5173 Leser · 222 Stimmen (-36 / +186) · 4 Kommentare

Bildung und Kultur

Reaktionszeiten des Referats für Bildung und Sport

Sehr geehrter Herr OB Ude,

vor über 6 Wochen haben wir an das Referat für Bildung und Sport geschrieben.

Wir haben beantragt, bei der Vergabe der Hortplätze für unsere Tochter die Rangstufe 1 anzuwenden. Wir wohnen zwar nicht im Sprengelbereich der dortigen Grundschule. Da ein städtischer Hort im Bereich der zuständigen Grundschule - trotz bereits langjähriger Planungen - aber nicht zur Verfügung steht, beantragen wir in der Nachbarschule wie Sprengelbewohner behandelt zu werden.

Auch Sie haben unser Anschreiben vom 06.03.2013 in Kopie erhalten.

Seit nunmehr 6 Wochen haben wir keine Antwort erhalten. Die Anmeldefrist der städtischen Einrichtungen ist längst abgelaufen, so dass in diesen Tagen die Plätze vergeben werden.

Heute haben wir erfahren, dass die Zusagen des kirchlichen Horts bei der Sprengelschule bereits Zusagen versandt hat, wir haben keine bekommen.

Es ist also wirklich dringend!

Obwohl zwischenzeitlich drei Stadträte sowie Frau Bürgermeisterin Strobl und der Bezirksausschuss Laim, das Referat aufgefordert haben, unseren Antrag zu bearbeiten, haben wir immer noch keine Reaktion.

Unserer Meinung nach, sind Sie als Oberbürgermeister und die Münchner Stadtratsmehrheit aus SPD und Grünen für diesen Zustand verantwortlich. Offenbar ist das Referat derart unterbesetzt, dass es nicht möglich ist, dringende Anfragen zeitnah zu bearbeiten.

Daher:

Fordern Sie das Referat auf, uns noch diese Woche zu antworten!

Schaffen Sie mehr Stellen in diesem Referat!

Schaffen Sie mehr Betreuungsplätze für Grundschulkinder!

Mit freundlichen Grüßen,
Anna und Michael Haszprunar

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Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Margarete Binsack
    am 28. April 2013
    1.

    Grundsätzlich ist es ein Armutszeugnis für die Stadt München, dass nicht in jedem Sprengel eine Nachmittagsbetreuung angeboten wird. Im Prinzip muss dann ein Elternteil seinen Beruf aufgeben, sobald das Kind in die Schule kommt. Abgesehen davon, dass es für manche Familien u. U. gar nicht möglich ist von einem Einkommen in einer teuren Stadt wie München zu leben, finde ich, dass es mittlerweile möglich sien sollte frei zu entscheiden, ob man arbeiten möchte oder nicht.

    Die oben beschrieben Zustände können dazu führen, dass sich viele junge Paare gegen Kinder entscheiden.

    Außerdem stellt sich die Frage: Warum ist das städtische Referat nicht fähig, einen Antrag zeitnah zu bearbeiten? Das vermittelt keinen besonders kompetenten Eindruck von der Arbeit der Stadt München.

    Deswegen: Eine Bearbeitung des beschriebenen Falls ist dringend nachzuholen! Und grundsätzlich muss das Betreuungsproblem gelöst werden - in anderen europäischen Ländern scheint das ja auch möglich zu sein.

    Margarete Binsack

  2. Autor Elli Sophie
    am 28. April 2013
    2.

    Ich kann diesen Antrag nur unterstützen. Bürger haben ein Recht auf Auskunft und ein Recht darauf, dass ihre Angelegenheiten zeitnah bearbeitet werden.
    Wie oft fordern Politiker und Medien die Bürger zu mehr Beteiligung an der Demokratie auf? Wenn aber auf berechtigte Anfragen nicht einmal eine Reaktion erfolgt, wird genau dies im Keim erstickt.
    Ein Armutszeugnis für unsere Stadt.

  3. Autor Kristina Müller
    am 09. Mai 2013
    3.

    Neue Stellen wurden in den letzten Jahren im Sozialreferat genug geschaffen (siehe RIS-Informationssystem).

    Geändert hat sich im Sozialreferat nichts (Amt für Wohnen, Referat für Bildung und Sport, Jobcenter, ....).

  4. Autor Anna Haszprunar
    am 09. Mai 2013
    4.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!
    Inzwischen haben wir tatsächlich eine Antwort vom Bildungsreferat bekommen! Leider ist diese negativ, d.h. wir werden im Nachbarhort nicht gleichberechtigt behandelt, obwohl es in unserem Sprengel keine städtischen Einrichtung gibt.
    Stattdessen werden wir auf den vorhandenen kirchlichen Hort verwiesen, von dem wir eine Absage bekommen haben, auf ein Tagesheim, das es an unserer Schule nicht gibt und auf die Mittagsbetreuung. Diese ist eine Eltern-Initiative und deckt nur die Zeit bis 15:30 und bietet auch keine Ferienbetreuung an. Für uns ist das leider nur eine Notlösung.

    Deshalb fordern wir jetzt eine echte und schnelle Lösung im Sprengel der Grundschule an der Schrobenhausener Straße!

    Bitte unterschreibt unsere Petition und gebt den Link auch an Freunde weiter:

    https://www.openpetition.de/petition/online/neue-hortplae...

    Vielen Dank!

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