Die Amtszeit von Oberbürgermeister Christian Ude endete nach über 20 Jahren am 30. April 2014.

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Autor Florian Smolka am 21. Oktober 2011
5997 Leser · 118 Stimmen (-25 / +93) · 6 Kommentare

Bildung und Kultur

Kein Rammstein Konzert am Totensonntag

Herr Ude,
das Rammstein Konzert am 20.11 musste verschoben werden da dies der Totensonntag gewesen wäre.

Ich frage sie, wie kann es sein dass eine Weltstadt wie München in dieser Zeit noch an solch steinzeitlichen Abmachungen festhält?

Warum zwingen wir in dieser Stadt Leute dazu sich an Regelungen einer bestimmten Religion zu halten, mit der jene gar nichts zu tun haben?

Ich fühle mich ehrlich gesagt durch solche Taten der Stadt München in meiner Freiheit eingeschränkt. Doch was sollen da erst Anhänger anderer Religionen denken.

Verzeihen sie mir meine Ausdrucksweise, aber nur weil unsere Christen an diesem Tag keinen Spaß haben wollen, heißt dass noch lange nicht, dass sie es anderen Menschen verbieten können!

Ich bitte sie deshalb — Damit unsere Stadt weiterhin positiv nach außen wirkt — sich für eine mehr zeitnahe Sichtweise solcher Dinge einzusetzen.

Danke und ein schönes Wochenende

+68

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  1. Autor Manfred Unterholzner
    am 22. Oktober 2011
    1.

    Super Freunde,
    weiter so!!!!!
    Warum müssen 10000 Fans auf etwas verzichten, nur weil einer meint für ALLE sprechen zu dürfen. Viele kommen für dieses Konzert von weit her, und dürften sich vom KVR jetzt ziemlich verarscht vorkommen.

  2. Autor Christoph Müller
    am 24. Oktober 2011
    2.

    Schon mal daran gedacht, dass am Olympiagelände vorwiegend ältere Herrschaften wohnen? An solchen stillen Tagen wie der Totensonntag braucht man keine laute Musik und schon gar nicht dieses Gegröle von Rammstein... Im Übrigen wird das Konzert nicht abgesagt, sondern nur verschoben, um 2 Tage... Warum so aufregen? Finde das richtig so, auf Rücksicht der Toten...

  3. Autor Manfred Unterholzner
    am 24. Oktober 2011
    3.

    Ja ja die älteren Leute!!!!!
    Die gibt es ja nicht am Ostbahnhof, da spielen nämlich am Toten Sonntag um 19.00 Uhr die Zillertaler Schürzen........ auf. Lustig, Lustig Hochzeitsmarsch - gröllen und tanzen, dass ist Rücksicht auf die Toten. Dass Rammstein um zwei Tage verschoben worden ist, ist mir eigentlich egal. Die Leute die aus dem Umland beziehungsweise aus Österreich kommen, finden dass mit Sicherheit nicht Lustig. Zudem geht es mir eigentlich nur um die Tatsache, dass im KVR in sollchen Sachen mit zweierlei Maß gemessen wird.

  4. Autor Karin Drews
    am 24. Oktober 2011
    4.

    Wenn schon Verbote, dann für andere auch! Was ist der Unterschied zwischen Rammstein und den Schürzenjägern? Die dürfen nämlich am 20.11.2011 in der Tonhalle spielen. In jeder Gaststättenerlaubnis wird der Betreiber hingewiesen, das an den stillen Tagen öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen nur erlaubt sind, wenn der diesen Tagen entsprechende ernste Charakter gewahrt wird. Bringen die Schürzenjäger an diesem Abend das deutsche Requiem von Brahms zur Darbietung? Zumal diese Band auch gerne mal Rock-Medleys spielt und auch nicht ganz leise....
    Ich finde es ja ok wenn man an so einem Tag die Ruhe repektiert. Aber dann sollte dies für ALLE gelten und nicht nur für eine Band. Wenn dann sollten alle Veranstaltungsorte für diesen Tag einheitlich keine Konzerte anbieten können. Was ich für mich sehr bedauerlich finde, da es tatsächlich unsere Freiheit einschränkt.

  5. Autor Christoph Müller
    am 02. November 2011
    5.

    Schon mal informiert, dass die Schürzenjäger, ursprünglich am 20.11 in der Tonhalle, aufs nächste Jahr verschoben wurde, d. h. es findet gar net statt! Also bleibts dabei, dass Rammstein uns hoffentlich am 20.11 verschont bleibt...

  6. Autor Maria Käser
    am 03. November 2011
    6.

    All diejenigen die hier so gegen christliche Bräuche wettern; wollen doch dann hoffentlich auch auf die damit verbundenen Feiertage verzichten und lieber zur Arbeit oder zur Schule gehen! Im Übrigen leben 1,3 Mio. Menschen in München; da sind wohl mehr Christen bzw. Gläubige dabei, als die paar Rammstein-Konzert-Besucher.

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