Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Martin Krafft am 23. Dezember 2011
8004 Leser · 172 Stimmen (-20 / +152) · 5 Kommentare

Wirtschaft und Finanzen

Kosten für Münchener Sicherheitskonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

am ersten Februar-Wochenende findet erneut die Münchner Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof statt.

Erfahrungsgemäß wird das diesjährige Polizeiaufgebot das letztjährige erneut übertreffen.

Wer trägt die Kosten für diesen Sondereinsatz?

Ich darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, daß es sich bei der Konferenz um eine private, keine offizielle Veranstaltung handelt.

Mit bestem Dank,
Dr. Martin Krafft

+132

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  1. Autor Martin Krafft
    am 06. Januar 2012
    1.

    Mich würde auch interessieren, wie Sie persönlich zu dieser Sicherheitskonferenz stehen. Glauben Sie, daß diese Konferenz wichtig und richtig ist? Profitiert München davon? Wie stehen Sie zu den Behauptungen der linken Gruppen, die Konferenz sei ein Forum für die Aushandlung von Pakten und die Förderung kapitalistischer und machtpolitischer Interessen, weit entfernt von Sicherheit und Frieden, sondern eher eine Konferenz über den Krieg.

    Auch: warum wird sowas immer noch in der Münchner Innenstadt organisiert (und zugelassen)? Auf dem Land käme man mit viel weniger Polizei aus und es würden viel weniger Bürger belästigt werden.

  2. Autor Korbinian Beischl
    am 27. Januar 2012
    2.

    nun ja, ich brauche diese Konferenz auch nicht - vielleicht sollte man dem Veranstalter mal nahelegen, sich ein schönes Tagungshotel in der Pampa zu suchen - oder auch das Messegelände, früher war sogar das alte Messegelände gut genug...

    Ein Wochenende die halbe Innenstadt dicht zu machen, ist schon dreist - ich werde jetzt mal eine Konferenz im Bayerischen Hof zum Thema "Bedrohte Pinguine in der Mongolei" abhalten und dazu hochkarätige Personen einladen, die auch entsprechend geschützt werden müssen....

    Das Kostenargument sticht allerdings nicht-für die Konferenz wird kein Polizist eingestellt und danach wieder entlassen. Diese Einheiten sind immer da, wenn diese armen Leute nicht acht Stunden am kalten Promenadeplatz stehen müssen, sind sie halt in der Bereitschaftspolizeikaserne, wo sie tagein tagaus niemand sieht. Kosten tut beides das gleiche!

  3. Autor Martin Krafft
    Kommentar zu Kommentar 2 am 27. Januar 2012
    3.

    Natürlich werden die Kosten nicht 1:1 umgelegt, aber ich denke schon, daß der Mehraufwand nicht zu unterschätzen ist und mehr Beamte arbeiten werden, als fände die Konferenz nicht statt. Dem hinzu kommen Kosten für Fahrzeuge, Benzin, Ausrüstung, Telekommunikation, etc.. Außerdem stellt meines Wissens auch die Bundeswehr "logistische Dienstleistungen" zur Verfügung.

    Ich habe versucht, diese Informationen zu recherchieren. Bei der Sicherheitskonferenz hat man mich mit Schweigen belohnt, als klar wurde, daß ich eigentlich kein Verständnis habe. Bei der Polizei gab es keine Details. Deswegen habe ich mich direkt an OB Ude gewandt.

    Ich bin mir sicher, daß die Polizisten, insofern Sie wirklich sowieso arbeiten, wie Sie schreiben, am nächsten Wochenende anderswo sinnvoller eingesetzt werden könnten, als für diese pompöse Privatveranstaltung mitten in der Innenstadt.

    Aber meine Meinung soll hier nicht im Vordergrund stehen. Ich erwarte die Antwort von OB Ude mit Spannung.

  4. Autor Martin Krafft
    am 08. Februar 2012
    4.
  5. Autor Martin Krafft
    am 27. Februar 2012
    5.

    Ich wundere mich etwas, warum diese Frage einfach archiviert wurde, obwohl sie besser platziert war (Platz 4) als z.B. http://direktzu.muenchen.de/ude/messages/mse-37600 . Letztere wurde aber weitergeleitet.

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