Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor S. Ritter am 24. Januar 2011
6540 Leser · 73 Stimmen (-5 / +68) · 3 Kommentare

Gesellschaft und Soziales

Moschee als Gegenpol zum Jüdischen Zentrum?

Sehr geehrter Herr Ude,

die Absicht, eine Moschee mitten in München zu errichten, in einer Stadt, die ich sehr schätze, wird offensichtlich auch von Ihnen als Münchner Oberbürgermeister mitgetragen. Gelinde gesagt wäre das zum Einen eine Beleidigung und Verhöhnung gegenüber den in München lebenden Juden, stünde im Widerspruch zum damaligen Bau des Jüdischen Museums (Sie wissen, dass der Koran den Muslimen die Bekämpfung der Juden vorschreibt, ohne Wenn und Aber?), andererseits würde auch unseren christlichen Bürgern eine deutliche Abfuhr erteilt. Bekannt dürften Ihnen ja auch die massiven Übergriffe und Anschläge von Muslimen gegen Christen sein, die beinahe täglich in den Schlagzeilen zu lesen und nicht lokal zu begrenzen sind. In diesem Fall sollten doch die berechtigten Bedenken schwerer wiegen als der mögliche Verkaufserlös für ein Grundstück? Sie wollen doch nicht "Ihre Stadt an den Feind verkaufen" (verzeihen Sie meine Deutlichkeit) und am Ende Verhältnisse in München provozieren, die schon in einigen Ländern existieren: nebeneinander existierende, aber unvereinbare Religionen, die dann zunehmend ihre Glaubenskriege ausfechten?

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald,
S. Ritter

+63

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  1. Autor S. Ritter
    am 06. März 2012
    1.

    Hallo Frau Schmidt,

    welche sind denn die "vielen islamischen Länder"? Langfristig habe ich das bisher nirgends feststellen können. Es kam immer wieder zu Verfolgungen, Ausgrenzungen, Mord. Wir sollten uns nicht täuschen lassen.

    Mein Beitrag war ernst gemeint. Statt der Bildzeitung habe ich den Koran gelesen. Das genügte. Schauen Sie sich nur einmal die Zustände in Nahost an, die sog. "Revolutionen für mehr Demokratie" enden allesamt in fundamentalistischen Systemen. Wenn Sie das auch in Deutschland für erstrebenswert halten, behalten Sie Ihre Meinung.

    Natürlich sind wir alle Menschen, aber wir können uns gemeinsam in positivere Richtungen entwickeln, und nicht zurück ins Vormittelalter.

  2. Autor Maria S.
    am 07. März 2012
    2.

    Hallo Herr Ritter,

    Sie sind nicht darüber informiert, dass es Orte gibt, an denen Christen, Juden und Moslems friedlich und tolerant miteinander leben und reden können. Warum ist das so? Ich weiss, dass es das gibt. Das ist sich gemeinsam in eine positive Richtung zu entwickeln. Lassen Sie doch Deutschland hier ein Vorbild sein! Die Verstrickungen im Nahen Osten sind vielschichtig - Sie und ich sind garnicht in der Lage das alles nachzuempfinden und zu verstehen. Lassen Sie und doch an Toleranz und Demokratie glauben und optimistisch in die Zukunft schauen.

  3. Autor Maria S.
    am 07. März 2012
    3.

    Auch in Deutschland kam es leider immer wieder zu Verfolgung, Ausgrenzung und Mord. Da bin ich grundsätzlich dagegen.

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