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Autor Irmi Wagner am 23. November 2011
3958 Leser · 74 Stimmen (-1 / +73) · 2 Kommentare

Sonstige

Müllbeseitigung am Gärtnerplatz

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es hat sich nun eine Fragestellung ergeben, die ich Ihnen gerne vortragen würde:

Die "Party" am Gärtnerplatz hinterlässt Spuren in Form von viel Müll. Täglich kehren in den frühen Morgenstunden die Mitarbeiter der Straßenreinigung die Partyreste weg.
Die festmontierten Abfalleimer bersten über.

Wir gehen davon aus, dass der größte Teil der Partygäste den Müll gerne in Behältnisse täte, wenn sie denn vorhanden wären.

Stimmt es, dass die Stadtverwaltung nicht mehr Abfalleimer aufstellt, um dadurch ein "Müllvermeidungsverhalten" beim Bürger zu erziehen?

Ich glaube, dass mehr Entsorgungsmöglichkeiten von den Partymachern gerne angenommen werden würden.

Danke für Ihre Antwort.
Irmi Wagner

+72

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Herbert Gerhard Schön
    am 07. Januar 2012
    1.

    Sehr geehrte Frau Wagner,

    ich habe soeben für Ihre Frage gestimmt, obwohl ich gegen die praktisch weitergedachte Intention Ihrer Fragestellung bin:
    Sie wollen von der Münchner Stadtverwaltung mehr bzw. größere Müllsammelbehälter am Gärtnerplatz aufgestellt bekommen?
    Denken Sie dabei vielleicht an die großen praktischen Drahtkörbe im Paletten-Format, die relativ zahlreich entlang der Isar dem dortigen Party-Volk zur intelligenten Benutzung angeboten werden?

    Es funktioniert auch dort nicht wirklich gut und es würde auch am Gärtnerplatz nicht reichen. Kennen Sie aus anderen Städten Beispiele von hübsch kaschierten kleinen oder großen Müllsammelbehältern im öffentlichen Raum, wo die Leute ihre gute "Außen-Stube" von alleine entsprechend sauber halten würden?

    Was mich auch am Gärtnerplatz immer wieder verwundert: Da kommen überwiegend junge Menschen zusammen, die dem äußeren Anschein nach gesund und ausreichend kräftig sind, um volle Flaschen und Pizza-Kartons zum Platz hintragen zu können. Das in sich hinein füllen der Flaschen- und Karton-Inhalte geht dann auch noch recht gut vonstatten - aber die anschließende Mitnahme der leeren Verpackungen scheint für das Jungvolk eine unüberwindliche Aufgabe darzustellen, an der sie sichtbarerweise regelmäßig scheitern. Die Eltern-Generation dieser "Müllwerker" dürften (wie ich) überwiegend den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstammen - es scheinen da wohl auch einige der vernünftigen Erziehungs-Inhalte verloren gegangen zu sein.

  2. Autor Herbert Gerhard Schön
    am 07. Januar 2012
    2.

    Mein Vorschlag für den Gärtnerplatz wäre daher ein radikaler:
    Nichts mehr säubern und wegräumen, alles liegen lassen.

    Im Sommer müsste einmal am Gärtnerplatz zwei Wochen lang ein Müllberg anwachsen dürfen - bis dort die Ratten Ringelreihen tanzen und keine Menschen mehr auf den Platz kommen würden. Dieser Vermüllungs-Prozess wäre von allen vier Himmelsrichtungen her mit Webcams zu dokumentieren und sollte auch auf einer eigenen Gärtnerplatz-Homepage gezeigt werden.
    Nach dem Großreinemachen wäre dann in der anschließenden 14-Tage-Rückschau alles im Zeitraffer zu besehen und wer daraufhin noch ein Fitzelchen Müll am Gärtnerplatz liegenlassen würde, bekäme diesen Gärtnerplatz-Homepage-Link um die Ohren gehauen.

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