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Autor Andreas Röhrich am 07. Mai 2012
4842 Leser · 112 Stimmen (-21 / +91) · 2 Kommentare

Umwelt und Gesundheit

Münchener Stadthonig statt Bienensterben und Imkerschwund

Sehr geehrter Herr Ude,

als Konsequenz der zunehmenden Industialisierung unserer Landwirtschaft mit immer stärker zunehmenden Einsatz von Pestiziden und Beizmitteln zur Ertragssteigerung, sowie einer fortschreitenden Verarmung der Vielfalt unserer Fauna im Münchener Umland, ist ein immer größer werdender Rückgang von Bienenvölkern in Bayern zu verzeichnen.

Mittlerweile gilt ein in der Stadt gewonnener Bienenhonig als unbelasteter und gesünder als "Landhonig".
Doch die Flächen zur Aufstellung von Bienenvölkern in München sind knapp bemessen. Nicht jeder Imker hat einen Garten oder bienentolerante Nachbarn.

Städte wie New York, Wien oder Berlin machen es vor:
Bienenstöcke auf Opernhäuser und Museen, in öffentlichen Gärten oder auf städtischen Gebäuden werden immer häufiger.

Auch würden, glaube und hoffe ich, viele Bürger und Münchenbesucher lieber einen oder zwei Euro mehr für einen echten "Honig vom Marienplatz" oder "Honig aus dem Olympiapark" ausgeben als für importieren Honig aus z.B. Südamerika (welcher 80 % der Gesamtmenge des in Deutschland verkauften Honigs ausmacht!!!).

Daher meine Bitte: Stellen Sie Dächer von öffentlichen Gebäuden oder Grünflächen der Münchener Imkerschaft zur Verfügung. Ich weiß neben mir einige Kollegen, welche händeringend in der Stadt nach geeigneten Flächen zur Aufstellung ihrer Beuten (so nennen wir die Bienenwohnungen) suchen.

Ein lebendigeres und grüneres München wäre die Folge
(und das Rathaus hätte einen eigenen "Münchener Stadthonig", vielleicht sogar vom Rathaus oder der Oper, für Gäste der Stadt oder die Kantine).

Bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme.

Beste Grüße
Andreas Röhrich

+70

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Lothar Volz
    am 07. Mai 2012
    1.

    Ist doch super. Dann könnt ihr ja auch den Englischen Garten zur Kuhweide umbauen. Dann kann sich auch jeder Münchner eine eigene Kuh halten und jeden Tag frische Stadtmilch trinken!
    -
    Spätestens wenn der Mist weg muss, wird die Stdt dann merken, dass man doch Bahnlinien aufs Land ausbauen muss. Weil man ja den Mist und den Müll aus der Stadt immer aufs Land schafft!
    -
    Ist ja auch beim Atommüll so. Der Strom, der überwiegend in der Stadt verbraucht wird, wird auf dem Land produtziert, aber der Müll kommt dann wieder aufs Land! Aber dann behaupten, in der Stadt sei die Luft besser!

  2. Autor Rudolf Steinmetz
    am 01. Februar 2013
    2.

    Bin ich absolut dafür! Aber leider ist es immer noch so, dass selbst die Biomärkte einem Importhonig andrehen wollen, der aus Südamerika kommt (nur lesbar auf einer kleinen Aufschrift des Deckels). Hierzu meine Anfrage an den OB in diesem Block: "Massenmord an Bäumen und Bienen?" Bin sehr gespannt auf die Antwort.

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