Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Simon Tauschhuber am 10. Oktober 2012
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Planen und Bauen

Münchens prominenteste Wasserlache - peinlicher Schandfleck zu Füßen des Hl. Onuphrius

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

seit vielen Jahren schon ärgert mich ein tiefbaulicher Mißstand mitten im Herzen unserer Stadt, der Bürgern und Gästen fast täglich ins Auge sticht bzw. die Füße beschmutzt. Bei aller Sympathie für ein (mittlerweile ja längst überholtes) Millionendorf-Ideal, sollte m. E. doch auch hier das früher oft zitierte Diktum Ihres kriminellen "schwarzen" Amtsvorvorgängers Leitwort bleiben: "Wir sind nicht in Hinterpfuideifi!":

Auf dem Ostteil des Marienplatzes ist unmittelbar nördlich des Kräutelmarktbrunnens Kleinsteinpflaster verlegt.
Durch die sehr hohe Fußgängerfrequenz im Bereich am Brunnenzulauf ist der Unterbau seit Jahren zunehmend komprimiert, so dass hier mittlerweile eine von Jahr zu Jahr tiefere Mulde entstanden ist, in der sich Niederschlagswasser sammelt. Dort bildet sich bereits bei mittlerem Regen eine große Wasserlacke, die dann oft, trotz Straßenreinigung und auch nach Wetterbesserung, noch tagelang stehen bleibt, und zudem häufig auch noch mit Unrat, wie Zigarettenfiltern, Flaschenkapseln etc. "garniert" wird.

Bei den Tagen der Daseinsvorsorge 2010 und 2011 hatte ich jeweils Mitarbeiter am Stand des Baureferates auf dieses Problem angesprochen, mir wurde zugesagt, dass sich darum gekümmert würde... Ich hatte gehofft, dass z. B. im Rahmen der Sanierung des Alten Rathauses im Umgriff auch diese Straßenschäden beseitigt würden.

Passiert is nix...!

Nun wird ja im Zuge der Sanierung des U- und S-Bahn-Bauwerks der Belag im Zentralbereich des Marienplatzes erneuert. Es wäre höchste Zeit, auch den Bereich am Kräutelmarkt baulich zu ertüchtigen, damit unser unbekannter Stadtpatron dort nicht mehr zuschauen muss, wie Einheimische und Fremde bei der Annäherung an den Brunnen trotz Spitzentanzeinlagen ein unfreiwilliges Fußbad machen müssen.

MEINE FRAGE:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
werden Sie diese Angelegenheit zur "Chefsache" machen und veranlassen, diese Schäden noch im Laufe Ihrer Amtszeit als OB zu beheben?

Vielleicht wünschen Sie es sich ja noch zum Geburtstag...
Mit freundlichen Grüßen
und vielen guten Wünschen
zum runden Ehrentag

verbleibe ich
Ihr
Simon Tauschhuber

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