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Autor M. Kranawetter am 21. Juni 2010
6695 Leser · 75 Stimmen (-4 / +71) · 1 Kommentar

Mobilität und Verkehr

Parklizenz und Strafzettel - Parkraum München

Sehr geehrter Herr Ude,

als geborener Münchner lebe ich in Schwabing (West) und habe wie so viele keine Garage aber eine Parklizenz.
Nun ist es so, dass es nicht genug Parkplätze für alle Parklizenzen in Schwabing west gibt, insbesondere in den Abendstunden. Wenn ich also spät von der Arbeit komme bleibt mir nichts anderes übrig, als auf einem Parkplatz zu parken, auf dem ich zwar weder Verkehr noch Fußgänger behindere, aber ein Parkverbot begehe.
Insbesondere in den letzten Wochen, die SWM verlegt gerade Kabel, sind noch weniger Parkplätze verfügbar, sodass ich keine andere Chance habe als in einem Parkverbot zu stehen.

Nun verhält es sich so, dass ich über Nacht regelmäßig Strafzettel bekomme, die Stadt sendet also EXTRA nachts seine Patrollen aus, um Falschparker zu bestrafen und die Kassen zu füllen, das ist kein schöner Zug und ist für mich sehr ärgerlich, da ich jeden Monat einen Teil meines Einkommens dafür opfern muss.

Ich parke nicht böswillig falsch, ich kann nicht anders.

Bitte nehmen Sie sich dieses Problems an, es gibt etliche markierte Zonen die nicht nachzuvollziehen sind und es muss doch nicht sein, dass wir Bürger hier schikaniert werden, die schlechte Parkplatzsituation ist ja nicht unsere Schuld. Klar ist das eine gute Einnahme für die Stadt, aber auf Kosten der Anwohner, ist das so richtig?

Ich plädiere für mehr Toleranz beim Aufschreiben und Verteilen von Strafzetteln.

Vielen Dank und beste Grüße

Michael Kranawetter

+67

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Gerhard Finsterbusch
    am 18. Oktober 2011
    1.

    da haben Sie Recht! Ich empfinde die "Parkraumbewirtschaftung" in ganz München inzwischen als unverschämt. Wärend früher nur in GAL Vierteln wie z.B. Haidhausen sehr viel Wert darauf gelegt wurde und z.T. die Parkplätze künstlich verknappt wurden, kann man inzwischen von einem generellen Parkverbot sprechen. Zusammen mit der rigorosen Kontrolle eine unfaire Situation, denn nicht jeder kann alles mit dem Fahrrad oder den öffentlichen erledigen.

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