Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Alfred Mayer am 01. Februar 2010
5825 Leser · 60 Stimmen (-7 / +53) · 0 Kommentare

Freizeit und Sport

Preise im Prinzregentenstadion

Sehr geehrter Herr Ude
Seit letztem Winter bieten die Stadtwerke für das Prinzregentenstadion für bestimmte Tage an, den ganzen Tag auf der Eisbahn bleiben zu können und nur einmal zahlen zu müssen. Deshalb ist der Eintrittspreis auf 4,70 Euro erhöht worden.
Auch in den Hallenbädern gibt es keine Zeitbegrenzung mehr. Dort wird von den gleichen Stadtwerken aber nur ein Eintrittspreis von 3,70 Euro erhoben.
Dieser Unterschied erscheint als willkürlich, weil der Energieaufwand pro Besucher einer Eisbahn eher geringer ist als bei einem Hallenbad. Zumal bei einer Außentemperatur von deutlich unter Null überhaupt keine Kälte erzeugt werden muß und die Freilufteisbahnen nur im Winter geöffnet sind.
Ganz wenige Besucher bleiben länger als 2 1/2 Stunden (der früheren Länge einer Publikumslaufzeit) auf dem Eis.

Die durchgehende Laufzeit ist sehr erfreulich, weil man damit jederzeit aufs Eis gehen kann, der Eintrittspeis müßte deshalb aber nicht höher ausfallen.

Vielen Besuchern des Prinzregentenstadions würden Sie begeistern, wenn dem Spuk ein Ende machen würden.

Als darum ging, das gute alte Prinze abzureissen (Nachdem Sie in einer Bürgerversammlung in Bogenhausen versprochen hatten, es bleibe wie es war), versprachen Sie auch, daß die Eintrittspreise nicht höher würden.

Ebenso willkürlich erscheint, daß keine Saisonkarten und keine Mehrfachkarten, wie beim MVV und anderen Freizeitangeboten der Stadt. Saisonkarten stellen bei Veranstaltungen im Freien eine Risikoteilung für den Fall ungünstiger Witterung dar.

Ich erinnere Sie, daß den Stadtwerken der vollständige Ausgleich eines Defizits seitens der Stadt vertraglich zugesicheret ist. ein beim Prinzregentenstadion voll auszuugleichen.

Selbstherrlich erscheint auch, daß man keine Kästchen für die Aufbewahrung der Schlittschuhe mieten kann, wie das so gutwie bei allen anderen Eisbahnen der Welt möglich ist.
Es stehen lieber hundere von Kästchen leer, als ein bißchen an die Belange der Besucher zu denken.
Übrigens hat jedes dieser einige hundert Kästchen eine eigene Entlüftung. Mit 36 Millionen Mark Baukosten läßt sich schon was anfangen.

Mit freuindlichen Grüßen
Alfred Mayer

+46

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.