Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Rüdiger Bergmann am 14. Juni 2012
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Wirtschaft und Finanzen

Mehr Steuerbeamte einstellen

Sehr geehrter Herr Ude,

Sie haben heute laut einem Artikel der SZ Herrn Seehofer in Bezug auf rechtliche Relevanz des Entscheids über die dritte Startbahn am Münchner Flughafen zurecht gewiesen.

Vor ca. 2 Monaten wurde in der SZ über eine Rüge an die amtierende Staatsregierung berichtet. Unter anderem wurde vom bayerischen Rechnunghof gerügt, dass der bayerische Staat viel zu wenige Steuerbeamte einstellen würde. Hierdurch würde dem bayerischen Staat Millionen an Steuergeldern entgehen. Außerdem würden sich die neu eingestellten Beamte selbst finanzieren, da sie mehr Steuern eintreiben könnten, als sie dem bayerischen Staate kosten würden. Herr Seehofer kommentierte die Aussagen des bayerischen Rechnungshofes mit: "Ich lasse mir von niemanden, auch nicht dem bayerischen Rechnungshof vorschreiben, wieviel Personal ich einzustellen habe. Ich werde nicht mehr Steuerbeamte einstellen."

Hierzu habe ich von Ihnen noch keine Stellungsnahme gesehen oder gelesen. Egal ob Sie es aus der Perspektive des noch OB´s betrachten, oder aus der Sicht des zukünftigen bayerischen Ministerpräsidenten.

Planen Sie mehr Steuerbeamte, im Falle Ihres Wahlsieges bei der bayerischen Landtagswahl 2013, einzustellen um diese eklatante Ungerechtigkeit zu beheben?

Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Bergmann

+65

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  1. Autor Lothar Volz
    am 16. Juni 2012
    1.

    Wissen Sie was ein Steuerbeamter den Steuerzahlern im Jahr kostet?
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    Steuerbeamte bräuchten einfach nur rationell und wirtschaftlich arbeiten, dann kämen sie auch mir ihrer Arbeit hinterher. In den 60 er Jahren hatte kein Steuerbeamter einen PC und alle haben ihre Arbeit geschafft. Heute gibt es weninger Steuerzahler als damals (DDR muss dazugerechnet werden!) Heute kommen die mit ihrer Arbeit nicht nach! Wie kann das sein?
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    Steuerbeamte beschäftigen sich oft mehrer Stunden mit einem Fall und hinterher kommt heraus, dass ein Steuerzahler 8 € zu wenig Steuern bezahlt hat. Dann wird in den Medien veröffentlicht: "Dem Staat entgehen Millionen von Steuergeldern, weil die Bürger nicht fair ihre Steuern bezahlen". Was soll das?
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    Würde ein Handwerker versuchen, einem Steuerbeamten klar zu machen, er hätte an einem Auftrag drei Stunden gearbeitet und dafür 8 € Lohn eingenommen. Was glauben Sie, was da los wäre?
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    Steuerbeamte studieren oft stundenlang den Einzelverbindungs-Nachweis der Telekom und hinterher kann man sagen, der Handwerker hätte ein privates Telefonat während der Arbeitszeit vom Dienst-Handy aus geführt. Wenn ein Handwerker mit seinem Lieferwagen zu einem 18 km entfernten Kunden fährt, dann muss ein Steuerbeamter nachprüfen, denn es könnte ja sein , dass die tatsächliche Entfernung nur 17,2 km beträgt. Dann hätte der Handwerker zu unrecht aufgerundet! Wo liegt hier der eigentliche Schaden?
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    Politiker wie z.B. der ehemalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping, galt als pflichbewusster Minister . Er hat sich jeden Tag nach Afgansistan fliegen lassen, weil er die Nacht bei seienr Geliebten in Deutschland verbringen wollte. Das ist alles O.K.. Über den seine Spritkosten und Reisekostenverschwendung traut sich kein Steuerbeamter aufmucken.

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