Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Nico Ludwig am 08. Oktober 2013
3491 Leser · 11 Stimmen (-6 / +5) · 4 Kommentare

Freizeit und Sport

Olympia 2022

Sehr geehrter Herr Ude,

am 10.11.2013 soll ich mich für oder gegen Olympia entscheiden. Als glühender Sport- / Olympiafan sollte mir die Entscheidung leicht fallen und doch habe ich ein großes Problem.

Ich bin seit vielen Jahren aktives Mitglied beim FC Teutonia. Dies ist ein Fußballverein der seit Jahrzehnten im südwestlichen Teil des Olympiaparks Zuhause ist und zur Zeit über 300 Kindern die Möglichkeit bietet das Fußballspiel zu erlernen. Seit einigen Jahren sind auch meine Kinder dort und ich leite ehrenamtlich das Training meines 6 jährige Sohnes.

Im Verein ist die Sorge sehr groß, dass unser Vereinsgelände zugunsten der olympischen Umgestaltung des Olympiaparks durch die Stadt geschlossen wird (der langjährige Pachtvertrag durch die Stadt nicht verlängert/gekündigt wird).

Dem Bewerbungskonzept für München 2022 kann ich dazu keine Informationen entnehmen. Können Sie mir die Sorge nehmen, dass unser Verein Olympia 2022 "geopfert" wird?

Über eine Antwort, die natürlich meine und die vieler Vereinsmitglieder entscheidend beeinflusst, wäre ich sehr dankbar und ich verbleibe mit freundlichen Grüsse.

Nico Ludwig

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  1. Autor Christoph Müller
    am 08. Oktober 2013
    1.

    Hallo Herr Ludwig,
    bitte, bitte mit "Nein" stimmen! Auch wenn sie so olympiabegeistert sind! Hier wird eben einiges verschwiegen, u. a. auch, was mit den Grundstücken rund um das Olympiagelände während und nach den Spielen geschehen wird! Dies ist absoluter Wahnsinn, was man da vor hat! Mit 72 ist das absolut nicht mehr zu vergleichen! Es geht leider nicht mehr um den Sport, sondern nur um Profit! Nur die Sponsoren haben Rechte und dürfen machen, was sie wollen! Also bitte mit "Nein" stimmen, nur so bleibt ihr Veren erhalten, wie es auch ist!
    Gruß CM

  2. Autor Trinitis Carsten
    am 10. Oktober 2013
    2.

    Hallo Herr Ludwig,

    ich kann Herrn Müller nur hundertprozentig beipflichten!
    Mit 1972, woran ich mich noch gut erinnern kann, hat das wirklich nichts mehr zu tun. Nähere Informationen unter
    http://nolympia.de

    Gruß
    Carsten Trinitis

  3. Autor Richard Ebert
    am 20. Oktober 2013
    3.

    Ich kann nicht verstehen, wieso die jetzige Bewerbung nicht mit 72 zu vergleichen sein soll?! Damals wurden tausende von Quadratmeter zubetoniert und es hat auch niemand gesagt, was man mit den Anlagen den besonderes machen sollte! Und ausserdem: Das ist ja eine der wenigen Aussagen, die die Initiatoren des Bürgerbegehrens tätigen, nämlich genau WAS mit den Anlagen hernach passieren soll!
    Zum Anderen - und da muss man die "Oja 22 Initiative" wirklich mal fragen, ob da irgendeiner sitzt, der denken kann: nichts von Sport, nur Nachhaltigkeitsgeschwurbel - übrigens dasselbe, wie bei der Nolympia...!
    Die Stadt braucht dringend neue Sportanlagen: Gehen Sie mal ins Eisstadion - ein schwarzes Loch der Energieverschwendung (es ist halt schon 40 Jahre alt!). Das phantastische Zeltdach-Stadion ist für sportliche Ereignisse nicht mehr zu gebrauchen und verkommt zum Poptempel, wo sich gottunddiewelt über zu viel Lärm beschwert. Uns fehlen an allen Ecken Hallen UND Sportplätze - wo nicht zuletzt auch Ihr Sohn, Herr Ludwig mal davon profitieren wird - egal, ob er als D-Jugendlicher auf eine andere Spielstätte ausweichen müsste!

  4. Autor Frederik Kittsteiner
    am 25. Oktober 2013
    4.

    Mir sind dann ehrlich gesagt die Belange von 300 Münchner Kindl und ihrem Sportplatz wichtiger als die Bedürfnisse von Sportlern aus aller Herren Länder, die dann für 2 Wochen aus dem Münchner Verkehrschaos eine Verkehrskatastrophe machen und statt dem versprochenen Geld nichts als Schulden hinterlassen. So erging es zumindest den meisten Städten, die zuletzt Olympische Spiele ausgerichtet haben. Gerade weil ich an die Kinder denke, will ich ihnen keinen gewaltigen Berg Miese hinterlassen.

    Und wenn man sich die gewaltige Liste derer anschaut, die alle schon abgesprungen sind (USA, Barcelona, St. Moritz), dann haben die das auch alle durchschaut.

    Sollen sie doch die Spiele in Berlin machen. Da gibt es ein schönes großes Gelände, das für ungefähr die selbe Milliardensumme bis heute nicht genutzt wird. Und wenn man sich dort noch ein wenig beeilt, können bis 2022 sogar Flugzeuge dort landen ;-)

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