Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor M. Ruckdeschel am 14. April 2009
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Freizeit und Sport

Olympiabad

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich weiß, dass Sie bestimmt voll von Problemen zu lösen sind, aber heute möchte ich als Bürgerin einmal meine aufgestauten Gefühle bei Ihnen los lassen, da ich glaube dass für Sie jeder Bürger wichtig sein sollte.
Jetzt komme ich an des Pudelskern: erste Ferientag, mein Mann und ich, Großvater und Oma kümmern wir uns um zwei Enkelkinder (10 und 8 J.)da die Eltern berufstätig sind. Da beide Jungen gewöhnlich während der Woche beim Olympiaschwimmbad an einen Kurs von Turmspringen teilnehmen(sie sind Mitglieder des Schwimmvereins der Stadtwerke München), schlagen wir dieses Bad vor. Natürlich haben wir vorher sowohl im Internet und dann auch telefonisch uns informiert ob irgendwelche Kurse gehalten werden oder ob wir normal das Bad benützen können. Beide Quellen haben uns versichert, dass das Bad frei sei, so sind wir los mit großer Freude der Jungen die uns endlich zeigen wollten welche Forschritte sie beim Springen gemacht haben.
Gegen 10 Uhr kommen wir an. Alle Sprungbretter sind gesperrt!!! Wie Sie wissen es handelt sich um 10 Bretter! Zu erst schwimmen wir um uns warm zu machen dann fragen wir wann es endlich möglich ist zu springen. Es wird uns gesagt: um 11 Uhr. Wir und viele andere Jungen warten geduldig. Um 11 Uhr plötzlich eine Gruppe ältere Frauen gehen in das Bassin der Sprungbretter und unter Aufsicht fangen an zu schwimmen. Bemerken Sie dass genügend andere Becken vorhanden sind, warum sollten sie gerade in das Wasser unter den Sprungbrettern? Fragen wir erneut: um halb 12 wird möglich sein zu springen!! Endlich werden – da wir unseren Ärger los gelassen hatten, um 11,30 zwei kleine Sprungbretter frei gegeben. Es ist noch nicht fertig. Nach 20 Minuten mussten die Kinder wieder raus und die Erklärung war das jemand gerade diese Bassin gemietet hatte. Wider haben wir gewartet da die Kinder uns ihre Sprünge bei den 5 m. Brett zeigen wollten und bei den 7 m. Brett. Beide sind nie frei gegeben worden.
Meine Frage ist: wieso bei so eine sportliche Bad müssen gerade Jungen zurückstecken wenn genügen andere Bassins vorhanden sind wo ältere Dame schwimmen können? Glauben Sie, in der Stadt zu leben wird oft ein Kampf. Nehmen wir den Petuelpark. Wir wohnen gerade in der Nähe. Wir lieben ihn und sind oft dort mit den Enkelkindern die natürlich Fußball gerne spielen. Haben sie gerade angefangen, kommt immer eine Gruppe von ältere Jungen um die 20 mit ihren Ball und verjagen den Kleinen mit einem „Verpisst Euch“. Wäre nicht möglich ein Aufseher zu engagieren der etwas Ordnung bringen kann und die Zeiten teilen kann? Es genügt nicht tolle Einrichtungen zu schaffen, man sollte sie auch brauchbar machen. Sind Sie einverstanden? Ich glaube und hoffe ja.
Danke für die Zeit die Sie mir geschenkt haben beim lesen dieser Brief und viele herzliche Grüße.

Großeltern Ruckdeschel

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