Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

Es können keine neue Fragen mehr gestellt oder bewertet werden. Bisherige Anfragen und Antworten sind weiterhin sichtbar.

Archiviert
Autor Carmen Dahmen am 27. Januar 2014
4792 Leser · 46 Stimmen (-2 / +44) · 1 Kommentar

Gesellschaft und Soziales

Kürzung der Kita-Öffnungszeiten

Sehr geehrter Hr. Ude,

am 22.01.2014 haben wir vom RBS-KITA ein Schreiben erhalten, dass die Öffnungszeiten der Kita (Werner-Egk-Bogen 33) ab 27.01.2014 um 3 Stunden pro Woche gekürzt werden.
Die bisherigen Öffnungszeiten ermöglichten uns beiden Erziehungsberechtigen jeweils Vollzeit zu arbeiten. Dabei war bereits bisher ein minutiös geplanter Tagesablauf erforderlich, um Kita-Öffnungszeiten, berufliche Anforderungen und Bedürfnisse der Familie auszubalancieren.
In Zeiten des demographischen Wandels, Rentenkürzungen und Kinderarmut ist es schwer vermittelbar, dass die Angebote zur Kinderbetreuung statt ausgebaut zurückgebaut werden!
Akzeptabel wäre für uns selbstverständlich, dass die Kinder aller Gruppen in der letzten Stunde zu einer Gruppe zusammengeführt werden. Bei der vorliegenden Kita-Größe mit 6 Gruppen sollte es möglich sein, den Betrieb mit zusammengelegten Gruppen wieder bis 17:30 Uhr aufrechtzuerhalten. Daneben wäre denkbar, dass die letzte Stunde des Tages in der Turnhalle verbracht wird und beispielsweise von Trainern statt Erziehern abgebildet wird.

Bitte unterstützen Sie uns und die anderen betroffenen Eltern, dass die Kita wieder umgehend die alten Öffnungszeiten anbieten kann (als Frage formuliert: Was werden Sie tun, um umgehend wieder die alten Öffnungszeiten zu ermöglichen.)

Mit freundlichen Grüßen

C. Dahmen

+42

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Christina Ragg
    am 01. März 2014
    1.

    Das ist einer der Gründe, warum Paare in Deutschland oft keine Kinder mehr bekommen wollen und nicht der plakative und gern zitierte Egoismus. Die sehr gut Verdienenden können sich dementsprechende private Kinderbetreuung leisten, doch was machen die Paare, die die 1000,00 € monatlich nicht aufbringen können und eben auch nicht Gefahr laufen wollen, von Zusatzleistungen des Staates abhängig zu werden? Die lassen es aus Verantwortungsbewusstsein bleiben.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.