Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Lothar Volz am 01. Februar 2012
5557 Leser · 111 Stimmen (-11 / +100) · 6 Kommentare

Mobilität und Verkehr

öffentliche Verkehrsmittel

Sehr geehrter Herr Ude,

München braucht keine dritte Startbahn, nur damit Bayern Wirtschaftsmacht in Deutschland bleibt. Sie haben auch einmal in der Sendung "quer" bei Christph Süß gesagt, sie hätten mit der Verlegung des Flughafens von Riem nach Freising vielen Münchner einen großen Gefallen getan!

Vielen Freisingern haben Sie aber damit keinen großen Gefallen getan. München will den größten Flughafen haben, aber den Lärm und den Gestank sollen die Münchner nicht abbekommen. Das ist nicht fair!

Bayern besteht nicht nur aus der Stadt München! Die kleinen Städte in Bayern (z. B.Coburg) sollen gar keinen Flughafen haben, aber die Münchner brauchen den größten Flughafen! Und dann heißt es: "Jetzt ist aufgrund der dritten Startbahn unbedingt doch der Transrapid notwendig" Und dann muss eine vierte Starbahn her, damit sich die Kosten für den Transrapid amortisieren können. Wie lange soll das so weitergehen?

Wenn Sie Bayerischer Ministerpräsident werden wollen, dann müssen sie ersteinmal begreifen, dass München nur ein Teil von Bayern ist., aber Bayern besteht nicht nur aus der Stadt München!.

Ein Volk kann nur stark sein, wenn es überall im Volk vorwärts geht und überall investiert wird. Warum soll nur immer München auf modernsten Stand ausgebaut sein und viele andere Städt gar nicht?

Ich freue mich sehr auf eine positive Antwort von Ihnen

+89

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.

Kommentare (6)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 01. Februar 2012
    1.

    Sehr geehrter Herr Volz,
    ich kann Ihnen versichern, daß auch jede Menge Münchner gegen die 3. Bahn sind; ebenso wächst bei immer mehr Münchnern der Unmut, daß sich alles auf München konzentrieren soll; München ist nämlich schon längst an seine Grenzen gelangt, sei es was Infrastruktur anbelangt und sei es bei der massiven Zerstörung der Umwelt- und Lebensqualität insgesamt. Aber auch so Steuergeldfressende und völlig unrentable Regionalflughäfen wie Hof oder Coburg sind nicht die Lösung für eine sinnvolle und nachhaltige Wirtschaftspolitik für ganz Bayern!
    Gruß
    K. Kneißl

  2. Autor Lothar Volz
    am 02. Februar 2012
    2.

    Sehr geehrte Frau Kneißl,

    danke für Ihren Kommentar. Ich habe diese Internetseite "direkztu" erst vor einigen Tagen entdeckt. Und Sie sind die erste, die einen Kommentar zu meinem Beitrag geschrieben hat. Danke!

    Ich bin abslolut gegen Flughäfen. Wir Oberpfälzer sind sogar froh, dass es bei uns keinen Großflughafen gibt. Aber wenn in München jeden Tag mehr als 1000 Flugzeuge landen und der Flughafen an seine Grenzen kommt, dann fragt man sich schon, wer das eigentlich will.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: eine dritte Starbahn in München oder die Verlagerung der Flüge auf andere kleinere Flughäfen.

    Die Lufthansa weigert sich strickt, den Flughafen in Hof anzufliegen! Wie soll dann auch ein kleiner Flughafen größer werden können, wenn die großen systematisch die kleinen igniorieren.
    Wenn die Lufthansa nur in München landen will, dann soll sie auch dafür sorgen, dass die Leute irgendwie zum Fluhafen nach München kommen können. Dafür wäre der Transrapid notwendig! Den soll Bayern bezahlen, aber nur die Lufthansa und die Kampinski´s hätten einen Nutzen. Dass der Flughafen so gigantisch weit von München entfernt ist, haben die Münchner doch selbst gewollt. Das ist doch das eigentliche Problem! Flughafen ja, aber nicht in München, sondern in Freising, und schon gar nicht in Hof! Das ist irgendwie egoistisch und unverschämt.

