Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Sonja König am 14. Februar 2013
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Mobilität und Verkehr

München - Messestadt - Anwohner

Sehr geehrter Herr Ude!
Ich wohne bereits seit 10 Jahren in der Messestadt und fühle mich wohnlich sehr wohl. Es ist eine schöne neue Wohngegend, dieser man mit positiven Anregungen voraus gehen sollte. Denn einmal gebaut heißt nich sich weiterentwickeln dürfen.

Damit bin ich bereits am Punkt angelangt. Ich selbst fahre mit dem Auto zur Arbeit und auch mein Mann. Wir haben einen Parkplatz gemietet ( einigermaßen Kostengünstig) und können uns keinen weiteren leisten.

Probleme gibt es bei den Anwohnern, mit genügend Anwohner Parkplatze, diese nicht alle 2 Stunden ihr Auto hin und her fahren müssen, damit sie keinen Parkstrafzettel erhalten. Und die Höhe der Strafe ist meistens nicht sehr wenig.

Problem : wenn Messe ist , keine Chance normal irgendwo in der Nähe zu parken und vorallem ohne Kosten als Anwohner.
Mit Familie, wird es in den Jahren doch sehr teuer , vorallem sollte man auch ganz normal und gemütlich seine eingekauften Waren nach Hause bringen können und nicht sich abschleppen müssen.

Natürlich arrangiert man sich mit der Zeit , aber ich habe bereits im Jahr ca. 300 Euro Nebenkosten an Strafzettel in meiner Wohngegen.

Bitte wäre es hier nicht angebracht , die Anwohner in der Messestadt einen Anwohner Ausweis erwerben zu lassen ( kostengünstig) Und somit unsere Gäste , die Parkhäuser füllen zu lassen , ohne Abschleppkosten.

Denn wenn ich in einer Stadt bin und Aussteller wäre und man hohe Kosten bereits hat, darf man sich gemütlich die Autos in den Parkhausern tummeln lassen und nicht mit dem Abschleppdienst abholen.

Das ist immer sehr ärgerlich , aber schlecht ausgezeichnete Parkmöglichkeiten der Gäste und Anwohnerfreundliche Parkplätze ( Ohne Strafe, das man hier wohnt) wäre wirklich nach 10 Jahren angebracht.

Vielleicht können Sie als unser Bürgermeister ein gutes Wort für uns leidgeplagten Autobesitzer in der Messe , einlegen.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Ohr!

Mit freundlichen Grüßen
Sonja König

+96

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Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Susan Auerswald
    am 20. Februar 2013
    1.

    Dem kann ich nur beipflichten. Es ist umöglich, in Wohnungsnähe einen Parkplatz zu finden. Während Messezeiten ist es nervenaufreibend nach der Arbeit noch ewig einen Parkplatz zu suchen. Zusätzlich parken ganze Flotten von Firmenfahrzeugen eines Solarenergieanbieters fast die gesamte Straße zum U-Bahnhof Messe-Ost zu, hinzu kommen mehrere LKW von (wahrscheinlich) Anwohnern, die für die Firmen arbeiten. Super: die Firmen sparen sich Parkplätze und lassen die Mitarbeiter die LWK mit "heim" nehmen. Wenn man privat Gäste empfängt, ist es schon peinlich, wie lange diese nach einem Parkplatz suchen müssen. Länger als zwei Stunden dürfen Gäste aber nicht bleiben.... Traurig.
    Der Plan des autofreien Stadtteils ist wohl nicht ganz aufgegangen. Nun sollte dringend an der Infrastruktur nachgebessert werden. Wir sind bereit, eine Gebühr für einen Parkausweis zu zahlen, wenn wir dadurch die Möglichkeit erhalten, unser Auto in Wohnnähe abzustellen.
    Hier besteht absoluter Handlungsbedarf !! Der Bezirksausschuss kennt das Problem und die Forderung nach einem Parkausweis. Ich hatte es dort schon eingebracht (wurde rasch abgelehnt). Vielleicht höhlt steter Tropfen den Stein. Je mehr Anwohner dieses Problem an den BA herantragen, desto mehr Wirkung zeigt es (hoffentlicht!!)

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