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Autor Margit Hoffmann am 02. Juli 2012
4165 Leser · 109 Stimmen (-13 / +96) · 1 Kommentar

Umwelt und Gesundheit

Öffentliche Trinkwasser-Brunnen

Sehr geehrter Herr Ude,

da das Münchner Trinkwasser ja sehr gut ist und man auch kürzlich wieder in dem Medien erfahren konnte, dass das abgefüllte, stille Wasser in Plastikflaschen nicht nur nicht bessers, sondern oft sogar mehr keimbelastet ist, wäre es doch eine gute Idee in der Stadt einige Trinkwasser-Brunnen zu installieren.
Diese kennen Sie ja sicher, sie sind in vielen Ländern verbreitet, meist mit Hähnen in zwei höhen, damit auch Kinder und kleine Menschen dort trinken können.

Die unglaubliche Flut von kleinen Plastikflaschen, die besonders in diesen heißen Tagen verkauft wird, ist ja eine große Umweltbelastung, das Wasser, das zur Herstellung der Falschen benötigt wird, dürfte den Inhalt um ein vielfaches übersteigen.

Das wird zwar sicher den Gastronomen nicht gefallen, aber Wasser ist ja eigentlich ein Allgemeingut und Umweltschutz sollte vor Profit stehen (ist ja sowieso schon alles sehr teuer bei uns...).

Übrigens auch so eine "deutsche Unart", dass man in vielen Betrieben nur widerwillig ein Leitungswasser bekommt, selbst wenn man ein anderes Getränk bestellt, v.a. für Touristen unverständlich, zumal manche Wirte sogar Geld dafür verlangen.

Ein viel diskutiertes Thema sind auch die öffentlichen Toiletten, sozusagen das Gegenteil davon...
Diese sind v.a. rund um den Marienplatz für Fremde nicht auffindbar (als ortskundiger Münchner kann man sich mit gepflegten Kundentoiletten behelfen).

Ich würde mich freuen, wenn diese Anregung aufgenommen würde.

Mit freundlichen Grüßen, Margit Hoffmann

+83

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Evamaria Lengsfeld
    am 31. August 2012
    1.

    Sehr geehrter Herr Ude, sehr geehrte Frau Hoffmann,

    Sie, Frau Hoffmann sprechen mir und vielen anderen aus der Seele.
    Viel und lautes Trara wird um sog. Umweltschutz gemacht, aber die kleinsten und einfachsten Müllvermeidungsstrategien werden komplett ignoriert, so wie Sie das so schön geschildert haben. Liegt es daran, dass die Stadt die Kosten scheut? Lieber mehr für Müllentsorgung zahlt als für Müllvermeidung? Oder kein Vertrauen dazu hat, dass dann der Müll TATSÄCHLICH weniger würde? Die einfache Lösung wäre, wenn die Stadt dann für einmal gscheid Wasser trinken ein Zehnerl oder Zwanzgerl verlangen würde. Dann müsste sich das doch auf die Dauer rechnen.

    Ein weiteres schönes Beispiel für den städtischen Umgang mit Geld ist die neue "Fitnessanlage" im Südpark. Seit vermutlich den 70er Jahren gab es im Südpark einen wunderschönen Fitness-Parcours, wo man joggen konnte und alle 100 m eine Station fand - übrigens schön am Wegrand im tiefen Waldschatten versteckt, wo einen die Sommerhitze nicht erreichte. Diese 20 Stationen bildeten den damals üblichen 2km Fitnesspfad. Das Angebot wurde von SEHR vielen Leuten wahrgenommen, beim Vorbeijoggen am Nachmittag selbst an sehr heissen Tagen sah man fast an jeder Station jemand herumturnen.
    Die schöne Anlage aus Echtholz wurde erbarmungslos weggerissen, plattgemacht und durch einen Fitnessplatz auf einer Wiese ohne jeden Sonnen- oder Regenschutz ersetzt. Diese Anlage kann eigentlich nur bei mittlerer Wetterlage benutzt werden. Die Geräte sind aus Metall und
    werden im Sommer sehr heiss und im Winter eiskalt. Kaum jemand ist dort jemals zu sehen ausser gelegentlich oder auch mal paar Jugendliche, die hinten ihre Zigaretten rauchen.
    Das ganze lässt sofort an "Amigos" denken. Gab es einen Entscheider mit besonders guten Beziehungen zum Hersteller der an diesem Platz fast völlig nutzlosen Geräte?
    Für einen sehr wichtigen Trinkwasserbrunnen reichte das Geld anscheinend auch hier nicht ...

    mfG

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