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Autor Tanja Wilking am 05. Juli 2011
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Mobilität und Verkehr

Radwegnutzung vom Michaelibad

Sehr geehrter Herr Ude,

in der vergangenen Woche bemerkte ich am Radweg rechts zum Michaelibad (an der Ecke Heinrich-Wieland-Strasse/Hofangerstrasse) die Polizei, die den auf der falschen Radwegseite Fahrenden ein Verwarnungsgeld "abknöpften". Ich nutze diesen Teil des Radweges vom Michaelibad auch ab und an mit dem Rad, da es keinen geeigneten Übergang in Nähe des Michaelibads gibt, um auf der anderen Straßenseite stadteinwärts zu fahren und ich auch das Rad den Weg zurück nicht schieben möchte (wozu habe ich sonst ein Rad?).

Nun meine Frage. Mir ist bewußt, daß dieser Radweg nur einseitig befahren werden darf. Allerdings gibt es Schilder und Möglichkeiten, einen beidseits befahrbaren Radweg einzurichten. Dieser würde sich gerade dort sehr eignen, da auch einige Mütter mit Kindern und Rädern diese Seite (illegal) nutzen.
Welche Voraussetzungen gibt es für diese Eventualität und warum ist es an dieser Stelle noch nicht geschehen?
Die Polizei spricht von Unfällen, die geschehen können, wenn Radfahrer einen Radweg falsch entlangfahren, und er daher nur einseitig zu befahren ist. Allerdings gibt es ja grundsätzlich die Möglichkeit, beiderseits mit dem Rad zu nutzende Radwege und da schätzt man das Risiko eines Unfalls doch auch geringer ein, sonst würde man sich nicht für diesen Fall der Nutzung entscheiden.

Ich würde eine solche Änderung der Radstrecke auf und von einem Frei- und Hallenbad sehr begrüßen - denn ganz ehrlich, meinen Sie wirklich, daß die Radfalschfahrer durch das Verwarngeld nun das Rad schieben oder für 700m die Straße wechseln?
Man sollte mit der Bequemlichkeit der Massen gehen (Menschen suchen sich immer den kürzesten Weg) und insofern darauf reagieren und ein beiderseit zu nutzendes Schild am Radweg aufstellen.

Vielen Dank für eine Antwort auf meine Frage.

Mit freundlichen Grüßen
Tanja Wilking

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