Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Evelyn Löhr am 07. Oktober 2013
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Bildung und Kultur

private Werbezettel an Lichtmasten o.ä.

Sehr geehrter Herr Ude, sehr geehrter Stadtrat,

mir flatterte heute ein Schreiben der Polizei ins Haus, daß ein Verfahren eingeleitet worden sei und ich ein Bußgeld zu erwarten hätte aufgrund einer Ordnunswidrigkeit nach LStVG-sonstige Art (Art.12-41 LStVG) (PlakatierungsV), weil ich einen A4 großen Aushang zur Werbung für Gesangsunterricht an einem Lichtmasten befestigt habe.
Daß dies verboten sein sollte, war mir leider nicht bewußt...

Bei meiner Suche nach der entsprechenden Vorschrift, stieß ich auf die Plakatierungsvorschrift, in der es heißt :

"Zum Schutz des Orts- und Landschaftsbildes und zum Schutze von Natur-, Kunst- und Kulturdenkmälern dürfen in der Öffentlichkeit Anschläge, insbesondere Plakate, Zettel,
Schriften und Tafeln nur an den von der Landeshauptstadt München zugelassenen Anschlagsflächen (Reklame und Plakattafeln, Plakatsäulen und –ständer sowie Schaukästen) angebracht werden."

Meine Frage ist nun:

Welches sind die zugelassenen Anschlagsflächen ?
Wo befinden sich diese ? ( v.a. für mich interessant der Raum Pasing)
Oder darf ich meine Zettel mit an öffentliche Plakatsäulen heften ?
Machen sich alle Bürger, die über kleine Zettelaushänge ihr Anliegen kommunizieren (Wohnungssuche, verlorener Schlüssel, entlaufener Hund, Babysitter etc.) strafbar ?
Wird jeder Zettel, der an einem Lichtmast o.ä. hängt, über die angegebene Telefonnummer zurückverfolgt, d.h. bearbeitet und bestraft ?

Ich bitte um Klärung dieser Fragen und danke herzlich im Vorraus.

Mit freundichen Grüßen,
Evelyn Löhr

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