    Wenn ich einen Landgasthof habe, dann kann ich auch nicht fordern, dass der Staat eine Bahn baut, damit die Gäste zu mir kommen können! Das macht aber die Lufthansa so!

  3. Autor Christoph Müller
    am 02. Februar 2012
    3.

    Werter Herr Volz,
    alleine nur die ansässige Wirtschaft in München und Umgebung will die 3. Startbahn, keine Fluggesellschaften wie Lufthansa oder sonstiges... Das witzige ist ja noch, dass die Landkreise Freising und Erding sehr wohl vom Flughafen profitieren, im Sinne von Billigstgrundstueckpreisen für deren Buerger und fette Gewerbesteuereinnahmen für die genannten Kommunen... Aber das will dort keiner wahrhaben wollen! Aber am Ende schön in den Urlaub fliegen, das können Sie alle... Eine 3. Startbahn ist nur noch zu verhindern, wenn niemand mehr fliegt... Darüber sollte jeder im Klaren sein! Und Hof ist einfach Leipzig und Nürnberg unterlegen, da sehe ich leider keine Zukunft mehr, dass da mal wieder Urlaubsflieger starten und landen...

    Viele Gruesse
    Christoph

  4. Autor Lothar Volz
    am 03. Februar 2012
    4.

    Sehr geehrter Herr Christoph Müller,
    -
    danke für Ihren Kommentar.
    -
    Die finanziellen Vorteile, die die Stadt Freising und Erding angeblich haben sind nicht verhältnismäßig zu dem Lärm und den Gestank, den die Flugzeuge bringen. Wenn ich Bürger von Freising wäre, dann würde ich lieber eine Gebühr bezahlen, wenn dafür kein Flugzeug neben mir landen würde.

    Das Argument, der Flughafen in Riem sei zu klein und nicht ausbahfähig stimmt ebenfalls nicht.

  5. Autor Maria Käser
    am 04. Februar 2012
    5.

    Sehr geehrter Herr Müller,
    wissen Sie eigentlich, warum die 3. Bahn gebaut werden soll? Nicht damit die Münchner oder Bayern in den Urlaub fliegen können, das können sie nämlich jetzt schon zu Genüge, sondern München soll zum Drehkreuz ausgebaut werden, d. h. Transitflüge sollen in enormen Maße zunehmen. Im Klartext, Menschen steigen auf dem Weg von A nach B in München nur um! Und deshalb sollen immer mehr Menschen eine Umweltzerstörung und Verlust der Lebensqualität akzeptieren, nur damit ein paar Millionen Fluggäste in München von dem einen Flieger in den anderen steigen können? Außerdem fragen Sie mal viele Bürgermeister dortiger Gemeinden. Gewerbesteuern zahlen die wenigesten ansäßigen Firmen, und die Kosten für die immer größer werdende Infrastruktur bleibt bei den Gemeinden hängen. Es gibt nicht wenige hiesige Bürgermeister, die der Meinung sind, daß die gesamte Flughafenregion inzwischen an ihre Grenzen gekommen sind.
    Aber diese Argumentation paßt halt so gar nicht zu den Aussagen der MFG, die das Credo verfolgt, immer mehr, immer schneller zu Lasten großer Teile der Bevölkerung. Und daß hier keiner mehr in den Urlaub fliegen kann, soll, ist einfach nur eine polemische Aussage, weiter nicht's.
    Gruß
    K. Kneißl

  6. Autor Lothar Volz
    am 06. Februar 2012
    6.

    Aber wer kauft ein Haus, das einer nur verkauft, wegen des Fluglärms!
    -
    Es ist doch für die Bürger kein Vorteil, wenn sie billig Bauland kaufen können, wenn dort gar niemand mehr bauen will, egen des Fluglärms. Und die, die dort schon wohnen, würden am liebsten ihr Haus verkaufen. Aber wer will so ein Haus?

  7. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.