Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Achim Höpner am 12. August 2013
3863 Leser · 61 Stimmen (-14 / +47) · 1 Kommentar

Gesellschaft und Soziales

Parkautomaten - persönlicher Eindruck

Sehr geehrte Verantwortliche,
ich habe mich gerade wieder einmal aufgeregt, weil ich einen Strafzettel über 30 Euro bekommen habe.
Länger als drei Stunden in einem Parkautomatenbereich geparkt.
Dazu haben Sie noch einen Euro kassiert für die Zeit, davor.
Macht insgesamt 31 Euro.
Oft weiß man ja gar nicht wie lange man dort parken wird.
Und noch mal zu dem Auto zu gehen ist lästig.

Und das alles bloß, weil ich ca. 700m von meiner Wohnung in die Wittelsbacherstraße gefahren bin.
Der/Die Ordnungshüterin ist zweimal vorbeigekommen einmal um 20:38 Uhr und dann um 21:25 Uhr.
So kann man noch mehr abkassieren.
Das man da überhaupt jemanden findet, der Samstag Abend nichts Besseres zu tun hat als den Leuten das Ausgehen zu vermiesen. Wahrscheinlich sind das Hartz 4 Empfänger oder solche die man damit bedroht. Oder die Leute verdienen zu der Zeit einfach mehr?

Ich finde das eine unverschämte Abzocke.

Und ob ich jetzt vor meiner Haustür einen Parkplatz belege oder 700 Meter weiter sollte eigentlich keinen Unterschied machen.

Dazu kommt dann noch das Geld für die Parklizenz, an meinem Wohnort.
So verärgert man die Stadtbewohner. Ich wohne schon seit über 40 Jahren hier. Aber ich muss sagen: Es widert mich an.

Außerdem geht es an den Geldbeutel. Wer kann sich da überhaupt noch ein Auto leisten? Die Kosten für Parkscheinautomaten und Strafzettel sind gewaltig.

Ein Autofahrer zahlt Steuern, Benzin (Steuern für Benzin) auch noch.

Und das soll auf einer freiheitlichen Grundordnung bzw. -Prinzip basieren?

Aber das sind halt nur meine persönlichen Eindrücke, die ich Ihnen aber nicht vorenthalten möchte. Schließlich haben Sie auch ein Recht darauf zu erfahren, wie bestimmte Maßnahmen in der Bevölkerung und vor allem bei den Betroffenen ankommen.
Den Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren finde ich ja grundsätzlich eine gute Idee, aber vielleicht ist der Weg ja der Falsche?
Sicherlich könnten die meisten zu Fuß gehen, aber wollen sie das auch?

Abschließend hätte ich noch ein paar sachliche Fragen und Vorschläge, aber dazu komme ich wohl besser in einem neuen Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen

Achim Höpner

+33

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Peter Illig
    am 01. Oktober 2013
    1.

    Tipp: verkaufen Sie Ihr Auto und fahren Sie einfach Fahrrad, ICE oder greifen auf Carsharing zurück. Das funktioniert gerade in München hervorragend und spart Ihnen eine Menge Geld.

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