Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Bernhard Bentlage am 02. Dezember 2011
5432 Leser · 88 Stimmen (-2 / +86) · 1 Kommentar

Mobilität und Verkehr

Landsberger Straße Laim

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe zur Verkehrssituation an der Landsberger Str. in Laim folgende Fragen:

Warum ist auf der Landsberger Str. ausschließlich im Bereich Laim die Höchstgeschwindigkeit 60 km/h während die Landsberger Str. in Pasing und Westend auf 50 km/ begrenzt sind ?

Ich habe diese Frage schon bei der letzten Bürgerversammlung dem anwesenden Polizisten (1goldener Stern auf der Schulter) gefragt und bekam zur Antwort daß ich froh sein soll daß nicht 80 km/h erlaubt sind. Natürlich eine unqualifizierte Antwort.

Der anwesende Vertreter des KVR konnte die Frage nicht beantworten bezeichnete die Gegebenheit aber als nicht logisch.

Warum in Pasing eine Schallschutzwand entlang der Landsberger steht und diese in Laim wiederum aufhört konnte mir bisher auch keiner erklären.

Ebenso die Frage warum es stadteinwärts beim Radweg ebenso aussieht. Der Radweg von Pasing kommend hört in Laim auf und beginnt erst kurz vor dem Westend wieder. Obwohl bei der Sanierung der Landsberger Str. in 2010 ein Radweg angekündigt wurde. Im Augenblick teilen sich Auto, MVG Bus und Radler die Anliegerspur in Laim. Ein überholen der Radfahrer durch Busse ist auf Grund der parkenden Autos nicht möglich, die Verkehrssituation bei Busverkehr rür Radler gefährlich. Die Landsberger hat in Laim insgesamt 7 Autospuren und nur einen Radweg stadtauswärts. Ein ungesundes Verhältnis.

Ebenso wurde jetzt der Bau des Radl/Fußgängerstegs vom Pronnerplatz in Laim nach Nymphenburg nicht umgesetzt. Während am Ackermannbogen eine bis heute gänzlich ungenutzte Luxusbrücke gebaut wurde. Im Hinblick auf die Alterstruktur in unserem Quartier ist der Radlsteg eigentlich ein Muss.

Desweiteren sind wir Laimer Anwohner vom Verkehr an der Landsberger und der daraus resultierenden Luftverschmutzung sehr geplagt so daß eine Anpassung der Geschwindigkeit, Bau eines Radweges und einen abkürzenden Zugang zum Nymphenburger Park eine positive Entlastung wäre.

Auch ist mir nicht klar warum seit 20 Jahren Autos auf den Gehwegen parken ohne daß Polizei und Parkwächter dies ahnden. Folgende Gehwege auf Straßen sind eklatant zugeparkt so daß Rollstuhl oder Kinderwagen keine Chance haben. Reutterstr./Ecke Willibaldstr., Veith Stoß Str. von der Fürstenrieder Str. her. Ganz ganz schlimm und wirklich gefährlich die Schäuffeleinstr. zur Elsenheimer Str.
Nun meine letzte Frage: Gibt es an der Landsberger Str/Laimer Kreisel eine Messstelle im Bezug auf Feinstaub und Stickoxide ? Wenn ja, wo können die Messungen eingesehen werden. Wenn nein, warum nicht bei einer der meist befahrensten Strassen in München ?

Gerne führe ich Sie zu den Stellen bzw. kann ihnen das persönlich zeigen.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Mühen.

Viele Grüße

+84

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Maria Käser
    am 06. Dezember 2011
    1.

    Sehr geehrter Herr Bentlage,
    als Laimer Anwohnerin kann ich Ihnen bei Ihren Ausführungen nur zustimmen. Laim wird immer mehr in unerträglichem Maße vom PkW und Lkw-Verkehr insgesamt belastet. Gegen Verkehrsverstöße, wie Parken auf dem Gehweg, viel zu hohe Geschwindigkeiten, besonders in den 30iger-Zonen, wird nicht's unternommen. Ich habe sowieso den Eindruck, daß die Laimer Polizei für solche "banalen" Dinge keine Zeit, oder noch schlimmer wenig Lust hat, dagegen vorzugehen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Verkehrssituation entwickeln wird, wenn das geplante City-Logistik-Center an der Friedenheimer Brücke in Betrieb ist. Dann wir die Zunahme speziell von LkW noch mehr zunehmen, und das auch zu Uhrzeiten, die die Anwohner manch schlaflose Stunde versprechen werden. Sehr traurige Entwicklung, wie ich finde; da bei der gesamten Stadtentwicklung an erster Stelle wirtschaftliche Interessen stehen und nicht mehr der Bürger!

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.