Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Beantwortet
Autor Dirk Danhofer am 12. Januar 2012
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Wirtschaft und Finanzen

"Münchner Eiszauber"

Sehr geehrter Herr Ude,

Wie die Webseite der Veranstaltung aussagt, sind Sie Schirmherr des sog. "Münchner Eiszaubers". Warum geben Sie den Stachus und Ihren sehr guten Namen für einen Essens- und Getränkeverkauf (ich kenne da die Gewinnspannen...) mit angeschlossener Eisfläche her, der den halben Winter den Stachus verschandelt. Am Marienhof war die Veranstaltung noch sportlich geprägt - jetzt ist das nur noch Gastronomie, der Veranstalter ist ja auch Gastronom und nicht eine dem Sport zugehörige Organisation.

Fazit: Eislaufen in der Stadt - eine nette Idee - aber nicht mit dem Gastro-Klimbim herum.

Wer am Stachus Hunger oder Durst verspürt, findet am Platz oder im Untergeschoß fast 24 Stunden am Tag vielfältige Möglichkeiten.

Lassen Sie nicht weiterhin auf so prominentem Platz einen Gastronomiebetrieb seinen Reibach machen!

Mit freundlichen Grüßen

D. Danhofer

+134

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Antwort
von Christian Ude am 28. März 2012
Christian Ude

Sehr geehrter Herr Danhofer,

mit Beschluss vom 07.11.2007 wurde vom Stadtrat entschieden, dass die Eislaufveranstaltung – die in ähnlicher Form auch in vielen anderen Städten stattfindet – dauerhaft am Stachus stattfinden soll. Dabei wurden auch die Rahmenbedingungen festgelegt.

Demnach darf die Veranstaltung frühestens am Freitag vor dem ersten Advent beginnen und muss spätestens am 31.1. des Folgejahres beendet werden. Die täglichen Öffnungszeiten wurden auf 10 bis 22 Uhr festgelegt.

In diesem Beschluss wurde auch geregelt, dass der Veranstalter nur jeweils einen Gastro-nomiestand für Getränke und Speisen betreiben darf. Das Verhältnis der Gastronomiefläche zur Eislauffläche darf dabei 20% nicht übersteigen.

Grundsätzlich kann sich übrigens – im Rahmen der genannten Bedingungen – jeder um die Durchführung der Eislaufveranstaltung bewerben; in den vergangenen Jahren gab es jedoch jeweils nur eine Bewerbung.

Die Eislauffläche am Stachus wird vom Publikum sehr gut angenommen, weshalb eine Fortführung der Veranstaltung auch weiterhin wünschenswert ist - zumal es in der Innenstadt keine geeignete alternative Örtlichkeit dafür gibt.

Mit freundlichen Grüßen


Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Lothar Volz
    am 01. Februar 2012
    1.

    Es ist auch pure Energievergeudung, wenn man in einer Innenstadt eine künstliche Eisfläche schafft! Kinder, die in einem Dorf aufwachsen, müssen warten bis im Winter der kleine See im Ort zugefroren ist. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht! Auch in München gäbe es genug Seen, wo man Eislaufen kann. Allerdings nur im kalten Winter! Aber daran ist der Klimawandel schuld......

    Und der kommt auch von dem extrem hohen Stromverbrauch wie z. B. künstliche Eisflächen usw ..........

  2. Autor Korbinian Beischl
    am 15. Februar 2012
    2.

    ....da kann ich nur zustimmen - als ich da mal zufällig vorbeikam, waren ein paar Kinder auf dem Eis und der Glühwein- und Essensverkauf brummte nur so.... Man sollte das in "Münchner Gastrozauber" umbenennen! Der Gastronom macht sich übrigens auch noch selbst Konkurenz, weil er auch im Untergeschoß einen Laden hat. Wurde der Gastrobereich eigentlich ausgeschrieben ? Wenn nicht, hätte das ein "Geschmäckle" wie man auf schwäbisch sagen würde....

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