Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Anita Hamberger am 28. Oktober 2011
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Sonstige

Kinderbetreuung und Strafzettel

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

am vergangenen Mittwoch ( 26.10.) wurde mir wieder einmal deutlich klargemacht, wie familienfeindlich die Stadt München ist.

An meinem arbeitsfreien Tag ging ich mit meiner 2 jährigen Tochter zum Winterspielplatz in der Holzstr. 9. Wie üblich ziehe ich auch einen Parkschein. Nachdem wir den Winterspielplatz wieder rechtzeitig verlassen hatten, gingen wir in Richtung meines Fahrzeugs. Ich war bereits in Sichtweite meines PKWs als ich sah, dass ein Verkehrsüberwacher mein Parkticket kontrolliert ( 3 Minuten über der Zeit ).

Da meine Tochter noch nicht rennen kann wie ein 100 Meter Sprinter und ich als wieder schwangere! Mutter nicht neben Wickel- und Handtasche ein 13 Kilo schweres Kind tragen kann, dauert es leider weitere 2 Minuten bis wir beim Auto angekommen sind.

Als ich an meinem PKW war fragte ich den Herren, ob er mich wegen ein paar Minuten nicht verschonen könnte, da er ja gesehen haben muss , dass ich mit meiner kleinen Tochter auf dem Weg gewesen bin. Dies lehnte der unfreundliche Herr ab. Er gehe "teilnahmslos" ( was immer er auch damit meinte ) durch die Autoreihe und scheibt jeden auf, der 1 Min. in Verzug ist. Bei Bedarf kann ich Ihnen die Belege zur Verfügung stellen.

Herr Ude, es geht mir nicht um 5 Euro. Aber die oben dargestellte Situation ist nur eine von vielen, wo man erkennen kann, wie die Stadt mit Familien umgeht. Mein Ehemann und ich versuchen seit über einem Jahr einen Krippenplatz für unsere Tochter zu bekommen. Aufgrund unser Lebenssituation (verh. / berufstätig ) werden wir immer an das Ende sämtlicher Wartelisten gestellt. Sie können sich nicht vorstellen, auf welch hohem Ross die Mitarbeiter dort sitzen. Da sie genau um die Kindergrippensituation wissen.

Wie sehen Sie das als Oberbürgermeister ? Was soll eine schwangere Frau mit Kleinkind von diesen Vertretern der Stadt halten?

Gruß

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Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Dolores Fischer
    am 03. November 2011
    1.

    Wie viele Ausnahmen müsste es denn dann geben?
    Mutter mit Kind, die nicht so schnell beim Fahrzeug sein kann sollte eine Ausnahme sein. Und was ist dann mit der Person, die nun doch länger in der Arztpraxis warten musste? Oder einer Person, die nun doch länger an der Supermarktkasse stehen musste? Im Endeffekt muss jeder selbst wissen, wie schnell oder auch nicht schnell er / sie beim Auto sein kann. Wenn ich weiß, dass ich ein paar Minuten zum Auto hin benötige, dann sollte ich rechtzeitig los gehen. Und nicht erst 1 Minute bevor der Parkschein abläuft. Wenn man mit dem Kind am Spielplatz ist, dann kann man das selbst planen und es sollte kein Problem darstellen.

    Krippenplätze gibt es zu wenig in München. Das ist wahr. Aber auch da wird nach und nach für Abhilfe gesorgt. Es werden nach und nach mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten aufgebaut. Es gibt viele alleinerziehende Mütter / Väter, welche auch keinen Krippenplatz bekommen haben. Das Problem gibt es auch bei Kindergartenplätzen und auch bei Hort- / Tagesheimplätzen. Da kann man nur Geduld haben und hoffen, dass man doch bald Glück hat.

  2. Autor Petra Wimmer
    am 09. Dezember 2011
    2.

    die Vertreter sind schon nicht schlecht, doch wer so viel zu nörgeln hat , dem kann ich nur raten- zieht weg von München.. aus der "unleidigen Großstadt" und versuchts im Umland vo... Nürnberg Regensburg, Stuttgart.. oder so viell. ists ja dort besser.Solche Leute braucht München nicht!

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